Geldsystem, das uns gerecht verwaltet?

Gier sorgt dafür, dass andere Menschen, Tiere und die Erde Schaden davon tragen. Wir alle lassen uns manipulieren und geben uns mit der miserablen Situation zufrieden oder bemerken diese nicht einmal. Kaum jemand versteht unser Geldsystem. Ist das gewollt? Schließlich sind die besten Sklaven jene, welche sich für Frei halten! Wie Einstein schon sagte, ist neben dem Universum einzig noch die Dummheit grenzenlos. Wie bitte sollen wir das dann bitte ändern können?

Die Natur des Menschen kann zwar nicht geändert werden. Ein System kann menschliche Eigenschaften allerdings in sinnvolle Bahnen lenken! Und genau so ein System hat Prof. Dr. Franz Hörmann mit seinem Informationsgeld entwickelt. Er ist Rechnungswesen-Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien und auch Informatiker. Das gab ihm die Möglichkeit zur Umsetzung seiner Idee. „Demokratie beginnt mit einem demokratischen Geldsystem.", beschreibt er.

Unser bisheriges Geldsystem beruht auf der doppelten Buchführung. Was der eine an Geld bekommt, verliert zwingend ein anderer. Da Geld durch die Kreditvergabe der Banken entsteht - diese auch keinerlei Aufwand damit betreiben - und zusätzlich Zinsen verlangt werden, resultiert daraus ein Problem: Es gibt stets mehr Schulden, als überhaupt Geld in Umlauf gebracht wurde! Wir Menschen werden auf Grund dieser Methode permanent im Hamsterrad weiter gescheucht, um dieses kaputte System am Laufen zu halten. Die wenigsten Menschen können davon profitieren.

Das alternative System von Herrn Hörmann funktioniert ohne solche doppelte Buchführung. Das heißt, anderen muss kein „Geld" bzw. Punkte weg genommen werden, um welches zu erhalten. Alle Menschen erhalten für Waren oder Dienstleistungen, welche sie an die Gemeinschaft geben, entsprechende Punkte auf ihr persönliches Konto. Dabei werden diese Punkte geschöpft/erzeugt, also niemandem weg genommen. Wenn jemand hingegen eine Ware kauft oder Dienstleistung in Anspruch nimmt, werden dem Menschen Punkte abgezogen/vernichtet, aber nicht weiter gegeben. Manche Waren, wie Brot oder Autos, sind allerdings in Massen verfügbar! Für solche Güter werden keine Punkte abgezogen. Somit wurde eine problemlose bedingungslose Grundversorgung erschaffen! Jene Menschen, welche für den Überfluss sorgen, erhalten selbstverständlich trotzdem Punkte für ihre Leistungen. Die Punkte müssen ja nicht getauscht werden.

Aktuell muss sich der Mensch noch dem Geld anpassen. Er muss arbeiten - wie ein Sklave 70 % des Einkommens an den Staat ab geben - und beschwert sich, dass Maschinen ihm die Arbeit weg nehmen. Warum profitieren nicht alle Menschen von diesem Fortschritt? Es ist doch gut, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen! Das ewige Wachstum sorgt nun aber für einen Arbeitszwang und erzeugt zudem eine Verschwendung der Ressourcen, beispielsweise unzähligen Neuwagen, die nur auf ihre Verschrottung warten... Systembedingte Förderung von Konkurrenz vergeudet Humankapital, da Menschen parallel an Dingen forschen, obwohl sie zusammen arbeitend effizienter wären. Stellt euch vor, was für ein geniales Smartphone entstehen würde, wenn alle Hersteller zusammen arbeiteten und ihre besten Ideen in einem Produkt vereinen!

Mit Hörmanns System wurde das Problem von Arbeitsplätzen gelöst, denn jeder müsste nur noch das tun, was er will. Er würde leicht mit seinem Hobby die Punkte verdienen können; mal abgesehen von den kostenlos verfügbaren Produkten. Menschen sind nun nicht mehr dazu gezwungen, zu arbeiten. Das ist kein Problem, wie sonst immer angenommen wird, denn hierzu hat Herr Hörmann ebenfalls die Lösung verraten: Einerseits wollen Menschen arbeiten. Das haben diverse Umfragen bestätigt. Zu Arbeitsmangel wird es somit nicht kommen. Andererseits müssen die Menschen in solch einem System nur noch im Durchschnitt drei Stunden pro Woche arbeiten, um den selben Lebensstandard, wie er aktuell im Westen vorherrscht, beizubehalten und für alle zu erreichen. Dazu muss lediglich unnütze Arbeit beseitigt sowie die Konkurrenz-Gesellschaft abgeschafft werden. Dafür sorgt sein neues System.

Nebenbei erwähnt handelt es sich bei unserem bisherigem Geld auch um das einzige Geschäft, bei dem etwas de facto wertloses wie Punktezettel zeitgleich teuer Verkauft und verliehen wird. Erst wird das Scheingeld... äh... der Geldschein dem Hersteller mittels Staatsanleihen abgekauft und vom Menschen durch Steuern finanziert, sowie anschließend bei der Bank von selbigen Menschen geliehen. Es beeindruckt, dass sich so ein Geschäftsmodell über so lange Zeit halten konnte! Noch schlimmer ist das beim Giralgeld, den reinen Zahlen im Bankcomputer.

Die menschliche Gier würde dem neuen System nützen, da der Gemeinschaft etwas gegeben werden muss, um viele Punkte zu erhalten. Monopole wären nicht mehr möglich und Manipulationen am System würden sofort sichtbar, da es rein auf logischer Basis von einem Zentralcomputer gesteuert wird. Menschen erhielten maximal mögliche Freiheit entsprechend der Werte des Voluntarismus. Ein besonders wichtiger Punkt hierbei ist, dass jeder Mensch dieses System leicht verstehen kann! Nicht mal der Zwang, dieses System zu nutzen, bestünde, denn es kann problemlos parallel zu anderen Systemen wie beispielsweise dem Plan B von Andreas Popp & co. verwendet werden.


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