Fuerteventura – Mein Training: alles wie immer, einfach Sommermädchenwetter im Ozean

Hügelläufe, erste Freiwassereinheiten, kraftintensive Radtrainings über Berge und schweißtreibende Stabiprogramme - Triathlon Training deluxe auf Fuerteventura. Urlaub in Kombination mit Training funktioniert für mich immer ganz wunderbar, vor allem, wenn es mich zwischendurch an den Strand und hinaus auf den Ozean treibt. Dieses Jahr nahm ich nicht das Surfbrett mit raus in die Wellen sondern mein SUP. Fuerteventura – Mein Training: alles wie immer, einfach Sommermädchenwetter im Ozean

Das wieder vom MyGoal Team* geplante Triathlon Training füllte nicht meine komplette Urlaubszeit aus. Zum Glück. Aber in vorheriger Absprache mit Trainerin Anke war klar, dass ich nach den vergangenen Wochen zwar intensiv trainieren wollte, ich aber auch dringend etwas Urlaub und Regeneration benötigte! Erst recht bedenke ich, dass es fast ein ganzes Jahr her ist, dass ich bis auf die üblichen Feiertage richtig Urlaub hatte. So nutzte ich die ersten und letzten Tage und immer wieder ein wenig Zeit zwischendurch für das Ausspannen. Ich konzentrierte mich hauptsächlich auf die Radeinheiten, die es wie immer in sich hatten. Gefühlt gar nicht so sehr wegen der Berge, als viel mehr aufgrund des Windes. Zur Abwechslung schnürte ich natürlich meine Laufschuhe egal zu welcher Uhrzeit und machte den Ozean mit meinem Neo oder dem SUP unsicher. Das Schwimmen war wirklich ein kleines Highlight!

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OZEANGENUSS

Das stand an erster Stelle! Endlich hatte ich wieder einen Ozean zu meinen Füßen und nutzte ihn, so oft ich nur konnte. Komme ich zum Thema SUP dann kann ich aus ganzem Herzen behaupten, dass jeder meiner rund 7 Kilometer mit meinem Triboard SUP eine kleine koordinative Herausforderung war. Ähnlich wie beim Radtraining bestimmte der Wind, wie schnell ich mich vorwärts bewegen konnte und welcher Krafteinsatz dafür nötig war. Tendenziell war es meist so, dass ich mehr Kraft und Intensität aufbringen musste, als vorher abzusehen war. Nicht selten konnte ich kaum aufstehen, weil das Board über die Wellen eierte und ich dem Wind entgegen halten musste, wenn ich nicht bis zur nächsten Bucht abgetrieben, zurück an den Strand gespült oder hinaus auf den offenen Ozean geweht werden wollte. In jedem Fall gab es immer einen jammernden Muskelkater am nächsten Tag - sei es in den Oberschenkeln, im Rumpfbereich oder den Oberarmen.

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Gemütlich auf Seen, Flüssen oder gar auf der Ostsee umher schippern ist definitiv etwas anderes. Meine Familie kicherte anfangs doch tatsächlich immer darüber, wenn ich mal wieder vom Board stürzte oder gar nicht erst aufstehen konnte. Bis sie es dann selbst probierte. Da war doch tatsächlich schon sitzen schwer! Na so was! Dieses Triboard ist nämlich schmäler, kürzer und sehr viel leichter als übliche SUP. Von SUPs, die man zum Yoga praktizieren nutzen kann, möchte ich gar nicht erst zum Vergleich sprechen. Mein Triboard ist zum Aufpumpen und für den einfachen Transport, für wenige und flache Wellen sowie kurze Strecken gedacht. Mehr dazu gibt es hier auf meiner Seite in einer genauen Vorstellung meines SUPs in einem der nächsten Beiträge.

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Mich konnte aber trotzdem niemand davon abhalten, mein Paddel regelmäßig in die Hände zu nehmen und mich wenn schon nicht vom Ozean, Wind oder der Strömung dann doch von meinen Gedanken treiben zu lassen. Gerade dieses Treibenlassen, verhalf mir endlich wieder zu Ruhe im Kopf, zu sortierten Gedanken, neuer Motivation und Kraft. Die Arbeit hatte seit Anfang des Jahres für ordentlich Chaos gesorgt und ich lebte nur für den Moment, endlich im Flieger zu den Kanaren zu sitzen. Deshalb legte ich auch die ersten Tage einfach die Beine hoch, schlief aus und genoss das Sommerwetter. Was folgte war anstrengend genug.

Wen die Fakten interessieren hier in aller Kürze die Daten zu meinen Trainingstagen: 360km auf dem Rad mit 8000hm, was wie das Schwimmen mit 11km schon mehr ist, als ich im vergangenen Monat in beiden Disziplinen absolvieren konnte. Mal von den Höhenmetern abgesehen,... Dazu kamen 40km Laufen mit 500hm, 7km SUP und 90min Stabi.
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Endlich habe ich auch ordentlich Wassergefühl getankt. Klar, wer so lang auf dem Ozean hin und her, kreuz die quer paddelt, muss einigermaßen wasserfest sein. Aber mal ehrlich, das mit dem Schwimmen lief dieses Jahr ordentlich schwerfällig an, ist nun aber hoffentlich mit der Basis von 11km auf ein paar Mal verteilt endlich gegessen. Es war so unfassbar herrlich draußen schwimmen zu gehen. Vom kleinen Warm-up an Land bis hin zum Dahingleiten auf den meist zum Glück seichten Wellen - es war ein Traum!

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Natürlich toppt der Atlantik nichts, aber auch morgens im Dunkeln bevor irgendjemand aufgestanden ist, im Pool zu schwimmen, ist so entspannend und beruhigend. Ich möchte da fast ja nicht von Training sprechen,...

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Genauso erging es mir aber auch beim Laufen und Radfahren. Das Laufen füllte die Tage zwischen den Radeinheiten etwas auf, wenn ich Lust dazu hatte. Ich hatte zwar geplante Einheiten in meinem Trainingsplan zu stehen, aber ich bewahrte mir die Freiheit, einfach auch mal auszuruhen, auf das SUP zu steigen oder am Strand zu lümmeln, wenn ich Lust dazu hatte. Schließlich war es Urlaub und es war mir ein Bedürfnis alles aus dem Tag und der jeweiligen Stimmung und Lust heraus mit Freude zu gestalten.

Also ging es nicht selten morgens für einige Kilometer in der frischen Salzluftbrise laufend über Geröllpisten. Ab und an gab es auch vom Wind sauber gefegte Landstraßen, aber ich genoss das querfeldein laufen über die Hügel immer am Wasser entlang oder quer durch die Wüstenlandschaft...

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Jeden zweiten Tag schwang ich mich auf mein Fuji und natürlich, wie sollte es anders auf den Kanaren sein. Es ging mit Gegenwind die Berge hinauf und mit dem gleichen Gegenwind auch die Berge wieder hinab.

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Ich mischte kurze, schnellere - sofern man von schnell reden kann - mir längeren, anspruchsvolleren und bergigen Einheiten ab. Nur zum Ein- und Ausrollen machte ich mich kurz raus aufs Land, um etwas in Schwung zu kommen, bevor es mit dem kleinsten Gang gern mal in Schrittgeschwindigkeit dem Sommerwind entgegen die Berge hinauf ging. Eidechsen waren da schon mal schneller unterwegs als ich.

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Stabi zur Verbesserung der Rumpfstabiltät, was eine positive Auswirkung auf das Lauftraining aber auch auf die Kraultechnik hat, absolvierte ich regelmäßig direkt nach dem Laufen. Das Training an der Körperspannung machte sich auch auf dem SUP positiv bemerkbar, wobei die Paddelei auf dem Ozean auch hervorragend als Stabi-Training und Ausgleichprogramm angesehen werden kann.

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Die oft warme Sommerluft dieser Frühlingstage versank nicht selten glühend am Horizont am Ende von späten Radausfahrten oder auch schon mal bei einem spontanen Schwimmtraining und abendlichem SUP-Ausflug.

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Mit viel Wehmut ging es nun wieder heim, aber ich nehme euch ganz sicher schon bald hier mit zurück in den Sommer. Als erstes wird es aber über mein neues SUP gehen und anschließend einige Lauf-, Rad- und Schwimmgeschichten gibt.

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