Gänsekeule (im Bratschlauch) mit Portweinsauce und Süßkartoffelstampf

Der Weihnachtscountdown läuft – hach, ich freu mich schon!

Auch an Weihnachten gilt natürlich die oberste Regel, die man bei jedem Essen für Gäste beherzigen sollte: nichts à la minute zubereiten. Das bedeutet nur Stress, man verbringt viel Zeit allein in der Küche und sieht dann wahrscheinlich auch so aus, wenn man sich danach entkräftet zur erwartungsfreudigen Familie gesellt.
Diese Gänsekeulenpäckchen verschwinden für zwei Stunden im Ofen. Die Zeit kann man hervorragend zum Weihnachtslieder singen und Champagner trinken nutzen. Und das beste ist: der Ofen bleibt sauber, und in der Küche stinkt es nicht nach Fett sondern duftet einfach nur verführerisch.

Gänsekeule (im Bratschlauch) mit Portweinsauce und Süßkartoffelstampf

Zutaten für 6 Personen:
Bratschlauch
6 Gänsekeulen
Salz und Pfeffer
3 große Süßkartoffeln
3 Äpfel (Boskop)
600 ml Gänsefond
150 ml Portwein
2 Schalotten
ca. 100 g Butter

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Gänsekeulen waschen und trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer einreiben. Je 3 Stück in den Bratschlauch einlegen, je 100 ml Wasser zugießen und nach Packungsangabe verschließen (manche muss man oben noch einschneiden, manche haben schon kleine Löcher).
Die beiden Päckchen auf ein Backblech legen und auf der untersten Schiene in den Ofen schieben. Eine Stunde bei 180 Grad braten, dann die Temperatur auf 160 runterschalten und eine weitere Stunde garen.
Die Äpfel waschen und halbieren, das Kerngehäuse entfernen.
Dann die Ofentemperatur auf 50 Grad runterdrehen. Die Keulen auspacken (vorsicht, viel heißes Fett!), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und weitere 15 Minuten braten. So wird die Haut schön knusprig. Wer mag, legt jetzt die Äpfel dazu (Schnittfläche nach unten).

In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und in Salzwasser weich kochen (etwa 15 Minuten). Wasser abgießen, kurz ausdampfen lassen und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu grobem Stampf zerdrücken. Dabei nach Geschmack etwa 3 EL Butter und etwas Salz zugeben.

Für die Sauce die Schalotten fein würfeln. Zusammen mit Fond und Portwein in einen Topf geben und 20 Minuten bei großer Hitze einkochen (es sollte so ungefähr die Hälfte übrig bleiben). Durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen und die restliche Butter (ungefähr 60 g) mit einem Schneebesen nach und nach unterrühren. Eventuell noch mit Salz und Pfeffer würzen, aber eigentlich ist die Sauce schon schön würzig.
(Übrigens: Dadurch, dass man nicht das Gänsefett für die Sauce benutzt, kann man sie gut vorbereiten. Das Einkochen und Sieben kann man ruhig schon erledigen, bevor der erste Gast erscheint. Dann braucht man die Sauce nur noch mal kurz aufkochen und die Butter einrühren.)

PS: Wer an Weihnachten gerne eskaliert, kann zusätzlich den Rosenkohl aus dem letzten Post dazu servieren.



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