Freitag, die Tabellen, Mixing, Zwiebelkuchen und das Wochenende

Die Tabellen sind auf dem aktuellen Stand. Glücklicherweise habe ich sie während des Monats schon ziemlich auf dem Laufenden gehalten, so dass ich heute nur noch wenig Arbeit damit hatte.
Morgen kommt dann der letzte Abgleich vor dem Monatsabschluss.
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Beim Mixing-Projekt habe ich heute mit den großen Kopfhörern weitere Einstellungen vor­genommen.
Allerdings habe ich dazu nicht die Studiokopfhörer benutzt, sondern die von KLIM, weil sie einfacher anzuschließen sind. Für die Studiokopfhörer brauche ich ja die externe Sound­karte, wie ich >>>hier<<< schon einmal erwähnt hatte.
Bei zwei Streichergruppen habe ich die Panoramaregelung und die Lautstärke ver­fei­nert. Außerdem habe ich die Frequenzbereiche bei den einzelnen Spuren mit dyna­mi­schen Equalizern deutlicher getrennt.
Im Endeffekt geht es darum, die tiefen Frequenzbereiche abzumildern und nicht bei der Überlagerung mehrerer Spuren zu stark werden zu lassen, damit eine größere Trans­parenz im Hörbild entsteht.
Dies war auch erfolgreich.
In den letzten Tagen hatte ich alle Regler um 2 dB abgesenkt. Durch die aktuelle Ab­senkung der tiefen Frequenzbereiche konnte ich jetzt im Masterbus den Pegel mit einem Kompressor wieder um 2 dB anheben, ohne dass der Klang zu sehr verdichtet wird. Denn letzten Endes hat der Kompressor hier nicht die Funktion, das Signal zu verdichten, sondern nur anzuheben und zu vermeiden, dass eventuelle Spitzen zu Übersteuerungen führen.
Im Mix-Gesamt-Bus, den ich noch vor den Master-Bus geschaltet habe und auf den alle anderen Mix-Busse geleitet werden, oder 'geroutet', wie das so schön heißt, habe ich auch noch einmal einen dynamischen Equalizer aktiviert, der die Aufgabe hat, die Höhen leicht anzuheben.
Hier habe ich auch einen weiteren Kompressor ein­gebaut, der das Signal um 0,5 dB an­hebt.
Der Treshold (Schwelle) bei beiden Kompressoren liegt übrigens bei -6 dB. Treshold be­zeichnet den Pegel, ab dem die Wirkung der Kompression beginnt, und die Ratio, das Verhältnis bei der Kompression, ist bei beiden auf 2:1 gestellt.
Eben habe ich das Stück mal am Notebook über die eingebauten, piepserigen Laut­sprecher gehört.
Dabei war mir dann aufgefallen, dass die ersten Violinen bei der Legato-Streichergruppe doch etwas zu laut sind, und dass es einige Frequenzen gibt, die zu stark hervortreten.
Den Pegel werde ich also bei dieser Spur wieder etwas zurücknehmen.
Und die herausstechenden Frequenzspitzen werde ich mit dem Fab-Filter Pro-Q 3 ent­schärfen, den ich bei der Spur noch zufügen muss.
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Freitag,- Zwiebelkuchentag...
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. :)"A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

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