Funktionales Training bis ich keinen Bleistift mehr halten kann

Ein Fitnesswochenende wie man es sich nur wünschen kann! Das Being Fit Is Fun Blogger Camp lockte in das Aspria nach Hannover an den wunderbaren Marschsee. Wir hätten es wirklich nicht besser treffen können – eine perfekte Organisation, ein perfekter Ort und perfektes Wetter. Es passte einfach wirklich alles. 

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Wenn neun Fitness Bloggerinnen sich treffen geht es natürlich worum? Wer auf Wellness tippt, liegt fast richtig. Das war aber nur ein Teil eines großartigen Wochenendes. Tatsächlich ging es um? Genau: schwere Gewichte. Mädels können auch richtig Spaß damit haben, vor allem wenn die Trainer die Gruppe entsprechend motivieren und antreiben!

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Ich denke, wir waren auf alles vorbereitet, aber jede Erwartung wurde übertroffen. Kaum angekommen und Sachen abgelegt, begann ein straffer Plan, dem sich Jenny, Kristin, Stefanie, LindaJasminKate, Louisa, Rebecca und ich gemeinsam stellten. Ok, wir mussten natürlich in aller Ausführlichkeit hier und da Fotos machen, uns das Studio und den Wellnessbereich des Asprias anschauen und schon einmal auf der riesigen Dachterrasse einige Sonnenstrahlen genießen. Der Frühling war definitiv im Land angekommen und wir waren zu allem bereit. Besser kann man wohl nicht in eine neue Jahreszeit starten. Zum Glück hatten die Trainer uns direkt als Sonnenanbeterinnen entlarvt und den ersten Functional Trainingsparcours im Freien aufgebaut. Mit all den Hindernissen war uns schnell klar, dass die erste Stunde kein Zuckerschlecken werden würde. Da half auch das anfängliche Herumgetrödele nicht.

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Ein kleines Athletikprogramm ließ erst einmal nichts Schlimmes vermuten. Alles erinnerte mich an mein Lauftraining, dennoch schaute ich rüber auf den kleinen See und dachte an meine geliebten Laufschuhe. Das hatte sich aber bei den ersten Schlusssprüngen über Kisten schnell erledigt. Mein Sportherz schlug höher. Ein Zirkelworkout ließ mich all das machen, wozu mir sonst zu Haus einfach die Möglichkeiten fehlen. Als Sahnehäubchen alles an der frischen Luft und mit tollen Mädels, die mir als Nicht-Gewichtheber gern auch helfend zur Seite standen. Denn was ich beim Kreuzheben alles zu beachten habe, wurde mir erst klar, als mich Rebecca spontan verbesserte und mir zeigte, wie es richtig geht. Bei den Crunches fühle ich mich dann wieder gut aufgehoben.

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Im Freien konzentrierten sich die Trainer auf die Kräftigung unserer Beine und Körpermitte. Mehr oder weniger kein Problem für mich, nur eine herausfordernde Abwechslung für die Muskeln im Vergleich zu allem, was ich sonst so mache. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit ganz feinen Weizen- und Gerstengras-Cashew-Smoothies folgte die nächste Runde im Studio auf der freien Trainingsfläche.

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Da ich nicht so gern Maschinen bediene, ist dieser Bereich in jedem Studio mein absoluter Lieblingsort. So natürlich auch im Aspria. Was andere ein Workout nennen würden, haben wir als Erwärmung abgefrühstückt. Ohne Worte. Eine Wasserflasche später kamen wir direkt zur Königsdisziplin eines Schreibtischtäters: Herumhängen an einer Klimmzugstange und Beine anheben.

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Während meine Beine, meine Hüfte und auch mein Bauch darüber lachen, schrien mich meine Hände und Arme an. Das Leid stand mir wohl ins Gesicht geschrieben, als ich von den Trainern Puder für die Hände angeboten bekam.

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Das machte aber die Angelegenheit nicht weniger schmerzvoll. Zumal dann Klimmzüge folgten. Ich wollte mich keinesfalls bis auf die Knochen blamieren, also ließ ich sofort die Hüllen fallen. Ich kann niemals drei Mal dreißig Sekunden Klimmzüge absolvieren. Also ich meine wir sprechen hier über ein, maximal zwei schöne Klimmzüge, die ich aus meinen Ärmchen zaubern kann. Dann hört es aber auf. Natürlich wussten die Trainer Rat. Sie ließen mir den Spaß meiner zwei Klimmzüge und verhalfen mir anschließend zu richtig viel Spaß mit einem extrem festen Gummiband, das mich wie ein Fahrstuhl locker nach oben schiebt. Klar, Kraft aus Armen und Oberkörper ist so immer noch nötig, aber ich absolviere tatsächlich einen Klimmzug nach dem anderen. Großartig!

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Dass ich am nächsten Tag kaum meinen Koffer hinter mir herziehen kann, lasse ich mal beiseite. Viel schlimmer war ja, dass ich kaum meine Unterarme und Handgelenke bewegen konnte. Ich habe mich gefühlt, als hätte ich ein Wochenende lang Kohlen geschippt! Noch Tage später wollten meine Hände keinen Bleistift halten, um die Einheiten am Trainingsplan abzustreichen. Der Spaß war aber noch nicht vorbei – es folgten Liegestütze, Gewichte heben, Dips, Bankdrücken und und und. Eine Stunde später kurzer Fotostopp und dann endlich: Yoga.

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Ich glaube, ich habe noch nie eine Yogaklasse in einem Studio besucht und ich war überaus positiv überrascht. Es war inspirierend, beruhigend, motivierend, regenerierend, entspannend und zugleich energetisierend. Neben dem vagenen Menü zum Abendessen war es wirklich der perfekte Abschluss eines tollen Tages.

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Zwischendurch hatten wir noch die Möglichkeiten einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Während sich die eine Hälfte der Mädels eine entspannende Sportmassage gönnte, ging ich meinem Stresslevel auf den Grund. Teil des Aspria Pro Checks ist unter anderem die Bestimmung der maximalen Herzfrequenz, des biologischen Alters, des Blutzucker- und Cholesterinspiegels, des BMI, der Körperhaltung und eben der Stressresistenz. Letztere interessierte mich am meisten, vom Rest weiß ich eigentlich genug. Es geht dabei nicht darum, wie gestresst ich bin, als viel mehr wie gut mein Körper mit Stress umgehen kann. Wie gut kann mein Körper mit stressauslösenden Reizen umgehen? Wie gut kann er danach regenerieren? Ziemlich spannend für eine Triathletin wie mich. Grundlage für den Test ist ein EKG, das innerhalb weniger Minuten geschrieben wird und als Basis den Ruhepuls verwendet. Während mein Stresslevel aktuell im Alltag recht hoch ist, ist mein Körper zum Glück doch ziemlich gut in der Lage, das zu kompensieren. Gleiches sollte dann auch mit entsprechenden Trainingsreizen passieren. So das Resultat meines Tests. Das heißt im Klartext jetzt für mich, dass ich genauso intensiv weiter trainieren kann und soll, mich aber im gleichen Maße auch weiterhin genau an meine Regenerationsstartegien halte. Denn ich glaube nur so war es möglich, dass mein Ergebnis wirklich gut ausfiel.

Gern wären einige von uns noch ins Schwimmbad oder in den Wellnessbereich gegangen, aber leider hat alles einfach viel zu früh geschlossen und am Morgen auch viel zu spät geöffnet. Als ich aus dem Bett in die Laufschuhe fiel, war alles noch dunkel und schlief im Aspria. Aber nachdem ich am Vortag all die Läufer dort draußen am See sah, musste ich einfach raus und die aufgehende Sonne genießen. Traumhaft. Zwei zügige Runden um den See mit Endbeschleunigung hatte ich mir vorgenommen. Ich versuche das immer mal wieder, irgendwann wird es auch regelmäßiger klappen. Da bin ich sicher. An diesem Tag lief es aber großartig. Denn mein Körper war der Körper eines Gewichthebers, dessen Masse erst einmal in Schwung gebracht werden wollte. Dafür habe ich tatsächlich auch die komplette erste Runde, also fast sechs Kilometer gebracht. Dann waren meine Beine einigermaßen brauchbar. Ich fand spontan einen Pacemaker. Ein Triathlet – zumindest seinem Shirt nach zu urteilen. Perfekt. Etwas zu flott für mich, aber ich versuchte ihn nicht aus den Augen zu lassen. Einfach ein großartiger Lauf und die eine Stunde verflog wie der Morgenwind. Wenn das Training nur immer sprichwörtlich so laufen würde!

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Ein kleines Frühstück mit einem Smoothie und veganem Proteinshake später war ich bereit für den Deep Work Kurs des Aspria. Deep Work meint in diesem Fall auch tatsächlich Deeeeeep Woooooork. Yoga und Pilates werden dabei mit Fitnesselementen verbunden. Unglaublich anstrengend und zusammen mit dem Nachschwitzen vom Laufen ein unfassbarer Start in den Tag. Ein leckeres veganes Frühstück wartete ebenso auf uns wie ein letztes Workout auf dem Steg am See.

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Dort wurden noch einmal alle Reserven gezogen, die wir noch hier und da versteckt hatten. Viel war allerdings nicht mehr übrig. Die Arme und Beine waberten, während wir nur versuchten unser eigenes Körpergewicht zu nutzen und in Schwung zu bringen. Sprünge, Squats, Liegestütze, Situps,… Ein Trainingsprogramm, das sämtliche Athletikeinheiten meines gesamten Trainingsplans für einen Monat auf ein Wochenende konzentrierte. Das Resultat: eine sensationelle Basis für das Schwimm- und Radtraining, aber natürlich auch für meine Stabilisationseinheiten. Ich spüre den Effekt noch heute beim Schwimmen, wenn ich mich ordentlich strecke, oder beim Yoga einen Liegestütz nach dem anderen absolvieren muss, oder meinen täglichen Klimmzügen nachgehe. Achso, die vollgepackte Handtasche lässt sich auf Reisen auf viel leichter den gesamten Tag herumtragen und der neu belebte Händedruck erst… Also es lohnt sich, ab und zu mal so richtig an seiner Kraft zu arbeiten.

Es war ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen wunderbaren Eindrücken, das viel zu schnell vorüber war und das ich noch Tage später in meinen Körper gespürt habe. Auf jeden Fall werde ich das Aspria vielleicht schon diesen Sommer für ein kurzes Trainingswochenende wieder besuchen. Die Lage und der Komfort sind einfach perfekt. Wenn es jetzt den Fitnessbereich noch etwas eher öffnen würde, gäbe es absolut nichts zu bemängeln.

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Wie haltet ihr es mit eurem Stabilisations- und Athletikprogramm? Konzentriert ihr euch eher auf eure Lieblingssportart wie Laufen oder eben die liebsten drei beim Triathlon? Oder ist Yoga, Stabi & Co. ein fester Bestandteil eures Trainingsplans?

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Ganz vielen lieben Dank an Jenny für die großartige Organisation und an das Aspria für die Durchführung und Unterbringung! Es war mir eine unglaubliche Freude euch alle kennenlernen und wiedersehen zu können. Einen extra Dankesgruß schicke ich noch an Jenny, die mir Obst auf mein Zimmer gelegt hat, statt Fitnessriegel, die ich meist sowieso nicht esse. Das war wirklich super aufmerksam. Nicht vergessen möchte ich aber auch Reebok für das sportliche und vor allem so vielseitig einsetzbare Outfit. Egal ob Yoga, Laufen oder funktionales Training, es passt immer. Mit dabei auch natürlich mein Laufoutfit von Lululemon und die schnellen Flitzer von Salming, mit denen ich am frühen Morgen um den See flitzte.

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Da mein Fotograf dieses Mal nicht dabei sein konnte, schoss ich die Bilder mit meiner Kamera oder meinem iPhone selbst oder ließ mich von den Mädels fotografieren. 

..‘Din’ ist Gründerin von Eiswuerfel Im Schuh

20121111-082354.jpgAls Triathletin & Autorin von Eiswuerfel Im Schuh bin ich zusammen mit meinem Sportfotografen immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung und neuen Bildmotiven. Als Julimädchen liebe ich die Sonne, das Meer und den Sand zwischen den Zehen, genieße aber auch die Ruhe auf meiner Yogamatte oder auf einem Surfbrett. Ich freue mich, mit dir auf FacebookTwitter, Pinterest, Instagram und Google+ in Kontakt zu bleiben.


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