Geheimsekte versuchte die katholischen Kirche in Spanien zu unterwandern

Geheimsekte versuchte die katholischen Kirche in Spanien zu unterwandernAus Mexiko stammt die geheimbündlerische Sekte “El Yunque”. Sie hat sich auf katholischen Fundamentalismus zur Verteidigung christlicher Werte spezialisiert. In Mexiko ist es ihr gelungen in der “Partido Acción Nacional” Fuß zu fassen. Seit Anfang 2000 fällt sie auch in Spanien durch Organisation ultrarechter Proteste auf. Für die Angehörigen von “El Yunque” gilt, dass die Organisation alles bedeutet, Familie und auch Kirche sind ihr untergeordnet. Die Mitglieder sind verpflichtet “auch mit Verlust des Lebens das zu verteidigen, was Gott uns gegeben hat, um seine Herrschaft auf Erden einzurichten”. Die Mitglieder müssen sich gegenseitig überwachen. Es gilt absoluter Gehorsam gegenüber der Organisation und absolute Geheimhaltung. Verräter werden mit dem Tode bedroht.
Wikipedia (spanisch) beschreibt die Sekte so:
Die nationale Organisation des Yunque oder einfach “El Yunque” ist der Name einer mexikanischen Organisation der extremen Rechten mit regionalem Charakter aber mit nationalen und internationalen Zielen. Ihre Absicht ist es die “die katholische Religion zu verteidigen und gegen die Kräfte des Satans zu kämpfen” sei es durch Gewalt und auch Mord in Extremfällen, um das “Königreich Gottes auf Erden zu errichten”. Dies soll dadurch erreicht werden, dass sich alle ihre Mitglieder in die höchsten Kreisen der politischen Macht einschleusen lassen.
Diese Geheimsekte steckt hinter den spanischen Protestaktionen von “Hazte oir” und “Derecho a Vivir”, deren Hauptziel es ist gegen die Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehe zu kämpfen. Zur Zeit der sozialistischen Regierung der PSOE um 2005 herum, gelang es ihr Großdemonstrationen gegen die geplanten Erleichterungen der Abtreibung und Einführung der Homoehe zu veranstalten. Katholische Bischöfe und die Mitglieder der konservativen “Partido Popular” machten bei den Demonstrationen mit und begrüßten die Kampagnen. Die Organisationen wurde auch als die “Tea Party” Spaniens bezeichnet.
2015 war es aber mit den Gemeinsamkeiten dabei. Es gab immer mehr Klagen aus den Kirchgemeinden, dass die ultrarechten Aktivisten versuchten Pfarreien, auch mit Hilfe von rechtsgerichteten Bischöfen, zu infiltrieren. Da “El Yunque” als Geheimgesellschaft nicht offen auftritt, wurden von ihr Organisationen aufgebaut, die das Gedankengut der Sekte verbreiten sollte. Der spanischen Bischofskonferenz wurde das dann unheimlich. Der Erzbischof von Toledo und der Bischof von Getafe ließen erklären: “Obwohl wir auf der Plattform “Derecho a Vivir” und mit der Organisation “HazteOir.org” viele Ziele zum Schutz des Lebens und anderer Grundrechte teilen, teilen wir mit diesen Institutionen weder unser Gefühl der kirchlichen Zugehörigkeit noch die Mittel, die sie verwenden”. Der Weihbischof von Getafe erklärte: “El Yunque existiert und ist nicht gut für die Kirche. Es ist unmöglich, dass das Königreich von Christus eingerichtet wird, indem man Betrug zurückgreift, Misstrauen sät und die Zwietracht in der Kirche provoziert”.
Dieser Tage machte die Organisation wieder aufmerksam als sie einen Autobus verkleidet mit einer homophoben Botschaft des Inhalts “Die Knaben haben Penisse, die Mädchen Schamlippen. Wenn du als Mann geboren wirst, wirst du immer ein Mann sein, als Frau wirst du auch immer Frau bleiben” durch Madrid fahren ließen. Seit die Organisation die Unterstützung der Bischöfe verloren hat, wird sie immer aggressiver. Die Aktionen gegen Homosexuelle, Lesben, Frauen und transsexuelle Kinder nahmen zu. Schulen wurden mit homophoben Flugblättern geflutet, eine Konferenz über die Heilbarkeit von Homosexualität organisiert. Die Stadtverwaltung von Madrid reagierte auf die Empörung vieler Bürgerinnen und Bürger und ließ den Bus aus dem Verkehr ziehen.
Spanien ist nicht mehr ein Herzland des fanatischen Katholizismus. Es hatte eine reiche Erfahrung mit katholischen Geheimbünden, die zusammen mit den Herrschenden über Jahrhunderte die Menschen im Namen der Religion terrorisiert hatten. Es sei nur die “Inquisition” und aus neuerer Zeit die Unterstützer der Franco-Diktatur vom “Opus Dei” sowie die Bewegung der “Kikos” erwähnt. Deswegen fällt der religiöse Fanatismus nicht mehr auf so fruchtbaren Boden wie früher. In den sozialen Netzwerken, unter anderem Twitter, ernteten die Initiatoren unter dem Hashtag #hazteoirtutambien Spott und Hohn.
Informationsquelle
La Iglesia reconoce la presencia de infiltrados del grupo secreto ultracatólico El Yunque
Quiénes son HazteOir, los ultracatólicos que han lanzado el bus tránsfobo

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