Frau stirbt in der Notaufnahme nach drei Stunden Wartezeit

vigo salud publica

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält eine Stunde Wartezeit in der Notaufnahme des Krankenhauses für “vertretbar”. Die Patientin, die jetzt in die Notaufnahme des Krankenhauses von Vigo (Galizien) eingeliefert wurde, musste drei Stunden warten. Danach war Behandlung nicht mehr erforderlich – die Frau war tot. Der Fall wird jetzt sowohl von der Direktion des Krankenhauses als auch von der Staatsanwaltschaft untersucht. Nach all den Sparprogrammen stehen allein in Vigo 25.000 Patienten auf der Warteliste.

Die 81-jährige Galizierin, Diabetikerin und mit Herzproblemen, war nach der Einlieferung flüchtig von einer Ärztin angeschaut und mit der Diagnose “kann bis zu vier Stunden warten” versehen worden. Wenig später: Herzstillstand, tot. Die Ärzte des Krankenhauses veröffentlichten daraufhin einen flammenden Protest gegen das Gesundheitsmodell Galiziens, das, wie überall in Spanien unter der konservativen Regierung Rajoys, immer mehr auf Privatisierung setzt.

Die Privatisierungs-Attitude der Regierung werde noch viel Schaden verursachen und etliche weitere Leben kosten, warnen die Ärzte, ganz abgesehen davon, dass das spanische Gesundheitssystem durch die Sparprogramme der vergangenen zwölf Monate sowieso schon “am Limit” sei. Niemand könne eine Warteliste von 25.000 Patienten in einer einzigen Stadtdes Landes ohne lauten Protestschrei hinnehmen, heisst es.


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