Garmin Edge 830 Test – Deine Strecke & alle Daten im Blick (VERLOSUNG)

Von Eiswuerfelimschuh @eiswuerfelimsch
Werbung | Der Garmin Edge 830 gehört zu den Highend-Modellen der Garmin Radcomputer. Statistikfans und Sportenthusiasten auf zwei Rädern werden mit diesem GPS-Fahrradcomputer mit Touchscreen mit einem vielfältigen Funktionsumfang beliefert. Im Zusammenspiel mit der hauseigenen Connect-App mutiert der kleine Schwarze zu einem Trainingsplanungs-, -durchführungs- sowie -auswertungsgenie. Äußerlich wenig von anderen Radcomputern aus dem Garmin Haus zu unterscheiden, überzeugt das Datenpaket, das in ihm steckt. Was genau erfährst du in meinem ausführlichen Beitrag über den Garmin Edge 830.

Eine Vielzahl an Funktionen, die dem ein oder anderen Athleten bereits von Garmin Forerunner Modellen vertraut sind, können auch beim Edge 830 genutzt werden. Im Vergleich zu meinem immer noch sehr gut funktionierendem, aber in die Jahre gekommenem Edge 810 hat der 830er in seiner Funktion und Handhabbarkeit einen Quantensprung nach vorn gemacht. Das bringt natürlich für mich einiges an Neuerungen mit sich. Weiter unten konzentriere ich mich aber weniger auf meine persönliche Freude an den Neuerungen und Features als vielmehr auf die Details, die für alle interessant sein können, die noch kein Garmin Edge haben oder ein sehr viel älteres Modell nutzen. Den Weg für meine üblichen Radrunden zu Haus und der näheren Umgebung würde ich mit Sicherheit auch noch in den nächsten Jahren mit dem 810er finden. Jedoch ist der Komfort des 830ers schon allein was die Navigation mit ihrer Übersichtlichkeit angeht, so viel angenehmer, dass ich mir kaum vorstellen kann, wieder zum 810er zu greifen.

Alle Fotos kannst du zur Vergrößerung anklicken.

Der Garmin Edge 830 spricht ambitionierte Radsportler und Triathleten genauso an wie Statistikliebhaber und Tourenfahrer. Bergspezialisten kommen mit Features wie ClimbPro auf ihre Kosten. Mountainbiker werden die spezifischen Messwerte zu Anzahl der Sprünge, Sprungweite, Airtime, aber auch Downhill-Analysen mit Schwierigkeitsgrad und wie flüssig man hinabfährt lieben.

Radbegeisterte Ausdauersportler können mit einer Vielzahl von Funktionen detaillierte Leistungseinblicke erhalten. Denn dieser GPS-Fahrradcomputer macht Trainingsplanung und -durchführung sowie abschließende Leistungsanalysen zum Kinderspiel. Bekannte Werte wie VO2max und Erholungszeit werden durch den Trainingszustand, -belastung (aerob/anaerob) sowie -belastungsfokus ergänzt. Höhen- und Wärmeakklimatisierung können ebenso spannende Informationen für den Sportalltag und Einblicke in die körperliche Anpassung verschiedenster Bedingungen bieten, wie Wetterinformationen und daraus resultierende Tipps zur Nahrungs- sowie Flüssigkeitsaufnahme und Bekleidungfür geplante Trainings. Das intuitiv zu bedienende Touchdisplay kann individuell dank einer Vielzahl von Seiten deinem Training und Zielen entsprechend konfiguriert werden.

Bei all diesen Features und Details vergisst man fast, dass es sich bei dem Garmin Edge 830 nicht nur um einen Radcomputer handelt, der wie eine Sportuhr unheimlich viele Funktionen mitbringt. Es ist ein Navigationssystem, das einem auf einfache Weise hilft Strecken im Vorfeld zu planen oder auch spontan unterwegs zu ändern. Mit seiner vorinstallierten Europakarte und damit detaillierten Navigation wird dieser Radcomputer zum intelligenten Wegbegleiter.

So intelligent, dass er zusammen mit meinem Forerunner 945 in der vergangenen Saison meine Familie mehrmals mit einer Unfallbenachrichtigung aus der sonntäglichen Entspannung herauskatapultierte. Ein absoluter Tech-Nerd Moment. Nicht! Zum Glück war nichts passiert. Aber ich blieb genauso wie meine Familie mit einem Schrecken am Straßenrand stehen. Anschließend hatte ich mich genauer mit der ausgefuchsten Technik befasst. Mehr Details zum Thema Sicherheit in wenigen Augenblicken. Hier an dieser Stelle nur so viel für den Moment. Wie bei Forerunner Modellen, ist Garmin die Sicherheit im Training auch beim Edge gleich mehrere Funktionen wert. So wird die Trackingfunktion mit der Suchfunktion, dem Fahrradalarm und besagter Unfallbenachrichtigung ergänzt. Ein für mich tolles Feature, wenn man es richtig einstellt und es im Griff hat bzw. sich nicht all zu dumm anstellt.

Du siehst, ein kleiner Computer, der aber große Aufgaben übernehmen kann. Der dein Radtraining nicht nur mit jeder Menge Daten bereichert, sondern dich auch sicherer und gezielt von A nach B und wieder zurückbringt.

BASIS-FUNKTIONEN DES GARMIN EDGE 830

Verglichen mit meinem betagten 810er gibt es viel mehr Einstellungen, die personalisiert werden können. Was letztlich auch an der Fülle an Funktionen liegt, die der Edge 830 nun mitbringt. Aber auch an dem Zusammenspiel mit einem gekoppelten Mobiltelefon und Erweiterungen von Drittanbietern. Neben all diesen Features gibt es zahlreiche Basis-Funktionen, die ein umfangreiches Paket zur Trainingsplanung, -durchführung und -auswertung zur Verfügung stellen. Je nach Interesse und Ambition eines Radsportlers wird jeder unterschiedliche Funktionen intensiver nutzen oder vielleicht sogar keine Beachtung schenken.

Um nicht das gesamte Handbuch wiederzugeben, beschränke ich mich auf meine persönlichen Vorlieben. Solltest du spezifische Fragen dazu haben, kannst du sie mir hier unter dem Beitrag als Kommentar hinterlassen.

Wie bei all dem technischen Equipment von Garmin, das ich bis jetzt benutzt habe, ist die erste Inbetriebnahme denkbar unkompliziert. Eine Hilfe ist dabei Garmin Connect auf dem Laptop oder Smartphone. So zieht sich der Edge per Bluetooth sofort die aktuellen Updates. Anders als beim Forerunner 945 anfangs ließen sich Software Updates bis jetzt problemlos installieren. Details zu Alter, Größe, Geschlecht und Gewicht werden ebenfalls übernommen. Connect IQ hielt mir zudem einige Widgets bereit, von denen ich mir eins installiert habe. Im Anschluss an Trainings lasse ich wie bei meinen Forerunnern die Details direkt per Wlan in meinen Garmin Account hochladen.

Vielleicht ist dir der Umstand bereits von meinem ausführlichen Test des Garmin Forerunners 945 bekannt, dass bei den neuen Garmin Geräten ein Sony GPS-Chips verbaut ist. Ähnlich wie beim Forerunner auch ist das GPS-Signal extrem schnell gefunden. Anwählbar sind zudem GLONASS sowie Signale europäischer Galileo-Navigationssatelliten. Zur GPS-Genauigkeit habe ich nicht so viel hinzuzufügen. Laborbedingungen mit zig Geräten, die sich eventuell gar gegenseitig beeinflussen, habe ich im alltäglichen Training nicht umsetzen können. Es lief nur mein FR945 und 935 hin und wieder mit. Der Unterschied lag selbst im dicht bewaldeten Grunewald nur bei 500m. Wo sowohl mein FR935, 920XT und der Edge 810 aussteigen und absolut irre Werte fabrizieren, halten mein FR945 und der 830er durch.

Funktionen, die ich richtig cool finde, sind alles Features, die ich eigentlich in meinem alltäglichen Trainingsrevier nicht wirklich benötige. ClimbPro und Höhenakklimatisierung im Flachland. MTB Funktionen ohne MTB. Dass mir anhand der vorliegenden Wetterdaten passende Bekleidung vorgeschlagen wird, war irgendwie seltsam aber dann doch recht spannend. Ich muss zugeben, dass ich mich nie dementsprechend anziehe, aber hin und wieder schaue ich mir schon den Vorschlag an. Ich trage lieber mehr, als zu wenig, aber eigentlich bin ich auch ein Schönwetterfahrer...

Trotz Wetter Applikationen auf dem iPhone finde ich die Wetterinformationen auf dem Edge ganz praktisch. Vor allem, wenn man im Brandenburger Niemandsland mit dem Smartphone auf Edge (oder schlimmer bei null Empfang) unterwegs ist und wissen möchte, ob man trocken durch das Training kommt, weil plötzlich eine unerwartete schwarze Wand aufzieht.

Bei einem Detail fragte ich mich allerdings, wie sehr ich es nutzen würde, beziehungsweise ob es tatsächlich einen Unterschied macht. Die Möglichkeit intelligente Alarme zur Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr abhängig von den Gegebenheiten einer Tour und eines Trainings berechnen und anzeigen zu lassen. Für mich besonders hilfreich die Nahrungsaufnahme, wenn ich allein unterwegs bin und keine Pausen geplant habe. Ich habe meist ausreichend Verpflegung mit, verschlafe es nur leider zu oft, sie zu mir zu nehmen. Mit entsprechenden Folgen wie Übellaunigkeit (wobei ich die ja nur selbst ertragen muss) oder dem ein oder anderen Hungerast. Es besserte sich selbstredend über die Jahre, was mich aber dennoch nicht immer schützt. Bei der Flüssigkeitszufuhr sieht es etwas anders aus. Wenn es sehr warm ist, habe ich keine Probleme, ausreichend Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Bei kühlen Temperaturen bringe ich es aber schon mal fertig, auf über 100km nichts oder nur eine kleine Flasche zu trinken. Die Alarme sind dann mehr als hilfreich. Manchmal nervig, aber für mich sehr nützlich. In der Auswertung ist es entsprechend spannend zu sehen, in wie weit man seinen Flüssigkeitsverlust ausgeglichen hat oder ordentlich hinterher hinkt. Gleiches gilt für die Kalorien.

Für die Gipfelstürmer unter uns, die genauso gern Berge hinauffahren und Hügel zig Male wie im Grunewald in Angriff nehmen, könnte die ClimbPro Funktion nicht nur einen echten Mehrwert bieten sondern auch bei schwindender Kraft für Motivation sorgen. ClimbPro zahlt sich vermutlich aber erst so richtig aus, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Also echte Berge und nicht Hügel, die wir im Flachland als Mount Everest der Region ansehen. Wie beispielsweise den Teufelsberg. Vergangenes Jahr bin ich den unzählige Male hoch und wieder hinab gefahren. Dennoch ist es ein schönes Feature. Selbst wenn ich in Sekunden über die Anhöhe drüber war. Hat man eine Strecke geladen, die man im Training abfährt, zeigt der Edge auf einem extra Datenscreen die einzelnen Anhöhen, wann sie beginnen (wie weit ich noch entfernt bin) inklusive Steigung und Länge. Fährt man auf der vorgegebenen Strecke und erreicht einen Anstieg, wird dieser grafisch mit der zu fahrenden Distanz der Steigung und durchschnittlichen Prozent angezeigt. Je nachdem wie viel Prozent ein Anstieg hat, wird er unterschiedlich farbig dargestellt. Es wäre mir beim Triathletinnen-Camp im Zillertal vergangenes Jahr an so mancher Stelle sicher eine super mentale Stütze gewesen, um doch durchzuhalten und nicht mit viel Jammerei vom Rad zu steigen.

Die Details zur Höhen- & Wärmeakklimatisierung werden nach dem Training angezeigt, wobei der Edge auf Wetterdaten zurückgreift und sogar die Luftfeuchtigkeit mit einbezieht. Gerade letzteres macht mir immer besonders zu schaffen. Obwohl ich meinen Körper gut kenne, ist spannend insbesondere bei meinem Kreislauf und Asthma interessant zu sehen, was Garmin anhand meiner aktuellen Leistung dazu meint.

Die Höhenakklimatisierung dauert laut Garmin deutlich länger als das Anpassen an veränderte Temperaturbedingungen, die mit rund vier Tage angegeben wird.

Warum sind nun aber eigentlich vom persönlichen Empfinden die Details relevant? Unsere Statistik der VO2max wird nun nicht mehr gleich ruiniert, wenn sie sich aufgrund widriger Höhen- und Wetterbedingungen spontan verschlechtert. Das Edge Gerät lässt diese Situation mit in die Berechnungen einfließen!

Seit längerer Zeit überlege ich, ob ich meinen Bike-Fuhrpark nicht mit einem Crosser, Gravel oder MTB aufrüsten sollte. Die Trailforks-App mit der man auf Trailforks-Karteninhalte zugreifen kann, hat in jedem Fall ordentlich Lust auf Touren abseits glatt asphaltierter Landstraßen gemacht! Weggabelungen und Übersicht des Trail-Netzwerks sind spannende Details, die einem sicher dabei weiterhelfen, ich aber leider links liegen lassen musste.

Am Rande sei erwähnt, dass sich der Edge 830 auch wunderbar für E-Bikes eignet. Die Funktionen dafür kann man direkt bei Garmin auf der Website oder im Handbuch nachlesen. Ich habe damit bis jetzt noch keine Erfahrungen sammeln können. Vielleicht für manchen von uns praktisch und nützlich im Alltag sind Smart Notifications, die man sich zustellen lassen kann. Ich habe die meisten abgestellt. Gerade beim Radtraining ist mir Ruhe sehr wichtig.

MIT DEM EDGE 830 SICHER UNTERWEGS

Live-Tracking, Unfallbenachrichtigung, Echtzeitstandort, Notfallkontakte, Fahrradalarm, Edge suchen, Unwetterwarnungen,... Schlagworte, die man im Training oder bei entspannten Touren lieber nicht hören möchte. Es sei denn, man nutzt einen Teil er Funktionen, um sich mit Freunden oder der Familie an einem bestimmten Ort zu verabreden. Sollten diese Schlagworte aber mal dringend nötig sein, bist du vielleicht so froh wie ich über diese Features. Oder?

Noch mehr Sicherheit, wenn es um Diebstahl geht, vermittelt der Fahrradalarm. Sobald der Edge 830 Bewegung erkennt (Rad wird bewegt oder der Fahrradcomputer), wird ein Alarm ausgegeben und eine Nachricht an das verbundene Smartphone geschickt.

Die letzte Erweiterung zum Thema Sicherheit ist den " Edge suchen " lassen. Sollte der kleine Schwarze mal verloren gehen (springt bei Kopfsteinpflaster oder einer Bodenwelle ab und fällt in eine kniehohe Wiese), kann man ihn suchen. Voraussetzung ist, dass Edge und Mobiltelefon vorab über Garmin Connect gekoppelt waren und der letzte GPS-Standort aufgezeichnet wurde. So kann man sich diesen Standort anzeigen lassen. Option zwei ist, den 830er suchen zu lassen, falls er in der näheren Umgebung vermutet wird. Sprich, wenn ich am Telefon noch sehen kann, dass es mit dem Edge verbunden ist. Ein Piepton vom Radcomputer ausgehend signalisiert, wo er sich befindet. Kann man auch wunderbar nutzen, wenn man den Edge mal wieder auf Reisen ganz sicher irgendwo im Hotel hingelegt hat und es plötzlich nicht mehr wiederfindet.

Natürlich gehört aber eins doch noch dazu, Unwetterwarnungen! Mit meinem Forerunner 935 hatte ich immer das Problem, dass mir sofort Unwetterwarnungen angezeigt wurden, sobald ich in kaltes Wasser zum Schwimmtraining sprang. Der Edge 830 hat mir im vergangenen Jahr lediglich ein Mal so eine Meldung ausgegeben. Ich kam pünktlich vor einem heftigen Regenguss mit etwas Gewitter zu Hause an.

NAVIGATION, WIE MAN ES VON DER STRASSENNAVIGATION HER KENNT

Für die Augen ist so ein großes, farbiges Touchdisplay und die übersichtliche Kartendarstellung mit kleinen Abstrichen ein Traum. Mit der vorinstallierten Europakarte lässt sich genauso schnell ein Ort finden, wie anfahren und wieder heimwärts navigieren. Gleiches gilt für Kartenupdates für andere Länder beziehungsweise Regionen.

Die Übersicht auf dem Garmin Edge 830 ist wirklich detailreich und für mich sehr übersichtlich auf der Größe des Displays. Die Navigation wirkt einfach. Mit ausreichend Vorwarnzeit und entsprechenden Beschreibungen auf der Karte werden Richtungswechsel gut angezeigt. Da gibt es von mir nichts auszusetzen. Mitfahrer mahnten allerdings an, dass das Display für so einen Detailreichtum zu klein wäre. Es ist vermutlich Geschmackssache. Ich würde ihnen dann die Nummer größer mit dem Edge 1030 ans Herz legen.

Das Navi kann ich sowohl für bestehende Routen nutzen, die ich gespeichert habe (beispielsweise das letzte Training) oder die ich auf das Edge geladen habe. Darüber hinaus kann ich eine Adresse eingeben, einen Point of Interestauswählen oder einen von mir gesetzten Punkt ansteuern. Ich kann auch erst einmal einfach losfahren und mich dann vom Edge wieder zum Startpunkt zurückbringen lassen.

Neben der Möglichkeit, sich zu spezifischen Adressen navigieren zu lassen, kann man in der Umgebung nach bestimmten Orten suchen lassen (Points of Interest). Im Sommer war mir das bei heißen Trainingsausfahrten einige Male eine Hilfe, um neue Getränke zu besorgen. Zudem finden nun auch die Garmin Heatmaps in der Anzeige Berücksichtigung.

Was mich bereits beim FR945 begeisterte, liebe ich beim Edge 830 genauso. Also Strecken automatisch anhand vorgegebener Kilometer, aber ohne konkrete örtliche Ziele anzugeben, erstellen zu lassen. Och ja. Da kann man dann schon mal für die sonntägliche lange Ausfahrt den Abend zuvor bei der Streckenwahl mit drei Vorschlägen pro Himmelsrichtung verdaddeln.

Obwohl der Bildschirm im Vergleich zum Smartphone deutlich kleiner ist, finde ich für mich die Größe so ausreichend, dass ich innerhalb von Karten gut per Fingerzeig Punkte auswählen und in Karten hineinzoomen und sie hin und her ziehen kann. So verschaffe ich mir schnell und recht einfach einen Überblick über die Streckenoptionen. Für alle, die zu frickelig fiinden, habe ich hier einen Tipp: auch mit Garmin Express auf dem Desktop oder der Mobile Connect App kann man solche Strecken den eigenen Wunschvorgaben automatisch erstellen lassen. Genauso funktioniert das händische Erstellen von Strecken anhand von Wegepunkten. Gleiches kann man auf dem Edge probieren. Da ist es mir aber tatsächlich etwas zu umständlich. Gleiches gilt für mein iPhone. Wenn ich mir Strecken Punkt für Punkt selbst zurechtschrauben mag, setze ich mich immer an mein MacBook.

Egal wie ich vorgehe. Es dauert nur wenige Sekunden bis maximal Minuten, bis ich für das Training bereit bin. Inklusive Auffinden des GPS-Signals. Bei meinem ins Alter gekommenen Edge 810 überschritt das Suchen des Signals jegliche Geduld, so dass ich eigentlich immer losfuhr, bevor überhaupt irgendetwas passierte. Beim 830er ist alles gefühlt genauso schnell wie bei meinem Forerunner 945.

Egal ob mit Absicht oder nicht. Beim Verlassen berechneter Routen warnt der Radcomputer zuverlässig. Kehrt man eine längere Zeit nicht auf die ursprüngliche Strecke zurück, wird eine alternative Route berechnet.

Mit der Navigation an Bord habe ich auch so manchen Weg in der vergangenen Saison im fremden Ausland gefunden. Den ein und anderen Strand konnte ich anfahren und einige Zeit vor und nach Wettkämpfen ausspannen.

KOMPATIBLE SENSOREN

Spannende Neuigkeiten oder Änderungen gibt es hier nicht, außer dass Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren ohne Magnet kompatibel sind. Auf Wunsch sind diese zusammen mit dem HRM-Dual Brustgurt im Garmin Edge 830 Sensor-Bundle enthalten.

Der HRM-Dual Brustgurt, der vergangenes Jahr von Garmin auf den Markt gebracht wurde, hat eine Besonderheit. Man kann ihn sowohl über ANT+ als auch Bluetooth koppeln. Das heißt, es macht ihn zu einem passenden Spielgefährten, wenn man seine Herzfrequenz beispielsweise auf einem Gerät aus dem Garmin Universum aufzeichnen und gleichzeitig auf einem anderen Gerät sehen möchte. Beispiele dafür gibt es mittlerweile genug. Bei mir ist es der Fall mit TrainerRoad oder Sufferfest. Vielleicht trainierst du mit Zwift? Ansonsten ist dieser Brustgurt wenig spektakulär. Neben seinem guten Sitz überträgt er einfach "nur" die Herzfrequenz und das für mich sehr zuverlässig. Punkt.

Bei den Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren handelt es sich um die zweite Ausgabe. Erkennbar an der Zahl 2 hinter den Sensoren. Diese können OHNE Magnet Daten ermitteln und übertragen. ABER sie können zudem die Daten speichern und nach dem Training direkt über die mobile Connect App schicken. Das heißt, dass man diese Sensoren, die mit einem einfachen Klemmsystem befestigt werden können, schnell zwischen Rädern wechseln kann und nicht mehr auf eine Sportuhr oder einen Fahrradcomputer zum Datensammeln angewiesen ist.

Um zum Edge 830 zurückzukommen. Er kann neben ANT+ auch Bluetooth Smart Sensoren koppeln, so dass sich die Fülle an möglichen Verbindungen unglaublich erhöht. Drittanbieter von Apps halten zudem über Garmin Connect IQ weitere Möglichkeiten parat. Die Liste an Sensoren im Edge 830 ist so lang, dass man drei Mal nach unten scrollen muss. Von Geschwindigkeits- und Trittfrequenz- über Fernbedienungs- und Licht- bis hin zu Herzfrequenz- und natürlich auch Wattmesssensoren oder auch Indoor Trainer, lässt sich alles verbinden. Das auch absolut problemlos. Vorausgesetzt, die Batterien sind nicht leer. Der Edge kann automatisch suchen. Oder man kann ihm einen Tipp geben, wonach er suchen soll, indem man des Art des Sensors auswählt. Die Daten meines PowerTap Leistungsmessers werden tadellos erkannt und mit aufgezeichnet.

Wenn du dich für weitere Details zur Wattmessung und entsprechender Trainingsplanung und -durchführung interessierst, lege ich dir den Klassiker von Joe Friel, das Praxishandbuch Wattmessung, ans Herz. Oder auch etwas umfangreicher für den ambitionierten Radsportler mit Sicherheit eine ebenso spannende Lektüre ist Die Trainingsbibel für Radsportler von Friel.

TRAININGSPLANUNG, -DURCHFÜHRUNG & -AUSWERTUNG

Leistungsmesswerte sind für dich und vermutlich auch für deinen Trainer (wenn du einen hast) interessant. Der Edge bietet diese fast so umfangreich wie beispielsweise der Forerunner 945 an. So gehören unter anderem Berechnungen zur Trainingsbelastung genauso dazu wie die VO2max, die Erholungszeit, der Training Effect, der Trainingszustand und -belastungsfokus.

Du möchtest trainieren und keine Zeit verlieren? Dann kannst du dich einfach auf dein Rad setzen, den Edge starten und losfahren. So einfach kann es sein. Alle Statistiken, sofern Sensoren verbunden sind, kannst du im Anschluss einsehen. Möchtest du etwas mehr Aufwand betreiben, kannst du dein Training online oder direkt am Edge planen. Trainingspläne stehen online verfügbar. Du musst nur den richtigen für dich und deine persönlichen Bedürfnisse finden. Ich lasse das alles und verwende den Plan meiner Trainerin, den ich hin und wieder aufs Edge spiele. Im Kalender ist das Training dann auf dem Gerät selbst verfügbar und anzuwählen. Alle die nicht einfach ins Blaue fahren wollen, können sich eine Strecke erstellen, eine Adresse/einen Ort aussuchen oder eine Route vorschlagen lassen. Dann kann es aber wirklich losgehen.

Oder Moment noch. Du hast keine Lust auf all das und möchtest gegen einen Virtual Partner oder eine vergangene Aktivität antreten. Nur zu! Das geht selbstredend nach wie vor. Wenn du dich testen möchtest, wie wäre es mit einem FTP-Test? Der steht nämlich nach wie vor zur Verfügung. Die leistungsbezogene anaeroben Schwelle lässt sich aber auch automatisch vom Edge berechnen. Man muss es nur auswählen und wie bei dem Test einen Leistungsmesser und einen HF-Gurt tragen. Binnen Sekunden sind übrigens auch alle anderen Sensoren, wer mag zig davon, verbunden. Einmal gekoppelt findet der Edge sie bei jedem noch so kurzen Aktivieren sofort. Hat man nun all das verbunden und voreingestellt, was man sich für sein Training wünscht, fehlen eigentlich nur noch die richtigen Datenseiten. Die sind, wie oben bereits erwähnt, individuell einstellbar.

Mountainbiker hier unter den Lesern?

Ich habe keine Vielzahl an Aktivitätsprofilen und Trainingsseiten. Meist sind es zwei Profile, bei denen ich bleibe. Eins für meine Trainingsausfahrten und eins für Indoor-Einheiten. Natürlich kann man weitere einrichten. Beispielsweise, wenn man Mountainbike oder Crosser fährt, durch die City zur Arbeit muss, sich unterschiedliche Profile fürs Renn- und Zeitfahrrad, für Wettkämpfe und Trainings oder landschaftsabhängige Profile (Berg-, Land-, Mehrtagestouren) wünscht,... Die Aktivitätsprofile unterscheiden sich dann durch ihre Trainingsseiten, die jeweils bis zu 12 Datenfelder variabel angeordnet abbilden können. Ich habe wenige Trainingsseiten, die aber recht vollgestopft sind. Da das Display für mich sehr gut lesbar ist, auch bei kleinerer Schrift, habe ich eine Hauptseite mit allne möglichen Punkten, damit ich während der Fahrt maximal ein Mal hin und her swipen muss, um zwischen der Übersicht meiner Datenfelder und der Navi-Seite zu wechseln.

Selbstverständlich könnte ich auch einen automatischen Seitenwechsel einstellen. Das Hin und Her nervt mich aber nur. Darüber hinaus können je nach Vorlieben Auto-Pause und Auto-Start aktiviert werden. Ich weiß nicht wieso, aber nach wie vor vergesse ich regelmäßig den Startknopf unten recht zu betätigen. Irgendwie irritiert mich das auch nach Jahren noch, dass man auf dem Screen auf Los tippt und dann noch einmal auf Start drücken muss. Aber erst danach beginnt die Aufzeichnung, sofern man das System auf manuellen Start eingerichtet hat. Dann jedoch, warnt einen das Gerät, das man bereits fährt aber noch keine Daten aufgezeichnet werden. Alternativ kann man das Automatische Starten des Timers aktivieren. Die manuelle Rundenfunktion (linker Knopf unten) nutze ich äußerst selten. Stattdessen lasse ich je nach Aktivitätsprofil die Runden nach 5 bzw. 10km automatisch nehmen.

Einige Detail möchte ich zu diesen und weiteren Werten noch zusammenfassen, um dir einen groben Überblick darüber zu gewähren. Detaillierter bin ich darauf bereits bei meiner Vorstellung des Garmin Forerunner 935 eingegangen.

Spannend finde ich die neuen Mountainbike Funktionen, auch wenn ich selbst keins habe und die Funktionen nicht nutze. Schon allein die Fülle an Mountainbike Trails, die über Trailforks verfügbar gemacht wurden, bieten so viel Trainingsspielraum. Um diesem spezifischen Training Rechenschaft zu tragen, werden in der Auswertung Mountainbike spezifische Details zur Verfügung gestellt. Wenn man nicht so recht weiß, wie das eigene Training aussehen soll, kann man auch das Edge eine Strecke anhand des selbst auszuwählenden Schwierigkeitsgrades bestimmen lassen. Leider kann ich gar nicht mehr zu den einzelnen Funktionen und der passenden Auswertung sagen. Was ich gelesen habe, hört sich für mich als Mountainbike Laie erst einmal interessant und umfangreich an. In diesem Zusammenhang macht auch die Funktion, sein Edge suchen zu können mehr Sinn, als im Hotelzimmer, wobei ich persönlich dafür im vergangenen Jahr dankbar war.

Nach dem Beenden der Aufzeichnung stoppt der Button unten rechts nicht, sondern pausiert zunächst das Training. Auf dem Screen sollte man entsprechend auswählen, wie man mit der Tour weiterverfahren möchte: speichern/beenden, Tour verwerfen/löschen.

So erhält man beispielsweise unter Berücksichtigung der vergangenen vier Wochen Informationen zum Trainingsbelastungsfokus. Die Trainingshistorie wird dabei analysiert und in die Kategorien Aktivität, Intensität und Struktur segmentiert. Abhängig von der Trainingsintensität wird eine individuelle Erholungszeit ermittelt. Der Trainingseffekt splittet sich in aerob und anaerob auf, was im Anschluss nach einer Einheit ebenfalls angezeigt wird. Dadurch wird schnell klar, welchen Nutzen das Training tatsächlich hatte. So ist ganz praktisch zu sehen, ob man das Trainingsziel erreicht hat oder darüber hinausgeschossen ist, beziehungsweise nicht alles dafür gegeben hat. Rückschlüsse für eine Trainingswoche kann ich mit der Übersicht der Trainingsbelastung der vergangenen 7 Tage erhalten. Der Edge ermittelt diese Belastung indem er das Trainingsvolumen ins Verhältnis zu den letzten Trainings und zum aktuellen Fitnesslevel setzt. All diese Werte wie auch die Erholungszeit, Trainingszustand oder auch VO2max betrachte ich als relativ. Es ist die Richtung, die für mich im Laufe der Saison entscheidend ist. Oft bestätigen mich meine Garmin Geräte einfach nur darin, wie es gerade läuft oder ich mich fühle. Dennoch finde ich die Entwicklungen und verfügbaren Werte nach wie vor spannend.

Klein. Leicht. Schwarz. Wo man auch hinschaut. GPS-Fahrradcomputer sehen mit kleinen Variationen immer ähnlich aus. Der Garmin Edge 830 ist mit seinem 2,6 Zoll Farbdisplay und dem klassischen Design keine Ausnahme. Das Display wirkte auf mich nicht nur beim ersten Anschauen groß, sondern lässt sich vor, während und nach dem Training recht einfach bedienen. Die Menüführung des Garmin Edge 830 könnte für mich hier und da nur etwas sortierter ausfallen.

Der Datenupload für die Trainingsauswertung kann per Bluetooth oder Wlan vorgenommen werden. Mit Verbindung zum Computer und Garmin Express funktioniert es natürlich auch. Für Bluetooth muss eine Verbindung zum Smartphone hergestellt und Connect geöffnet sein. Wer Drittanbieter Plattformen nutzt, wie ich, kann diese in Connect freischalten. Ich nutze nach wie vor Runalyze. Sind Anbieter (noch) nicht verfügbar, lassen sich auf Wunsch entsprechende Dateien herunterladen ( Original, GPX-, TCX- oder CSV-Datei).

DISPLAY & MENÜFÜHRUNG

Sollte dir der 80g leichte Edge 830 zu klein sein, du aber nach den gleichen Funktionen suchen, dann ist der 1030er eine Empfehlung. Aber gerade wenn ich mit meinem Renner oder besonders mit meinem Fuji unterwegs bin, finde ich das schlanke, schwarze Design wunderbar passend. Das Display ist groß genug, um bei jedem Wetter inklusive dicker Regentropfen und gleißender Sonne etwas zu erkennen. Der Edge ist übrigens wasserfest (IPX7). Die Helligkeit kann auf automatisch eingestellt werden. Es passt sich den Umgebungsbedingungen entsprechend an. Es gab bei mir nie den Fall, dass ich mal nichts erkennen konnte. Jedoch darf man die Sonne nicht unterschätzen. Wie bei Smartphones auch, kann das Display blenden. Es gibt matte Displayschutzfolien. Bei diesem Edge habe ich mich allerdings bewusst dagegen entschieden, weil sie auch bei gewissen Lichtbedingungen ihre Einschränkungen haben. Mein Edge 810 war mehrere Jahre dadurch geschützt; zudem hinter einer Schutzhülle versteckt. Irgendwann kam alles ab, weil ich es ersten für unnötig befand und weil zweiten nie etwas Dramatisches damit passierte. Entsprechend sieht er auch heute eigentlich immer noch wie neu aus. Vermutlich wird es dem 830er auch so ergehen. Anders sieht es vermutlich aus, wenn man mit einem MTB oder Crosser wirklich wilde Tour fährt. Das Schlimmste, was meinem Edge aktuell regelmäßig zustößt, ist die Lagerkiste der Sporttechnik mit allen Stromsteckern, Adaptern, Kabeln,...

Der 830er ist gefühlt etwas glatter, leichter und rutschiger. Das gilt sowohl für das Gehäuse als auch für das Display. Macht aber dennoch einen robusten Eindruck. Das Display ist kratzfest; wie wird sich noch herausstellen müssen. In jedem Fall verhält es sich ähnlich wie bei Smartphones. Fingerabdrücke sind genauso schnell drauf, wie wieder abgewischt.

Oben links befindet sich eine von drei Tasten mit einem angenehmen Druckpunkt. Ehrlich gesagt, reagieren sie schneller, als man es vom Drücken her erwarten würde. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, fester drauf drücken zu müssen, als letztlich tatsächlich nötig. Mit der Taste oben links schaltet man den Edge 830 ein und aus. Die kleinen Tasten unten jeweils links und rechts verhalten sich genauso. Mit ihnen kann man Runden erfassen (links) und das Training/die Ausfahrt starten/pausieren/stoppen.

Der Touchscreen lässt sich sehr gut mit den Fingern bedienen, egal ob verschwitzt, staubtrocken oder klebrig vom letzten Gel oder Riegel. Von schwerfällig konnte nie eine Rede sein. Alles funktioniert leichtgängig. Manchmal etwas zu leicht. Schwups bin ich im Menu verrutscht oder im nächsten Unterpunkt abgetaucht.

Eigentlich muss man den Akku nicht mehr schonen, sondern kann ihn recht unbedarft bis 20 Stunden laufen lassen. Das ist je nach Einstellungen, verbundenen Sensoren die Zeit, bei der dich der Garmin Edge 830 auf Touren begleiten kann.

Als ich mich irgendwann eingefuchst hatte, ging dann auch bei diesem Edge-Modell alles gewohnt flüssig. Als erstes habe ich alle Töne und Benachrichtigungen abgestellt, die nicht zwingend für mein Überleben beim Radtraining notwendig sind. Etwas genauer hätte ich mich allerdings mit dem erwähnten Notfallsystem beschäftigen können. Das hatte ich nach der Saison bei etwas mehr Freizeit und in Vorbereitung auf diesen Beitrag auch getan. Schließlich wollte ich hier nicht nur meine Geschichte zum Besten geben, sondern auch meine Meinung zu dem System, das plötzlich losging. Lange Rede kurz zusammengefasst. Ein gutes Feature, das an bleibt! Details dazu weiter oben zum Thema Sicherheit.

DER AKKU DES GARMIN EDGE 830

Für mich war es schon ein wenig beeindruckend, dass ich mehrere Tage nacheinander lange Trainingsrunden absolvieren kann, ohne den Edge nachladen zu müssen. Optimiert man bei der Nutzung einige Details (beispielsweise Aktivieren des Auto-Ruhezustandes, Energiesparmodus, nur nötige Sensoren koppeln, Helligkeit drosseln) kann sich die Laufzeit auf bis zu 20 Stunden ausweiten lassen.

Das Garmin Edge 830 ist als Einzelgerät und als Bundle für Radsportler oder auch Triathleten zugeschnitten erhältlich. Das Rund um Sorglos Set kannst du für dein Training sowohl als Straßenradsportler als auch als Mountainbiker mit den Bundle Paketen erwerben.

Nach meinen bis zu maximal 7-stündigen Touren mit Navigation, Verbindung zu Herzfrequenz-, Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren plus Wattmesssystem war der Akku jedes Mal nicht einmal halb leer. Bis zu 20 Stunden gibt wie erwähnt Garmin an, wenn man im GPS-Trainingsmodus unterwegs ist. Da bin ich lange noch nicht angekommen für eine einzelne Tour. Sollte ich jemals mehrtägige Touren planen, wäre eine Akkuerweiterung möglich. Kompatibel ist nämlich auch der kleine Ladeblock, der Garmin Charger/ein externer Akkupack, der von unten an den Edge 830 angebracht wird. Vorausgesetzt ist, dass man die richtige Halterung verwendet. So kann die Akkulaufzeit um bis zu 24h verlängert werden.

ZUBEHÖR

Für Straßenradsportler bietet sich das Bundle für 499,99€ mit dem Edge 830 einschließlich Herzfrequenz-Brustgurt mit weichem Gurt, Geschwindigkeitssensor und Trittfrequenzsensor an. Das Sensoren Set gibt es einzeln für 70€ zu erwerben. Der DUAL HF-Sensor kostet solo genauso viel.

Wenn du lieber mit dem MTB unterwegs bist, ist der Edge mit Mountainbike-Halterung, Geschwindigkeitssensor, Silikonschutzhülle sowie der Edge-Fernbedienung praktisch. Für dieses müssen 469,99€ investiert werden.

Hast du bereits Halterungen, und externe Sensoren kannst du getrost auf das Einzelgerät für 399,99€ zurückgreifen. Egal ob Sensor Bundle oder Einzelgerät dieStandardlenkerhalterung ist genauso enthalten wie die Aero-Lenkerhalterung, das Befestigungsband und USB-Kabel sowie die Betriebsanleitung.

Der Garmin Edge 830 ist für mich ein kleiner Leistungsriese, der seine Arbeit während meiner Trainings und Erkundungstouren sehr gut meistert.

Das über 30 Seiten lange Benutzerhandbuch des Edge 830 kann man sich direkt von der Produktseite herunterladen. Wer also trotz intuitiver Bedienung Unterstützung benötigt, kann auf dieses Manual zugreifen und die häufig gestellten Fragen näher anschauen.

MEIN FAZIT ZUM GARMIN EDGE 830

Was ist dir bei einem Radcomputer besonders wichtig? Wenn du mit dem Rad unterwegs bist, welche Funktionen würdest du regelmäßig für Trainings, Wettkämpfe und Touren nutzen? Warum würde deine Wahl auf genau diese Funktionen fallen? Oder hast du Fragen dazu?

Wer mehr erwartet, als blanke Zahlen während einer Ausfahrt, wird sich sicher daran erfreuen können. Ob dieses Gerät einem 400 Euro wert ist, wenn man beispielsweise bereits einen neuen Forerunner oder eine andere Sportuhr besitzt, muss man natürlich für sich entscheiden. Ich weiß, dass mir der 1030 zu groß wäre und mir beim 530 beispielsweise das Touchdisplay sowie die Navigation zu bestimmten Punkten und Adressen fehlen würde.

Vor allem die geräteübergreifenden Trainingsdaten und die neuen Features zusammen mit den Navigationsoptionen lassen mich immer wieder begeistert zu diesem Radcomputer greifen.

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Du hast jetzt die Möglichkeit, einen Garmin Edge 830, der mir von Garmin zur Verfügung gestellt wurde, als Einzelgerät zu gewinnen!

Um an der Auslosung teilzunehmen, würde ich mich freuen, wenn du die folgenden drei Punkte wahrnimmst:

Du kannst mit deinem Kommentar bis zum 15. März 2020 an diesem Gewinnspiel teilnehmen. Ich verlose per Zufall am 16. März 2020 unter allen Kommentatoren die/den Gewinner*in, die/der hier unter diesem Beitrag bekanntgegeben wird.

Teilnehmen können alle Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bitte gebe beim Kommentieren in das dafür vorgesehene Feld deine korrekte Email-Adresse ein. Diese wird hier nicht dargestellt oder an Drittanbieter verkauft. Sie wird ausschließlich zum Zweck der Gewinnspielteilnahme gespeichert und hilft mir, mit dem Gewinner im Anschluss in Kontakt zu treten. Sollte ich den Gewinner nicht benachrichtigen können oder innerhalb von 48 Stunden keine Antwort auf meine Email erhalten, werde ich erneut auslosen.

Ich behalte mir vor, jederzeit die Teilnahmebedingungen zu ändern oder das Gewinnspiel bzw. die Verlosung jederzeit aus wichtigem Grund ohne Vorankündigung zu beenden oder zu unterbrechen.

Alle personenbezogenen Daten des Teilnehmers werden ausschließlich zum Zwecke der Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels/ der Verlosung gespeichert und genutzt. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, seine Teilnahme am Gewinnspiel/ an der Verlosung zu widerrufen.

Ich behalte mir zudem vor einzelne Personen von der Teilnahme auszuschließen, sofern berechtigte Gründe, wie z. B. Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen, doppelte Teilnahme, unzulässige Beeinflussung des Gewinnspiels, Manipulation etc., vorliegen.

Ich danke schon einmal allen, die sich die Zeit für meinen Beitrag und einen Kommentar genommen haben.

Weitere, detaillierte Testberichte über Trainingszubehör unter anderem auch von weiteren Laufuhren findet ihr in der Kategorie Sportkollektionen.

Begleitet hat mich bei dieser und vielen weiteren Ausfahrten nicht nur mein Garmin Edge 830 sondern auch mein FR945 und ein Radsport-Outfit von Craft Sportswear und Wrightsock.

Alle hier gezeigten Fotos wurden von Oliver erstellt. Die Rechte an diesen Aufnahmen liegen bei ihm und mir. Eine weitere Nutzung ist nur in Absprache mit uns möglich.

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