Geist der Zeit (112): "Getrennt - mit Nähe"

Geist der Zeit (112):

Wenn trotz Trennung wir vereint
fest in unsern Träumen,
hat's das Schicksal gut gemeint,
weil wir nichts versäumen.


Anders wär's um uns gescheh'n,
zählte nur die Nähe -
würde nur dein ICH besteh'n,
weil ich dich grad sähe.

Und so bleibt zu jeder Zeit
uns nun im Gedächtnis,
Liebe und Beständigkeit
als stetiges Vermächtnis.

(aus dem Bild-Gedichtband "Herzklopfen")

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