Gelesen: Parasiten von Marina Heib

Hallo meine lieben Leser,
es gibt mal wieder Rezensionsnachschub für Euch :o)
Parasiten - "Yeah" habe ich gedacht, denn ich liebe forensische Thriller wie sie zum Beispiel Simon Beckett schreibt. "Och nö" habe ich gedacht, als sich das Buch als etwas ganz anderes entpuppt hat, da wurde die schnuckelige Raupe zu einem weniger schönen Schmetterling...
Gelesen: Parasiten von Marina HeibEckdaten
Taschenbuch, 336 Seiten
Piper Verlag; 1. Auflage vom Dezember 2011
ISBN: 978-3492273008
Euro (D): 9.99
bei Amazon
Inhalt
Der erste Tote stammt aus den besten Kreisen. Der zweite kommt aus der Szene und ist den Sonderermittlern um Kommissar Christian Beyer nur allzu bekannt. Beide bieten einen abscheulichen Anblick: denn die Leichen sind von Parasiten – Würmern, Maden und sogar Spinnen – geradezu übersät. Wurden sie vom Mörder ausgesetzt? Welche Botschaft steckt dann dahinter? Und was verbindet die beiden Opfer? Ritualmorde oder organisiertes Verbrechen? Was Beyer und Co schließlich zu Tage fördern, raubt selbst den hartgesottenen Ermittlern den Atem …(amazon.de)
Meine Meinung
Das Wichtigste gleich vorweg: wer einen forensischen Thriller ala Simon Beckett erwartet, der wird richtig herbe enttäuscht sein, so wie ich! Es sind nämlich vielleicht 10 Seiten, die überhaupt mit den kleinen Krabbelviechern zutun haben, der Rest dreht sich ausschließlich um organisiertes Verbrechen, hauptsächlich Mädchenhandel.
Leider kann ich keine sinnvolle Inhaltsbeschreibung mit eigenen Worten abgeben, da es elendig lange gedauert hat, bis ich dahinter gestiegen bin, dass die Sache mit den Leichen und den Parasiten zeitlich später angesiedelt ist, wie der Rest des Buches. Die Ereignisse gehen dann so langsam ineinander über bis es zu einem weniger spektakulären Showdown kommt. Überhaupt ist das Buch für meinen Geschmack weniger spannend. Ich bin eher der Typ für brutale Psychothriller und kann leider mit organisiertem Verbrechen nichts anfangen. Nicht, dass es mich kalt lässt, es ist wirklich furchtbar, was Marina Heib sich da (wahrscheinlich leider nicht) ausgedacht hat und noch schlimmer ist es, dass es sehr nahe an der Realität liegt. Aber mir hat der kleine Funke, das gewisse Etwas, das den Leser ans Buch fesselt, gefehlt. Etwas Hoffnung habe ich mir immer dann gemacht, wenn der scheinbar geistesgestörte Mörder immer mal zwischendurch von seinen Parasiten berichtet, aber wie gesagt, der erwartete Forensik-Thriller ist es leider bis zur letzten Seite nicht geworden. Vielleicht hätte ich eine bessere Wertung abgeben können, wenn ich nicht mit so einer Erwartung ans Lesen herangegangen wäre. Inhaltlich ist das Ganze nämlich verworren, hat aber trotzdem ein gewisses Potential und deshalb möchte ich das Buch auch niemandem schlecht reden, der sich für diese Art Thriller bzw. Krimi interessiert.
Was ich auch erst später rausgefunden habe ist, dass "Parasiten" der nunmehr fünfte Teil einer ganzen Reihe an Büchern rund um Christian Beyer ist. Das hat natürlich zur Folge, dass kaum oder nur ganz wenig über die Protagonisten geschrieben wird, sie bleiben blass und für den Einsteiger völlig unnahbar. Auch das, was bereits vorgefallen ist, wird nicht näher erklärt, deshalb würde ich fast sagen, dass man lieber der Reihe nach lesen sollte, bevor man sich hier ran wagt.
Insgesamt hat mich das Buch leider nicht überzeugen können, ich habe dank dem Titel etwas völlig anderes erwartet und bin deshalb doch sehr enttäuscht. Wer sich jedoch für diese Art von Thriller bzw. Krimi interessiert und bestenfalls auch die Vorgänger kennt, der dürfte hier durchaus ein paar spannende Stunden erleben.
Bewertung
Für meinen Geschmack leider nichts, aber für Fans des Genres und Kenner der Vorgänger durchaus interessant.
Von mir gibt´s 3 von 5 Sternen ***


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