fremdküken

ich rufe bei einem meiner kollegen an. ich nehme rücksicht und wähle schon extra die zeit kurz nach der mittagspause, wo erfahrungsgemäß noch keine patienten da sind. und ich wähle die geheimnummer, mit der ich an den arzthelferinnen vorbei (und auch dem anrufbeantworter) hoffentlich direkt an den kollegen gelange.

weibliche stimme: “Was is´?”
ich: “äh… ja, hallo, hier ist dr. kinderdok, kann ich bitte mit herrn dr. nocheinkinderdok sprechen?”
weibliche stimme: “unnwerisda?”
ich: “dr. kinderdok? und wer sind sie? ich möchte gerne herrn dr. nocheinkinderdok sprechen. nur wenn´s geht, oder ist er schon im stress?”
weibliche stimme: “das geht jetzt nicht. der telefoniert grad woandersder.”
ich: “alles klar, dann probier ich´s später noch einmal.”
weibliche stimme: “mmh. aber nicht die nummer. die ist geheim.”
ich: “scheinbar nicht. also nicht für mich. ich habe sie. hat mir dr. nocheinkinderdok selbst gegeben.”
weibliche stimme: “soso.”
ich: “wie war nochmal ihr name? hab ich nicht ganz verstanden.”
weibliche stimme: “ach, ich seh grad, da kommt er.”
na prima. mein kollege und ich haben uns dann mal kurz ausgetauscht über die umgangsformen von auszubildenden. die war es nämlich in seinem fall. da kann man noch dran arbeiten. definitiv. auch im dritten jahr. ist sie nämlich.



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