Ganz viel nichts

Es war himmlisch. Das Haus weitab von allem, was einen an den Alltag erinnern könnte, weder Internet-Verbindung noch verlässlicher Handy-Empfang, kein Fernseher, keine Strassenlampe weit und breit. Einfach nur Natur, strahlender Sonnenschein und nachts der volle Mond, neugeborene Kätzchen im Stroh, Haselnüsse und Esskastanien auf dem Waldboden, Holzöfen, die abends die herbstliche Kühle vertrieben, ab und zu mal ein Rascheln, von dem man nicht wusste, woher es kam und ganz viel Zeit zum Nichtstun und zum Überlegen, wie man zumindest ein wenig von diesem Nichtstun in den Alltag hinüberretten könnte. Hin und wieder ein Abstecher in den Supermarkt, um sich die Delikatessen der Region ins Haus zu holen, ein kurzer Besuch am Meer – ja, die Kinder sind jetzt eindeutig reif für Ferien am Strand, auch wenn „Meiner“ und ich es nie sein werden -, zwischendurch mal ein Essen im Restaurant, weil es so schön ist, wenn einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Keine Nachrichten von zu Hause, mal abgesehen von dem einen Anruf, um sicher zu gehen, dass es den Katzen gut geht. 

Eigentlich nicht viel, wenn man zurückdenkt, was man denn in dieser Woche getan hat. Und doch viel mehr, als man sich je hätte träumen lassen. 

Es ist uns allen ziemlich schwer gefallen, heute früh die Koffer wieder zu packen.

Ganz viel nichts



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