[Gelesen] Gabriella Engelmann–Cinderella undercover

Von Eulenmail

Ich habe heute einen kleinen Lesemarathon hingelegt, um dieses Buch noch für die LeseChallenge bei Petzi fertig zu bekommen.

Verlag: Arena Verlag
Seiten: 283
Preis: ca. 10 Euro
Genre: Märchenadaptation, Liebesroman

 

 

 

 

 

INHALT Cynthia hat gerade erst ihre Mutter verloren, als ihr Vater ihr eröffnet, dass er sich neu verliebt hat. Und schon ziehen die beiden mit der neuen Frau und ihren beiden Töchtern zusammen. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, scheint sich Felicia, die ältere der beiden Schwestern, auch noch für den Jungen zu interessieren, den Cynthia anhimmelt. So versucht sich Cynthia auf ihre künstlerische Karriere zu konzentrieren… und vielleicht auch Daniel damit zu beeindrucken.

MEINE ERWARTUNGEN Ich habe ja bereits die anderen vier Romane aus dieser Märchenreihe gelesen und fand sie alle durchweg gut. Dieser Band gehört allgemein zu den beliebtesten. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen: was macht diesen Roman zur besten Märchenadaptation aus dieser Reihe?

MEINE EINDRÜCKE Kennt ihr das? Ihr wisst genau, was kommen wird und weigert euch weiterzulesen, weil ihr es nicht erfahren wollt? So ging es mir am Anfang von Cinderella undercover. Ich wußte genau, dass die neuen "Schwestern" von Cynthia nicht gerade freundlich sein werden und mir wurde richtig schlecht bei dem Gedanken daran.

Meine Befürchtungen wurden auch bestätigt und doch wurde ich auch überrascht. Denn Gabriella Engelmann hat ihre Charaktere nicht rein stereotyp entwickelt. Keiner ist nur böse oder nur gut, jeder hat Facetten. Das machte die Geschichte besonders interessant und hielt so interessante Wendungen bereit.

Die Handlung ist also nicht total gradlinig, was ich ales sehr erfrischend empfand. Ich habe schnell und mit großer Freude gelesen, denn ständig passierte etwas Neues und man fieberte und litt mit Cynthia mit.

FAZIT Meine Eindrücke fallen kurz aus, denn der Roman hat meine Erwartungen erfüllt. Ich mag Gabriella Engelmanns erfrischenden Schreibstil: er ist jugendlich, leicht und macht Freude beim Lesen. Ihr ist es wunderbar gelungen, Aschenputtel zu modernisieren, so dass das altbekannte Märchen nicht altbacken wird. Toll!