Friedrich Gerstäcker: Herr Schultze

Ein Märchen Friedrich Gerstäcker:  Herr Schultze

Die Zeit der Wunder ist vorüber und die Welt glaubt nicht mehr an das Überirdische, denn sie will alles in nüchterner, hausbackener Wirklichkeit haben, um es so recht aus Herzensgrund begreifen, das heißt betasten zu können. Kommt dann wirklich einmal etwas Geisterhaftes, zeigt sich einmal in stiller Mitternachtsstunde dem einzelnen, dem Auserwählten, ein anständiges, ordentliches Gespenst, so könnte dieser später bei allen Heiligen, und noch überdies Stein und Bein schwören, es glaubte ihm niemand ein Wort davon. Entweder hieße es: „Der gute Mann habe mit wachenden Augen geträumt“, oder die lieblose Bruder- und Schwesterschar urteilte vielleicht noch strenger und sagte am Ende gar: „Er ist ein Narr, daß er denken kann, vernünftige Leute sollten sich so etwas weismachen lassen!“


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Mit dem Fahrrad am Flughafen Bangkok: So geht es nach der Landung weiter
wallpaper-1019588
Wird man im Herbst schneller krank?
wallpaper-1019588
Getränkeservice München: Getränke bequem liefern lassen – für Zuhause, Büro und Feier
wallpaper-1019588
Getränkeservice München: Getränke bequem liefern lassen – für Zuhause, Büro und Feier