Gaumenfreuden, Ostern und klebrige Kinderhände

Von Blume77

Mir fiel auf, dass mal wieder Ostern vor der Tür steht. Als Liebhaber der schönen Dinge habe ich immer Lust auf einen hübsch dekorierten Esstisch, an dem sich die ganze Familie wohlfühlt.

Ich lege zwar wert auf Traditionen, aber wenn man nicht auf Experimente verzichten muss. Durch mein Faible für England fühlte ich mich inspiriert (und weil ich süchtig nach Carrot Cake bin), den Kuchen mal in meine Deko zu Ostern einfließen zu lassen. Mhhhhh. Neue Ideen zur Osterdekoration machen mir immer ein wenig mehr Lust auf Ostern! Außerdem kann ich mit dem richtigen Osterschmuck die passende Atmosphäre für meine ganze Familie kreieren. Da bei uns 3 Generationen am Tisch sitzen werden, möchte ich, dass für alle etwas dabei ist, was gefällt und schmeckt.

Und die Supermärkte sind da leider keine große Hilfe – Jahr auf Jahr die gleichen Produkte zu Ostern. Also setze ich mal wieder auf das altbewährte Konzept DIY! Traditionell sind Osterhasen und -eier aus Schokolade. Sehr süß und nicht sehr gesund. Meine eher unkonventionelle Idee hier wäre, einen traditionellen Kuchen aus England zu nehmen, und ihn eher untraditionell in Hasenform gebacken und kleinen Marzipankarotten verziert, sowohl als Deko wie auch als Snack/Nachtisch am Ostertisch anzubieten.

Der Nachteil an der essbaren Osterdekoration ist, dass es sehr kurzweilig ist. Kaum hat man sich an dem Carrot Cake satt gesehen, fangen die Kinder auch schon an, sich an dem Kuchen satt zu essen…bye bye Carrot Cake!

Der Vorteil bei einem Carrot Cake gegenüber handelsüblichem Naschzeug zu Ostern – es sind auch ein paar gute Zutaten drin. Die gesündeste steckt natürlich im Namen selbst. Viele Kinder werden die Karotte als Rohkost eher verschmähen, aber wenn sie sich mit Zuckerguss und Nüssen umgibt, erscheint die Karotte in einem sehr leckeren Gewand! Die Dekos inspirieren außerdem zu einem schönen Geschenk zum nächsten Geburtstag der Kinder und so der Vergänglichkeit von wertvollen Augenblicken, wenn die ganze Familie an einem Tisch sitzt, zumindest ein wenig zu trotzen.

Ein selbst gemachter Fotokalender ist hier immer noch ein sehr gutes Mittel, um diese Augenblicke zu konservieren und den Liebsten ein ästhetisches und sehr persönliches Geschenk zu machen. Wer möchte, kann noch in schöner Schrift Persönliches, Poesie oder kleine Mementos drunterschreiben.