Gamekritik: Red Dead Redemption

Erstellt am 24. September 2014 von Kuhra

Red Dead Redemption – 2010 (U.S.A.) – Publisher: Rockstat – Entwickler: Rockstar San Diego – Genre: Western, Openworld – Plattform: PlayStation 3, Xbox 360 – Singleplayer/Mulitplayer – Spielzeit: Mindestens 25 Stunden – Jugendfreigabe: 18 Jahren

Red Dead Redemption ist mit Sicherheit eines der besten Spiele von Rockstar, vielleicht sogar das Beste, weil ich GTA zwar liebe, ich aber mehr Verbundenheit zu dieser Spielwelt und der Figur empfinden.

Story


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Red Dead Redemption ist eigentlich GTA im Westen, aber mit einem unglaublich coolen Protagonisten John Marston, der von der amerikanischen Regierung dazu gezwungen wird seine alten Bandenmitglieder zu jagen und zur Strecke zu bringen. Hierzu nehmen sie seine Familie als Geisel. Dies ist mit Sicherheit nicht einfach und vielleicht nicht neu, aber die anderen schrägen Charaktere tragen ihr übriges dazu bei. Und davon gibt es in Red Dead Redemption weitaus genug. Und dieses Spiel erinnert an die wunderbare Dollar-Triologie von Clint Eastwood.

Zur Spielmechanik


Hier verwendet Rockstar eine typische Third-Person-Steuerung mit Waffenrad und einfacher Bedienbarkeit. Eine Lebensleiste gibt es nicht, man bemerkt es aber am Bildschirm, wenn man zu oft getroffen wurde.

Bei einem Open-Worldspiel schleichen sich immer lustige Bugs ein, die mittlerweile aber behoben sind. Schließlich ist Red Dead Redemption nicht mehr das jüngste Spiel auf dem Markt. Nur das nachfliegende Dynamite gehört wohl dazu, das durchaus für einige lustige Momente sorgen kann. Das Deadeye, die Zeitlupe, verleiht dem ganzen Revolverheldenkram den richtigen Anstrich. Auch die kleinere Zufallsevent wie ein Duell auf der Straße passen sich perfekt ein.

Spielwelt


Hier zeigt sich Open-World von seiner besten Seite, Landschaften wie Canyons, Prärie, Wüsten in Mexiko, Wüstenstädte oder entlegene Farmen, sowie der kalte Norden, Red Dead Redemption bietet alles. Auch eine gute Fauna und Flora mit der man interagieren kann, zum Beispiel durch jagen und sammeln und später weiterverkauft. Schlangen oder Bären können dein Pferd oder dich anfallen, ein Puma tötet dich schnell wenn du nicht aufpasst. All das wird abgeschmeckt mit perfekter, klassischer Westernmusik und einem Feeling wie selten in einem Spiel.

Da es ein Shooter ist und dazu noch im Wilden Westen, ist ein großer Gewaltgrad und andere unschöne Dinge vorprogrammiert.

Fazit


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Red Dead Redemption belebte den spielbaren Wilden Westen endgültig, ist hier bisher ungeschlagen und selbst als Open-Worldtitel kann es sicherlich mit GTA oder auch jedem freien Rollenspiel konkurrieren. Eines der besten Spiel, welches ich je gespielt habe. Hier stimmt einfach alles, selbst nach all den Jahren.

Trailer – Red Dead Redemption