Gelesen: Wunder einer Winternacht von Marko Leino

Hallo meine lieben Leser!
Wir bewegen uns mit riesigen Schritten auf das Jahresende zu und bereits in drei Tagen ist Weihnachten! Ich hatte mir für den Dezember vorgenommen, mindestens ein Weihnachtsbuch zu lesen. An den angefangenen Kurzgeschichten hänge ich immer noch dran, weil ich die meistens nur mal kurz zwischendurch lese und mir dann die Lust flöten geht, aber ein Buch habe ich komplett zuende gelesen und war sehr angetan.
Gelesen: Wunder einer Winternacht von Marko LeinoEckdaten
broschiert, 288 Seiten
Rowohlt Verlag; Auflage vom November 2009
ISBN: 9783499248467
Euro (D): 8.99 
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Inhalt 
DIE WAHRE GESCHICHTE VOM WEIHNACHTSMANN Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für «seine» Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder ...  (Quelle: amazon.de)
Meine Meinung
Normaler Weise schreibe ich die Bewertung eines Buches ja immer am Schluß der Rezension, aber dieses Mal muss ich einfach eine Ausnahme machen! Diese Geschichte ist so wunderschön und lässt es warm ums Herz werden, ich würde es ohne zu zögern als eines der schönsten Weihnachtsbücher bezeichnen.
Der kleine Nikolas verliert durch eine Tragödie seine gesamte Familie und lebt von dort an bei einer Familie im Dorf, die jedes Jahr zu Weihnachten wechselt. Um sich bei seinen Gastfamilien erkenntlich zu zeigen, beschenkt Nikolas sie jedes Jahr mit selbstgemachten Geschenken. Im Laufe der Jahre wird er immer geschickter und auch als er zu dem mürrischen Tischler Iisakki geschickt wird, weil die anderen Familien sich seinen Unterhalt nicht mehr leisten können, gibt er diese Tradition nicht auf. 
Ab diesem Punkt beginnt für mich die eigentliche Geschichte, denn alles was dann geschieht - und das kann man ruhig verraten - lässt Nikolas Stück für Stück zum sagenumwobenen Weihnachtsmann werden.
Ich habe noch nie bei einem Buch ein Tränchen aus dem Augenwinkel wegwischen müssen, wirklich noch nie! Aber diese Geschichte ist so wunderschön geschrieben und berührt so stark, dass man selbst als "tougher" Mensch da wohl nicht drum herum kommt, wenigstens ein bisschen gerührt zu sein. Es lässt sich schwer beschreiben, was es genau ist, was diesen Effekt hervorruft. Ich kann jedenfalls nur sagen, dass von diesem Buch wirklich eine Art magischer Zauber ausgeht, der einen augenblicklich in eine besinnliche Weihnachtsstimmung versetzt. Wirklich eine traumhaft schöne Geschichte!


Bewertung


Was brauche ich dazu noch zu sagen? DAS Weihnachtsbuch schlechthin, selbst wer sonst nichts für, ich nenne es mal Gegenwartsliteratur, übrig hat, sollte einen Blick in dieses Buch werfen. 
Hierfür können nur 5 von 5 Sternen ***** in Frage kommen!

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