Fruchtig gefüllte Doppeldecker-Plätzchen aus Mürbeteig

Die Doppeldecker-Plätzchen mit der fruchtigen Füllung, habe ich zweimal gebacken. Beim ersten Mal, habe ich mich an das Rezept gehalten, so wie es im Backbuch stand. Die kamen aber nicht nur irgendwie grau aus dem Ofen, geschmacklich fand ich sie auch noch nicht so, wie ich mir Gebäck vorstelle. Beim zweiten Mal, habe ich leichte Änderungen am Rezept vorgenommen. Siehe da, sie waren perfekt. Der Duft, der von den Keksen ausging war gleich ein anderer und auch die Farbe wechselte von Grau zu einem appetitlichen Goldgelb.

Doppeldecker-Plätzchen aus Mürbeteig, gefüllt mit Himbeermarmelade

Während des ersten Durchganges (Fotos), habe ich auch nicht sehr teigsparend gearbeitet. Eigentlich sollen aus der Teigmenge insgesamt 50 Plätzchen herauskommen. Da ich aber hinsichtlich runder Austechformen schlecht bestückt bin, habe ich einfach ein Wasserglas und ein kleineres Schnapsglas genommen.

Dadurch wurden die Kekse riesig. Zu groß für den Gebäckteller, dachte ich und habe es bei meinem zweiten Versuch mit einem Weinglas versucht. Für das kleine Loch, habe ich einfach den Deckel einer Schnapsflasche genommen. Aus dem Teig bekommt man also 50 Plätzchen gebacken, wenn man einen Ausstecher mit 6 Zentimetern Durchmesser und einen kleineren, von 2 Zentimetern Durchmesser nimmt. Mein Advents-PlätzchentellerMein Schnapsflaschendeckel war größer, der hatte 4 Zentimeter. Das hat auch funktioniert.

Zutaten für die Doppeldecker-Plätzchen

  • 500 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 3 Eier (1 Ei davon trennen- wird zum Bestreichen benötigt)
  • 4 EL Milch (1 EL davon mit dem Eigelb verrühren)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • Himbeerkonfitüre (beim zweiten Anlauf habe ich Kirschmarmelade genommen, Erdbeermarmelade geht auch)
  • Mehl zum Ausrollen

Zubereitung der Doppeldecker-Plätzchen

  1. Der Teig ist ein klassischer Mürbeteig. Die Eier, die Butter und die Milch sollten also direkt aus dem Kühlschrank kommen.
  2. Aus  Mehl, Butter, Zucker, Vannilin-Zucker, Mandeln, 3 Eiern, 3 EL Milch, dem Backpulver und dem Zimt einen homogenen Teig kneten.
  3. Dieser wird nun in Frischhaltefolie gewickelt und muss für etwa eine Stunde in den Kühlschrank. Dadurch lässt er sich leichter verarbeiten.
  4. Doppeldecker-Plätzchen vor dem BackenNach der kleinen Abkühlung, wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 Zentimeter dick ausgerollt.
  5. Der Backofen wird auf 200°C vorgeheizt.
  6. Jetzt geht es ans Ausstechen. Zunächst werden Plätzchen von 6 Zentimetern ausgestochen.
  7. Aus der Hälfte der Teigkreise, wird nun mithilfe des kleineren Ausstechers, die Mitte ausgestochen.
  8. Die “vollen” Plätzchen wandern nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  9. Dieses wird dann mit Eiweiß bestrichen.
  10. Oben drauf wird anschließend der Teigring gesetzt.
  11. Die Konfitüre nach Wahl wird nun glatt gerührt und jeweils ein halber Teelöffel davon in die Teigöffnung gesetzt.
  12. Dann wird der Rand des Plätzchenringes mit einem Messer leicht eingeritzt und mit dem mit der Milch verquirlten Eigelb bestrichen.
  13. Ist das Backblech voll, kommt es auf die mittlere Schiene in den Ofen.
  14. Nach 20-25 Minuten bei 200°C dürften sie fertig sein.
  15. Beim Herausnehmen darauf achten, dass die Marmelade nicht nur flüssig, sondern auch heiß ist. Mir sind einige Plätzchen verunglückt, weil ich mit dem Blech an den Schrank gestoßen bin. Die sind dann zwar noch essbar, sehen aber nicht mehr so schön aus. Und die Schmerzen von den Verbrennungen an den Fingern sind auch nicht zu verachten (wenn man, wie ich, nachschauen will, ob sie von Unten auch so eine schöne Farbe haben).
  16. Nach gründlichem Auskühlen, können die leckeren Doppeldecker-Plätzchen dann genossen werden.

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