Fremdbestimmung ist gesundheitliches Gift!

12063701_182226638782275_7710609517342874367_n

Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass Menschen die lange Zeit Machtpositionen innehatten, trotz vieler Erkrankungen oft steinalt werden? Helmut Schmidt, Konrad Adenauer, Helmut Kohl, Ronald Reagan, Margaret Thatcher, Jacques Chirac, George Bush senior, Michail Gorbatschow, Jimmy Carter, Ayatollah Khomeini, Königin Elisabeth und so weiter und so fort. Diese Liste ließe sich endlos verlängern. Aber warum ist das so?

Ein Mann mit einer bahnbrechenden Idee!

Der Autor Till Bastian gab dazu bereits im Jahr 2000 in einem bahnbrechenden Artikel eine einleuchtende Erklärung: Die Ursache für die robuste Konstitution dieser mächtigen, so lassen sich seine Funde zumindest interpretieren, sind nicht etwa bessere medizinische Behandlungen, sondern schlicht und ergreifend die Erkenntnis, dass Menschen, die sich selbst ausleben können, gesünder sind und länger leben.

Der Jungbrunnen der Tiere?

Auch aus der Tierbeobachtung weiß man: Fremdbestimmung wirkt toxisch. Eigensinn dagegen ist ein wahrer Jungbrunnen. Professor Robert Sapolsky von der Eliteuniversität Stanford hat in seinen Feldforschungen in den Tiefen des afrikanischen Dschungels Menschenaffen erforscht.

Er hat ihr Verhalten über viele Monate mit eigenen Augen beobachtet und penibel dokumentiert. Auch seine Forschungen bestätigen, dass sich sozialer Stress, zum Beispiel durch einen hohen Anpassungsdruck, mehr als negativ auf Körper und Psyche auswirkt – und zwar beim Affen genauso wie beim Menschen.

Ein klarer Befund!

Fremdbestimmung und „Ohnmacht“ sind also immer und in jeder Form ungesund, Eigensinn ist dagegen sehr gesund. Ganz einfach. Und doch im Alltag wahnsinnig schwer umsetzbar, ohne zum unsozialen Egoisten zu mutieren.

Was können wir jetzt aus all dem lernen und für unsere Gesundheit ableiten? Vielleicht einfach weniger Gedanken darauf verschwenden, ob man rechts- oder linksdrehenden Joghurt essen sollte. Stattdessen öfter mal achtsam hinschauen, wo man überall nicht man selbst sein kann. Sie werden sich wundern, wie bedauerlich oft das der Fall ist.