Gelesen: Kirschroter Sommer von Carina Bartsch

Hallo zusammen!
Ja, ich lebe noch! Die vergangene Woche habe ich fleißig an meinem Referat gearbeitet (was ja eigentlich eine Gruppenarbeit sein sollte...) und hatte weder Zeit zum Lesen noch zum Bloggen, da ja das Referat nicht alles ist :o) Naja, es gibt Licht am Ende des Tunnels, denn ab dem 7. Dezember läuft es zumindest bis zur Prüfungsphase Ende Januar wieder ruhiger! Heute schiebe ich endlich mal die letzte Rezension für den Oktober noch nach und dann schaue ich mal, was ich noch so vorbereiten kann, neben dem ganzen Referatszeugs *stöhn* ;o)
Vorstellen möchte ich Euch ein ganz besonderes Buch, das selbst mich als hartgesottenen Horror - und Thrillerfan mit einer latenten Abneigung gegen Kitsch und Romantik, völlig ins Schwärmen gebracht hat - das muss ein Buch erstmal schaffen! Schaut mal auf Carina´s Seite vorbei, dort findet Ihr Infos zu Ihr und brandheiße Infos zum zweiten Band "Türkisgrüner Winter", der erst vor ein paar Tagen bei Amazon erschienen ist: *klick*
Gelesen: Kirschroter Sommer von Carina Bartsch

Eckdaten

Titel: Kirschroter Sommer Autor: Carina Bartsch Originaltitel: - Format: eBook, ca. 426 gedruckte Seiten Verlag: Schandtaten Verlag; Dezember 2011 Euro (D): 3.99 bei Amazon

Inhalt - Klappentext

"Die erste Liebe vergisst man nicht ... Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas Schwarz – der Mann mit den türkisgrünen Augen und die Verkörperung all dessen, wovor Mütter ihre Töchter warnen. Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv. Sie hasst ihn, aus tiefstem Herzen, und trotzdem ist da immer dieses Kribbeln in ihrem Bauch, sobald sie in seiner Nähe ist. Höchste Zeit die Handbremse zu ziehen, findet Emely, und lenkt ihre Aufmerksamkeit daher auf Luca, den anonymen E-Mail-Schreiber, der ihr mit sensiblen und romantischen Nachrichten die Zeit versüßt. Doch wer verbirgt sich hinter dem Mann ohne Gesicht? Und was steckt wirklich hinter Elyas‘ Absichten?"

Meine Meinung

Eigentlich stehe ich ja nicht so auf Lovestories und wenn, dann höchstens weil sie ein kleinen, gut geschriebenen Part in einem großen Ganzen einnehmen. Eigentlich. "Kirschroter Sommer" hat mich gefesselt, berührt und verdammt gut unterhalten, wie es noch kein Buch dieses "Genres" bisher geschafft hat und die Gründe dafür sind zahlreich.
Das fängt schon damit an, dass die Charaktere einfach unheimlich authentisch und vor allem sympathisch rüber kommen, auch wenn Elyas manchmal seine arroganten Phasen hat. Allein deshalb, weil Emely so in etwa meiner Altersklasse entspricht und sogar noch so was ähnliches wie ich studiert, habe ich mich sofort mit ihr verbunden gefühlt. Aber sie ist überhaupt einfach ein Mädel, dass man gern haben muss: sie hat nicht die perfekte Figur, sie ist keine Tussi und ihre Zickigkeit hält sich stark in Grenzen. Das sind für mich Eigenschaften, die mir eine Protagonistin sofort sympathisch machen. Elyas ist auf der einen Seiten ganz anders, aber eben doch auch wieder nicht, denn man gewinnt ihn genau so schnell lieb, wie Emely und ihre verpeilte beste Freundin. Diese Aufzählung könnte ich jetzt noch für alle fortsetzen, die während des Buches in Erscheinung treten, aber ich kann es auch abkürzen: das Charakterdesign ist durchweg gelungen! :o)
Und dann ist es noch so, dass Carina Bartsch eine Art zu Schreiben hat, die einem das Gefühl vermittelt, man würde den Erlebnisbericht von seinen besten Freunden lesen. Er ist locker und sehr gut zu lesen, die Dialoge und geschriebenen Gedanken kommen realistisch und vor allem zielgruppengerecht rüber und überhaupt macht es einfach Spaß, den romantischen Kapriolen von Emely und Elyas zu folgen. Neben der chaotischen Liebesstory, die natürlich auch romantisch ist, wird man als Leser aber auch immer wieder mit einer erfrischenden Prise Humor versorgt. Allein die ständigen Zankereien zwischen Emely und Elyas verleiten zum Schmunzeln.
Ich würde nicht behaupten, dass es wirklich so etwas wie einen Spannungsbogen gibt. Aber das ist in keinem Fall negativ gemeint, denn das Unterhaltungsniveau bleibt konsequent von der ersten bis zur letzten Seite sehr hoch und wenn man den letzten Satz gelesen hat, hat man sofort das Bedürfnis weiterzulesen. Nur gut, dass es jetzt schon den zweiten Band gibt!


Bewertung

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht und meine versteckte, romantische Seite geweckt. Für Genre-Fans kann ich nur empfehlen: schlagt zu! Und wer eigentlich nichts mit Romantik anfangen kann, der sollte dem Buch seine verdiente Chance geben, Ihr seht ja, was mit mir passiert ist :o)


5 Punkte

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Das Licht am Ende des Tunnels