Garten-Planung Teil 3 oder auch Blick ins Kräuterbeet Teil XI

Von Sabrina

Heute möchte ich euch den dritten Teil meiner diesjährigen Planung für den Garten zeigen.
Heute geht es darum, meinen Kräutergarten zu erweitern. Im letzten Jahr habe ich euch bereits 10 Kräuter in meinem Garten vorgestellt – unter der Kategorie “Blick ins Kräuterbeet” Teil I – X. Nachfolgend habe ich euch die Links zu den Beiträgen noch mal aufgelistet.
Teil I – Waldmeister
Teil II – Thymian
Teil III – Pfefferminze
Teil IV – Oregano & Salbei
Teil V – Zitronenmelisse
Teil VI – Lavendel
Teil VII – Schnittlauch
Teil VIII – Kapuzinerkresse
Teil IX – Petersilie
Teil X – Schnittknoblauch

Heute kommen wir also zum 11. Teil meines Kräuterbeets. Und da möchte ich in diesem Jahr versuchen, Ysop im Garten anzupflanzen.

Foto meines Saatguts

Der Ysop, ein naher Verwandter von Thymian, Salbei und anderen Lippenblütern, ist hierzulande vorwiegend als Würzkraut bekannt.
Er wird auch Weinespe, Eisenkraut, Hizopf, Ibsche, Isump, Hysop, Ipsenkraut, Eisewig, Eisop, und Josefskraut genannt.

Kräuter haben meistens irgendwelche Heilwirkungen, die vom Ysop sind gegen/für: Chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, entzündungshemmend, schweisshemmend, menstruationsfördernd, galle fördernd, leicht abführend, hilft gegen Ohrensausen und Zahnweh.. Also mal wieder ein Kraut, dass es in sich hat ;-)

Die Sammelzeit ist von Juni bis August und verwendet wird das ganze Kraut.
Auch in der Küche kann man Ysop als aromatisches Würzkraut einsetzen, dies habe ich vor. Da Ysop recht kräftig schmeckt, reichen nur wenige Blättchen schon aus, um den Ysopgeschmack zu verbreiten. Er eignet sich prima für Salate, Tomaten, Quark, Braten und Sossen.
Man kann ihn auch einzeln oder gemeinsam mit anderen Kräutern für Tee nutzen. Allerdings sollte man ihn nicht trocknen, da er sonst stark an Aroma verliert.

Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch blüht meistens blau-violett, seltener auch rosa und weiß. Der Strauch ist mehrjährig.

Mein Kräuterbeet wird immer größer und abwechslungsreicher. Ich finde, je besser man Gerichte mit Kräutern abschmeckt, desto weniger Salz und Pfeffer benötigt man. Kräuter sind eben doch die beste Würze!