Gauck – Der „Demokratielehrer“ will selbst lernen

„…Gauck müsste lernen, dass die ständige Wiederholung und Umschreibung dessen, was er unter „Freiheit“ und „Verantwortung“ versteht, nicht eine Amtszeit von fünf Jahren tragen wird. Zumindest kommt z.B. er gar nicht umhin, konkreter zu sagen, was er damit meint. Zum Beispiel auf wie viel „Freiheit“ wir im Kampf gegen den Terrorismus verzichten sollen.

Joachim Gauck dürfte nicht mehr nur über das „Glück der Mitgestaltung“ reden, er müsste auch nach den Chancen zur Mitgestaltung fragen, angesichts der Tatsache dass z.B. in manchen Bundesländern die Chancen von Kindern aus den unteren sozialen Schichten auf einen Gymnasialbesuch um über das 6-Fache schlechter sind als wenn deren Eltern zu den oberen sozialen Schichten gehören. (Chancenspiegel der Bertelsmann Stiftung [PDF - 4.3 MB]) Kinder haben jedenfalls nicht die von Gauck jedem Einzelnen zugesprochene „Ermächtigung“ ihr Schicksal selbst zu gestalten.

Vielleicht könnte ja der neue Bundespräsident seine erste Auslandsreise nicht nach Frankreich oder Polen sondern nach Griechenland unternehmen und den Griechen lehren, wie sie ihre „Freiheit“ und ihre Demokratie gegenüber der Troika aus EU, EZB und IWF wieder zurückgewinnen könnten. Bei dieser Gelegenheit könnte er ja auch noch die Ortschaft Distomo besuchen und der Massaker der SS gedenken. Ein Gedenken, das jenseits seiner Erfahrung einer „56-jährigen Herrschaft der Diktatoren“ auch noch zur Geschichte deutscher Diktaturen gehört….“

Quelle und gesamter Text: http://www.nachdenkseiten.de/?p=12595



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