Gedanken formen unser Leben

Erstellt am 23. April 2011 von Vejvodadesign @vejvodadesign

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Gedanken formen unser Leben
Im letzten Beitrag habe ich beschrieben, was unser Leben alles so bremst und was für Auswirkungen es hat. Heute erzähle ich davon wie wir mit unseren Gedanken umgehen lernen können, um einen Neuanfang zu starten, damit wir unserem Lebensziel ein gutes Stückchen näher kommen.
Wir sind immer für unser Leben, für unser Tun, für unsere Gedanken verantwortlich. Auch dann, wenn wir es unbewusst machen. Und keiner kann uns unsere Schuld, die daraus so manches mal entsteht abnehmen. Zum Glück haben wir die Möglichkeit sie abzuschwächen und sogar aufzulösen.
Ich besuchte mit 26 Jahren einen Vortrag eines indischen Meisters, der mich und mein Leben sehr bewegte. Ich fühlte mich bei diesem Vortrag sehr verstanden, da dort viele Dinge gesagt wurden, die ich schon immer genauso empfand. Und von Tugenden wurde gesprochen an denen ich erkannte, dass es unbedingt wichtig ist, das gesagte umzusetzen.
Wir leben in einer Gesellschaft, die davon lebt immer Grenzen zu schaffen, immer eine Möglichkeit zu schaffen mit dem Finger auf andere Leute zeigen zu können, nur um sich besser zu fühlen. In unserer Gesellschaft wird nicht daran gearbeitet, dass jeder erkennt wie einzigartig er ist, sondern was für Fehler jeder einzelne hat. Dadurch sind wir nicht in der Lage, das Gute in uns zu sehen. Denn das Gute scheint nicht existent zu sein. Das Gute scheint nicht redenswert zu sein.
Schlimmer noch, wenn man über jemanden gut spricht oder denkt, dann hat es auf Grund unserer Erziehung, häufig eine sehr ungesunde Seite. Man hebt den anderen meistens dann auf den geistigen Thron. Betet denjenigen förmlich an und ist dabei nicht mehr in der Lage seine eigenen wunderbaren Stärken zu erkennen oder zu sehen. Macht der Gelobte dann einen Fehler, wird er fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Wird ausgebuht und beschimpft. Es hat dann häufig den Anschein, als wenn sie alle insgeheim darauf gewartet haben, dass er einen Fehler macht, damit man ihn wieder von seinem Thron stürzen kann. Es hat den Anschein, als wenn alle doch im Geheimen neidisch waren, auf seine besonderen Fähigkeiten. Als wenn keiner, den der dort oben stand, von ganzem Herzen angenommen und geliebt hat. Wie soll das auch gehen, wenn wir noch nicht einmal gelernt haben unsere eigenen Stärken und Schwächen in liebe anzunehmen.
Wir alle werden immer Fehler machen. Wir sind hier auf Mutter Erde um Fehler zu machen, damit wir durch sie lernen. Damit wir durch sie wachsen und damit wir dadurch andere Menschen besser verstehen lernen und wir sie somit auf ihrem Weg unterstützen können.
Nach dem Besuch bei dem Vortrag des Meisters, habe ich dann angefangen meine Gedanken zu beobachten. Habe mit erschrecken die Verhaltensweisen, die ich oben beschrieb, auch an mir entdeckt. Habe entdecken müssen, dass ich im laufe meines Berufslebens, mir genau das Verhalten angenommen habe, was ich eigentlich vom Grunde meines Herzens ablehnte. Über andere tratschen und dann wiederum andere angehimmelt. Mich selbst habe ich nie gesehen. Meine eigenen Stärken kannte ich gar nicht. Wenn ich dann doch welche entdeckte, traute ich mich gar nicht über sie zu sprechen, aus der Angst heraus schief angeschaut zu werden.
Durch das beobachten meiner eigenen Gedanken, erkannte ich aber auch wie schwer es ist diese zu kontrollieren. Jede leichte Arbeit, wo man seinen Kopf nicht für braucht, nutzt das eigene unbewusste ICH, eine Litanei von schlechten Gedanken im Kopf rumkreisen zu lassen. Warum guckt die mich immer so komisch an. Wieso hat mein Mann sich heute nicht anständig verabschiedet. Wieso hat meine Schwiegermutter immer was an mir auszusetzen. Mit meinem Schwiegervater ist ja gar nichts anzufangen. Hoffentlich schaffe ich all das, was ich mir vorgenommen habe, auch noch rechtzeitig. Wieso brüllt mein Nachbar bloß immer nur rum……. Und was es da nicht alles gibt.
Mit jedem solcher Gedanken, sendet man nicht nur negative, bremsende Energien zu den jeweiligen Personen, sondern auch zu sich selbst, wodurch der eigene Energiepegel sehr stark sinkt.
Wenn man dann erkennt, was man da immer alles so denkt, hat man damit ganz schön zu tun. Diese Erfahrung durfte ich ganz bewusst machen, als ich mit meiner Tochter Kyra ungefähr fünf Monate schwanger war. Wie üblich setzte ich mich mittags zum meditieren hin. Bilder wie ich über meinen Schwiegervater gesprochen habe, wie grob ich mit meinem Sohn umgegangen bin, ließ ich an mir vorübergleiten ohne mir weiter Gedanken darüber zu machen. Plötzlich hörte ich mit meinen inneren Ohren, eine liebevolle Stimme die mich anwies, mir genau die Dinge die ich habe vorübergleiten lassen anzusehen. Ich tat so als wenn ich die Stimme nicht gehört hätte, setzte mich wieder in Position und fing von neuem zu meditieren an. Wieder gleiteten die Bilder vor meinem inneren Auge vorbei, ohne das ich ihnen eine größere Beachtung schenkte. Gerade wollte ich mich in höhere Gefilde schwingen, da hörte ich wieder die Stimme. Beim dritten Mal wurde ich pampig und meinte zu ihr sie solle mich in Ruhe lassen. Ich will in Ruhe meditieren. Als ich dann wieder den Höhenflug starten wollte sagte mir die Stimme, das genau das meditieren sei. Das es einem leichter fallen würde, sich seine Fehler aus diesem Bewusstseinszustand heraus an zu schauen.
Die mit Liebe gefüllte Stimme meiner Tochter, begleitete mich die ganze Schwangerschaft durch und schenkte mir immer wieder aufs Neue einen heilsamen Blick auf meine Verhaltensweisen. Half mir Wege zu finden, um die Ursache meines Verhaltens zu ergründen, um mir dann mit Liebe und Verständnis begegnen zu können. Durch ihr Verständnis für mich und ihre tiefe Liebe zu mir, hatte ich die Kraft meine Fehlverhalten unter die Lupe zu nehmen, um sie dann umwandeln zu können. Durch diese und viele andere wunderbare Erfahrungen, darf ich jetzt in der Lage sein, ein tiefes Verständnis für die Fehlverhalten der anderen zu haben. So brauche ich in mir kaum noch so einen Kampf oder Streit ausfechten.
Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, lernt Verständnis für sich zu haben und sich dann selbst verzeiht, hat man schon einen Teil seiner Schuld aufgelöst. Denn man hört auf, auf die alte Art Energie in die Situation zu geben. Dadurch gibt man schon der Situation die Möglichkeit sich verändern zu können und einen Neuanfang herbeizuführen. Ist man dann in der Lage sich bei der entsprechenden Person zu entschuldigen, ob nun auf geistigem oder persönlichen Weg, hat man die Situation schon um vieles mehr aufgelöst. Wenn dann noch eine Bitte um Hilfe, für die betroffene Person in die geistige Welt geschickt wird, dann sieht das Ganze noch besser aus. Ist die verletzte Person, dann in der Lage zu verzeihen, ist alles geheilt.
Durch die liebevolle Unterstützung unseres kostenlosen Online-Kurses „Erfolgreich durch Selbstliebe“, hat man die Möglichkeit seine eigenen bremsenden Lebensgedanken in Liebe aufzulösen. Man darf sich selbst verstehen und lieben lernen und man darf das Leben, von einem ganz anderen Blickwinkel aus kennen lernen. Der kostenlose Motivations-Brief, den wir jetzt neu Aufgelegt haben, begleitet einen täglich, um sich in Liebe und Achtsamkeit kennen und schätzen zu lernen.
Wenn wir alle lernen, in Achtsamkeit mit unseren Gedanken umzugehen, werden viele Fesseln fallen und es wird für sehr viele im Leben das Leben leichter fließen. Wichtig ist nur anzufangen, den Mut zu haben den ersten Schritt zu gehen, damit die Harmonie in den Beziehungen, den Familien, unter den Kollegen und Nachbarn wachsen darf. Die Liebe die wir für uns selbst entfalten lernen, wird uns die Kraft geben die Ausdauer zu haben, unserem Lebensziel mit großen Schritten entgegen zugehen und uns helfen unser Leben anzunehmen und zu genießen.
Habt Mut, macht Euch jetzt zu Ostern das Geschenk eines Neuanfang und macht den ersten Schritt. Der Frühling wird Euch dabei begleiten und der Sommer wird Euch unterstützen.
Wir wünschen Euch ein mit Liebe gefülltes Osterfest
Frank und Anita

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