Für gleiche Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender, gegen sexualisierte Gewalt!

csd-rostock.jpg Foto: Martin Magdziak

Ich weiß, der Titel meines heutigen Blogs ist etwas sperrig für einen schönen Tag. Aber er beschreibt, worum es ging. Der diesjährige Christopher Street Day unter dem Motto "Wo kein Wissen ist, wachsen Vorurteile" führte mich am Sonnabend in meine zweite Heimat Rostock. Deren Stadtverband der LINKEN hatte mich eingeladen, auf der großen Bühne u.a. mit Kai Gehring (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Sonja Steffen (MdB, SPD) und dem Oberbürgermeister von Rostock Roland Methling über die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen zu sprechen.

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Einig waren wir uns, dass wir in Deutschland da in den letzten Jahren große Schritte voran gekommen sind, allerdings weiteres zu tun ist. So frage ich mich schon und habe das auch auf der Rostocker Bühne getan, warum ein Landesaktionsplan hierzu in der rot-roten Koalition in Berlin möglich war, in der rot-schwarzen Koalition in Mecklenburg-Vorpommern aber nicht möglich sein soll. Die Antwort liegt nahe, schließlich hat die CDU auch nicht am CSD teilgenommen, aber die SPD hat sich ja freiwillig und ohne Not für diese Koalition entschieden. Sie mus muss daher mit den entsprechenden Vorhaltungen leben.
Es ging dann auch um die Situation in Russland und ich nutzte die Gelegenheit, erneut die Verschärfung der Gesetzeslage durch Putins Staatspartei zu verurteilen und zugleich auch auf die unmögliche monatelange Inhaftierung der jungen Frauen der Punk-Band Pussy Riot hinzuweisen. Der CSD besteht aber auch in Rostock nicht nur aus Politik und so fuhren wir auf dem Wagen unserer Partei dann zweit Stunden durch die schöne Hansestadt und hatten ordentlich Spaß dabei.

slutwalk

Der sollte auch am Abend weitergehen. Der diesjährige Slutwalk, der am 18. August stattfinden wird, braucht Unterstützung. Dazu fand im Berliner ://about blank eine Soliparty statt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter planten eine Party für alle, die der Meinung sind, dass man Spaß haben und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie setzen kann. Der Meinung bin ich und habe mich deshalb eine Stunde lang angestellt und dann aber auch eine schöne Nacht gehabt. Nach guten Gesprächen mit den Slutwalk-Organisatorinnen und guter Musik von Doctorella, Gurr, BadKat, Hedi Mohr und Yasmo war ich dann aber am frühen Sonntagmorgen wirklich müde und beendete diesen schönen und zugleich politischen Tag.

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