Gediegene Schönheit

Gediegene Schönheit

Kostbare Juwelen, pures Gold und das Weiß von Perlen. Der unschätzbare Wert aller Frauen. Wir gleichen einander, egal welcher Herkunft, Religion oder Nationalität. Überall ist das Herz einer Frau dasselbe, es schlägt in jeder Ecke dieser Erde gleich. Nicht die äußere Schönheit zeichnet die Frau aus, vielmehr macht ihre Stärke, ihr Anmut, ihre Keuschheit und nicht zuletzt ihre Liebe sie so wertvoll. Die Schönheit einer Frau sollte vor unwürdigen Blicken geschützt werden. Sie sollte ein Geschenk an denjenigen sein, der sie liebt und genug wertschätzt, um diese Frau zu heiraten. Wenn sie sich vor den Spiegel stellt und die Reinheit und Unschuld sieht, dann ist diese Frau kein Opfer der westlichen Unterdrückung. Zwei Worte, von denen man denkt, dass sie sich maßlos widersprechen. Welch ein Irrtum.

So sehr dies sich auch enttäuschend anhören mag, es ist die keusche Wahrheit, denn die eigentliche Unterdrückung der Frau findet weder in islamischen Ländern, noch in muslimischen Familien statt. Sie ist auch nicht auf die sittsame Kleidung zurückzuführen, genauso wenig auf die Anzahl an Kindern, die eine muslimische Frau gebärt. Die Schleier, die uns geheimnisvoll und unantastbar machen sind bedauerlicherweise ebenso wenig ein Zeichen für Unterdrückung. Sie ist uns allen viel näher, als wir zu glauben mögen. Die hoch befürchtete Unterdrückung der Frau findet tagtäglich auf den Straßen Europas, in den populären Zeitschriften, in den kunterbunten Sendungen im Fernsehen statt. Nie wurde die Frau so gewaltig erniedrigt, wie in den letzten Jahrhunderten. Allen Menschen wurde indoktriniert, dass muslimische Frauen unterdrückt werden. Aber die Wahrheit ist, dass all diejenigen, die der westlichen Welt hinterherlaufen, grausam unterdrückt werden. Die westliche Mode, die bewusst entworfen wurde, um den wertvollsten Besitz einer Frau zu zerstören, macht uns zu Sklaven. Sklaven eines modischen Denkens, die ihre Reinheit im Rausch der Unwahrheiten verloren haben.

Die Vernichtung unserer Moral haben wir einzig und allein dem westlichen Bombardement zu verdanken. Wir erleben keine grausamen Kriegsverbrechen, welche unsere palästinensischen Schwestern erfahren mussten. Wir spüren ein anderes Verbrechen an unserem Körper, anvisiert vom gemeinsamen Feind. Die Munition, die bei uns jedoch verwendet wird, ist nichts anderes als moralische Verdorbenheit. Wir werden grundlegend vergiftet und merken das nicht mal. Das Gift wird uns auf silbernem Tablett serviert und wir trinken es, als wären wir verdurstet. Essen können wir schon lange nicht mehr, weil wir besessen auf unser Gewicht sind. Stolz sieht man überall Frauen, die kaum mehr Stoff am Körper tragen und nennen es Emanzipation. Bei einer muslimischen Frau kann aber von Emanzipation nicht die Rede sein. Da wird mit Begriffen wie Demütigung, Herabwürdigung, Erniedrigung und Unterdrückung umher geworfen. Der Westen fordert uns auf, ihre Verdorbenheit anzunehmen, unseren Glauben abzulegen und das Gefühl von Geringschätzung zu empfinden, damit sie uns besser unterdrücken können. Aber eine Frau mit dem höchsten Gut der inneren Schönheit, ihrer Unschuld und der unbezahlbaren Keuschheit, lässt sich aus reinem Diamanten nicht zu Strassstein degradieren.

Wenn die Frau einmal ihre Ehre als Teppich auf den Boden legt, damit andere bequemer gehen können, so ist es sehr schwer, dieses unter den Füßen der Anderen wegzuziehen. Denn es gibt keinen Ersatz für eine Entehrung.


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