Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen Syrte

erschienen bei Almanar und Mathaba

Übersetzung John Schacher

Bad Moon Rising over Great Sirte Bay

geschrieben von Franklin Lamb
in Sirte, Libyen

Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen SyrteDer Beobachter gräbt mit seinen besandalten Füssen wohlig im Sand eines traumhaften Strandes am Mittelmeer, hingekauert neben einem Lagerfeuer mit einer geistreichen Gruppe immer noch schwer bewaffneter “NATO Rebellen” und erfährt, dass sich die Erfahrungen der vergangenen acht Monaten für viele Libyer, die mit oder für die NATO kämpften, ziemlich verschieden von dem darstellten, was die westlichen Mainstream-Medien uns glauben machen wollten. Und was viele von uns, die den vergangenen Sommer in der westliyschen Gaddafi-Hochburg verbracht haben, geneigt waren, ihnen zu glauben.

Zwei aus meiner neuen Bekanntschaft stammen von der rechtlichen Fakultät der nun wieder zurückbenannten Universität von Benghazi (deren alter Name nach der 1969-er Fatah Revolution in Garyounis geändert worden war). Sie und die sechs weiteren Männer hatten an den meisten Kämpfen in Libyen zwischen Februar und Oktober 2011 teilgenommen. Unser Treffen war von einem Rebellen-Kommandanten namens “Samal” arrangiert wirden. Zuvor hatte ich Samal völlig zufällig am Busbahnhof im ägyptischen Alexandria getroffen, wo – wie in Kairo – viele NATO-Rebellen gerade mit R&R (Rest and Recuperation) beschäftigt sind. Sein Besuch in Ägypten war Samal´s erste Pause nach einer Militärdienstzeit von acht Monaten, erklärte er. In seinem anderen Leben ist er als Teilzeit-Bibliothekar an der Universität beschäftigt und plant, im Januar mit dem Beginn des akademischen Jahres seine Studien fortzuführen. Wie die meisten Studenten in Libyen verlor er ein volles akademisches Jahr, da die Schulen wegen des libyschen Aufstandes geschlossen wurden und will nun weiter an seinem Diplom in Computerwissenschaften arbeiten.

Samal gibt bereitwillig zu, dass er, wie viele Libyer, gar nicht so sehr gegen Muammar al-Gaddafi persönlich war, sondern vielmehr gegen viele aus dem Umfeld “des Führers”, die Vorteile von ihren Positionen, Verbindungen und der Immunität nahmen und reihenweise Verbrechen gegen die Öffentlichkeit begangen haben. Das Interesse dieses Beobachters an diesem Thema verstehend und wieder zurück in Misrata, organisierte Samal ein paar Tage später ein Treffen mit einigen seiner Freunde in einem Café an der Mittelmeerküste des Golfs von Sirte. “Abu Nasser” liegt am Rande des Dorfes Qasr Abu Hadi, wo Muammar Gaddafi in einem Zelt geboren wurde und wo er als Junge aufwuchs, bis seine Eltern ihn zur in Sabha gelegenen weiterführenden Schule fünf Jahre lang nach Süden schickten. Es war in Sabha, wo der angehende Nasser-Revolutionär Berichten zufolge seine Vorliebe für das Geschichts-Studium entwickelte, einer lokalen Jugendgruppe bei- und später in die libyschen Streitkräfte eintrat.

Nach einem tollen Essen von würzigen libyschen Couscous mit großen Stücken vom Lamm auf den Knochen im “Abu Nasser” begann es dunkel zu werden. Da bemerkte ich, dass Samal in Richtung nordöstlicher Horizont tief in den Golf von Sirte blickte. Als der Vollmond aufging, schlug er vor, ein Lagerfeuer am Strand zu machen, um auch weiterhin unsere Diskussion unter den Sternen führen zu können. Ehrlich gesagt, konnte Samal nichts perfekteres vorgeschlagen haben für diesen Mann aus Oregon, der als Kind so manchen Abend neben Lagerfeuern am Strand der oft kalten und stürmischen Küste von Oregon oder an den Ufern des Kellogg-See´s in der Nähe des Lamb-Familiensitzes am Lake Road  in Milwaukie zugebracht hatte.

Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen Syrte

Die Verbindung der libyschen Machtpole läuft über die Öffnung der “Great Sirte Bay” zwischen einem Punkt nahe Benghazi und den westlichen Vorläufern des Golfs bei Misrata.

Einer der Dozenten an der jurisitschen Fakultät von Benghazi erzählte uns, dass “unser Führer”, um dann schnell und sich selbstbewusst korrigierend den Begriff: “der Tyrann” verwendend, das Campen genau hier am diesem Strandstück, wohin Samal uns gebracht hatte, sehr genossen hat. Er erzählte uns, dass al-Quadhafi es liebte, Besuchern die “Great Sirte Bay” – wie er sie nannte – zu zeigen, wo er zu schwimmen pflegte. Gaddafi würde den Besuchern über die historische Rolle des Golfs von Sirte beim Rauswurf des amerikanischen Militärs in der Mitte der 1980-er Jahre erzählen,  als die libysche Luftwaffe die von Präsident Reagan gesandten US-Flugzeuge verjagten, welche die berühmte rote Linie Quadhafis (er nannte sie geschickt die “Line of Death “) ausloteten. Die Linie des libyschen Staatschefs lief geradlinig über die Mündung der “Großen Syrte Bucht” bei 32 Grad, 30 Minuten nördlich zwischen Punkten nahe Benghazi und der westlichen Landzunge der Bucht bei Misrata. Diese rote Linie signalisiert Libyens Anspruch auf eine exklusive Fischereizone von 62 nautische Meilen (115 km) – (die Bucht von Sirte verfügt über die weltweit größte Population von Thunfischen, weshalb während des Ramadan in diesem Jahr, als durch die Kämpfe in unserem Hotel keine frischen Lebensmittel mehr verfügbar waren, JEDES Iftar-Essen (Fastenbrechen) aus einem Berg von Thunfisch in Dosen bestand, sodass dieser Beobachter ihren Anblick nicht mehr ausstehen kann). Gegenüber der UN erklärte Libyen, aufgrund der natürlichen Konfiguration sei der Golf von Sirte in der Tat libysches Hoheitsgewässer, wie von Gaddafi zuerst im Jahr 1973 behauptet wurde. Laut al-Gaddafi resultierte Libyens historischer Sieg in der “Großen Syrte Bucht” aus der 1984 erfolgten “Vertreibung der US-Armee aus der Gegend”. Die US-Regierung verurteilte Libyen zwar für “illegale Aneignung von hoher See”, entschied damals aber, dass die Sache keinen Krieg wert sei und lies der Angelegenheit ihren Lauf.

Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen Syrte

Schematic Plan for Gulf of Sirte Operation

Einige meiner Gesprächspartner am Strand hatten seit Ende Februar 2011 gekämpft. Samal und zwei andere waren in 6 der wichtigsten Schlachten gewesen, einschließlich, Brega, Misrata, Zawia, Tripolis, Bani Walid und Sirte. Ich fragte die Gruppe, wann die Rebellen begannen daran zu glauben, sie könnten ihre Gegner letztlich besiegen. Ahmed antwortete unmittelbar: “Nach der dritten Schlacht von Brega konnten wir sagen, dass die al-Gaddafi Kräfte ihr Herz nicht in diesem Kampf hatten. So um den 20. Juli, schätze ich”.

Ahmed´s Kollegen pflichteten bei und einer fügte hinzu:

“Es war wie eine Wiederholung, als die israelischen Truppen aufgaben und gegen die Hisbollah im Libanon im Jahr 2006 verloren. Die israelischen Streitkräfte konnten offenbar nicht an ihre Mission glauben. Viele dieser Gaddafi-Jungs auch nicht. Wenn Du auf dem Schlachtfeld bist, kannst du die Verfassung deines Feindes spüren, auch wenn du ihn nicht sehen kannst. Während der dritten Schlacht um Brega kämpften wir auf kurze Distanz in den Wohngebieten und die meisten von Gaddafis Truppen zogen sich nach Ras Lanuf zurück. Einige blieben noch in ein paar Gebäuden, aber sie waren keine Bedrohung mehr für uns.

Rashid warf ein,

“Nach Brega wussten wir, dass wir früher oder später gewinnen würden, weil wir uns Kampf um Kampf fragten, wo denn die reguläre libysche Armee blieb? Wir kannten einige von ihnen persönlich, aber wir sahen sie nie. Wir fragten uns, was mit ihnen geschehen war. Schließlich merkten wir, dass Gaddafis Autorität gesunken und seine Truppen weggeschmolzen waren. Das wurde am 23. August deutlich gemacht, als wir in Tripolis so wenig Widerstand fanden. Eigentlich waren wir schockiert. Seine Armee hatte ihn verlassen.”

Samal bemerkte,

“Ja, aber denken Sie daran, dass wir offen zugeben, ohne die NATO nicht einen einzigen Monat überdauert haben zu können. Bitte glaube auch nicht, dass wir in Liebe zur NATO entbrennen, obwohl viele Libyer für unser Land einen NATO-Beitritt zu wünschen scheinen und einige in der NATO und unserer Übergangsregierung dies auch wünschen. Die NATO weiß, dass unser Land eine perfekte AFCOM Basis wäre, um Afrika neu zu kolonisieren und fortschrittliche Projekte für die afrikanischen Länder gewaltsam zu beenden. Bitte glaube nicht, dass wir nicht wissen, was die NATO-Staaten von Libyen und unseren Nachbarn wollen. Sie wollen aus Libyen und der gesamten Region Öl und natürliche Ressourcen, sie wollen Militärbasen auf unserem Boden und sie wollen, dass wir Israel akzeptieren. Sie planen dies alles zu erreichen, indem sie Araber dazu bewegen, andere Araber zu töten und Muslime zum Kampf gegen andere Muslime führen.” 

Ein Geschichts-Professor fügte hinzu:

Wie wir in den letzten Monaten sahen, wollen die USA und ihre Verbündeten versuchen, die Rolle der westlichen Länder auf Bereitstellung von Unterstützung aus der Luft mit Bomben, Drohnen und Spezialeinheiten zu begrenzen, ohne ihre regulären Truppen zu schicken. Dies ist der NATO-Plan. Wir sahen ihn deutlich in unserem Land und vielleicht werden wir dasselbe in Syrien bald in einer anderen Form wiedersehen“.

Kamal, ein Medizintechniker erklärte,

“Viele der Gadhafi-Loyalisten in Tripolis and Westlibyen, die von NATO-Bomben getötete Zivilisten gesehen haben übersahen, dass die NATO auch viele von uns Rebellen getötet hat, auch Zivilisten in den östlichen Regionen  des Landes. Es ist uns verboten darüber zu sprechen, aber die NATO hat viele Fehler gemacht. Wir nannten sie “die Bande, die nicht sauber bomben kann” und viele aus unserer Truppe, einige Hundert würde ich sagen, wurden von der NATO durch Bomben getötet. Eine noch viel höhere Anzahl von Zivilisten kam in den von uns kontrollierten Gebieten durch NATO-Bomben ums Leben. Oft fürchteten wir die NATO mehr als die Gaddafi-Kämpfer. Menschenrechtsgruppen sollten untersuchen, was damals wirklich geschah, denn der NTC wird es sicher nicht machen.”

Unter dem großen Vollmond über der “Great Sirte Bay” und bis tief in die Nacht hinein teilten die Gastgeber dieses Beobachters ihre ehrlichen Ansichten über eine Vielzahl von Themen mit, von denen nun einige folgen:

Sie prophezeiten, dass es in Algerien zum nächsten “arabischen Frühlingsaufstand” kommen wird. Die Rebellenkämpfer berichteten, das einige libysche und ausländische Islamisten, letztere hauptsächlich in saudischem Sold stehende Salafisten, are leaving Libya for Algeria where since 1992 the Algerian government has been repressing Islamists. Between 1988 and the late 1990’s more than 200,000 civilians were killed, 20,000 were disappeared and never heard from again, and scores of thousands were wounded. These figures dwarf the casualty rates in Libya and the Arab Spring countries to date. The coming uprising combined with the expected Algeria government reaction may be horrendous.

One of the reasons is that there is great anger at the Bouteflika government over the massive arms Algeria sent to the Gadhafi regime and Algeria’s granting of protection to members of the Gadhafi family and his regime. Algeria continues to have chilly relations with the new Libyan government and there are suspicions regarding its intentions about aiding the growing resistance to the new regime. The NTC may support an uprising in Algeria according to Samal and his friends.

Samal and his friends discussed their frustration with the fact that the UK, France, US and other NATO countries are swarming like locusts around Libya and seeking very lucrative contracts to rebuild Misrata, Brega, Sirte, after they and their NATO allies destroyed them. “That’s Haram!”, Ahmad insisted. “They destroyed our country and now they want us to pay them to rebuild it. I wish we could rebuild without one NATO country profiting. It’s like that crazy American woman running for President of your country who wants Iraq to pay for the death of US occupation soldiers who were killed. The US must pay the Iraqi families for every one of the more than one million Iraqi’s the US killed and for all the damage its bombs did to Iraq.”

Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen SyrteThere is a possibility that Libya may experience what the Congo did after the fall of the dictator Mobutu. Samal noted some parallels and the possibility that Libyans may actually regret Gadhafi’s departure as many in the Congo have misgivings regarding the absence of the 33 year rule of strong man Mobutu, since Gadhafi also gave his fractionalized country a sort of unity, a sense of being Libyan, free education, free medical aid, subsidized housing and woman’s rights all of which could now be in jeopardy. Ahmed explained: “OK, we are “free” now what? Everyone says we are rich. Then why do we feel so poor? What kind of government will we have? I favor a strong unitary government like Patrice Lumumba did in the Congo. Many want a Federal system. We have to build. Now our biggest challenge is our leadership vacuum. Are we going to regret that Gadhafi is gone? For sure many will. Not all of us rebels hated Gadhafi but they hated his henchmen who were out of control and had created their own small empires. That is why many are now saying that the new government must not include any Gadhafi former henchmen. They were the main problem, not Gadhafi himself.

“This observer’s host shared many amazing photos they had taken on their camera phones over the past months. Showing a photo of bearded fighters Ahmad commented that western media saw these beards and immediately concluded “Al Qaeda!” “This is not true at all and we laughed when we saw these false reports”, he continued, “The reason the media saw so many beards is for the simple reason that we did not have time to shave. If I have some free time I will clean my weapon or rest, not shave. Now as you see I have no beard. Same thing with many of my friends. Yes there are plenty of Al Qeada among us. And I want to add that each Al Qaeda fighter is worth 100 of us during battles. They are very well trained and very expert with explosives. I don’t know how they can do what they do with simple devices, plus they are not afraid to die. But they are not in control here in Libya. Whether they will be eventually, time will tell.”

They all expressed concerns about the growing influence of the Persian Gulf country of Qatar which they acknowledge sent the rebels millions of dollars, weapons, and fighters and used their aircraft against Gadhafi loyalists while they favored the Salafist groups.

My hosts expressed their exasperated concern over what they see as the deep political vacuum in Libya that is considered harmful and dangerous for national unity. Their strongly presented opinions were that a new legislative assembly needed to be launched within the next several months and much sooner than the NTC is suggesting with multi-party elections put off until 2013.

The fighters thought there was no possibility that any rebel militia would give up its arms anytime soon. One of the group insisted, “I will not turn in any of my weapons, and I, like my friends, have hidden a lot of them including shoulder fired missiles. I will keep them until I am convinced that the new government truly serves the people. ”They discussed who will command the new national army and that it will be a difficult decision and may lead to internal armed conflict.

They reflected on the fact that Gadhafi still has lots of supporters both in Libya and throughout Africa and my hosts all thought that the newly formed loyalist “Libya Liberation Front” could become a major force in the coming months. They recommended dialogue with the LLF, something the Obama administration and NATO consistently vetoed with the Gadhafi regime over the past eight months. They acknowledged that dialogue between the Libyan government and the rebels during March could have avoided the tragedy that unfolded during the subsequent seven months.

Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen SyrteThe following week, additional confirmation was received by this observer from multiple credible sources confirming that between 11/10/11 and 11/16/11 the 28 NATO member countries had been instructed by NATO HQ that if their Embassies received a VISA application from any Libyan citizen seeking to visit their country, that the NATO country’s Embassy is instructed to freeze the application. Within 24 hours the Embassy is to send a copy of the VISA application and one of the two required photos submitted with the application to INTERPOL for the possible issuing of a “red notice” meaning arrest and detention of the applicant, preliminary to a decision from the NTC with respect to an extradition request for the person to be sent back to Libya. Abdel Hafiz Ghoga, deputy chairman of Libya’s National Transitional Council is the force behind this decision according to Tripoli sources. This NATO project clearly demonstrates that NATO has not ended its aggression against Liya, and it is fundamentally illegal and constitutes refoulement, which under international law is the forced return of a person to a country where he or she faces persecution. To date, international human rights organizations have been mute on this project.

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The Al-Hamedi family house bombed by NATO.
This aggressive attack has killed the whole family of IOPCR chairman; his wife Ms. Safaa Ahmed Mahmoud, his innocent daughter Khaleda Khaled Khuwaildi (6 years), his innocent son Khuwaildi Khaled Khuwaildi (4 years), and 9 others from women, children, relatives and neighbors.

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Khaled Al-Hamedi on the grave of his wife and children.

One such affected person, with whom this observer recently visited outside of Libya, is subpoenaed to attend a 11/27/11 Court hearing in Brussels as a witness against NATO for that organization’s June 20, 2011 slaughter of the Khaled Hamidi family from Sorman, Libya. The family home was obliterated by three American MK-83 1000 lb. bombs and two missiles. The reason according to NATO, without offering a scintilla of evidence to support its spurious allegation, was that this family’s home was a Command and Control center for Gadhafi loyalists (One of 49 unproven C & C Centers claimed by NATO Brussels-Naples media briefings over a seven month period). Those murdered on June 20, 2011 by NATO included:

Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen SyrteKhaled Hamedi’s pregnant wife Safa, their three years and one day old son Khweldi and their four and one half year old daughter Khaleda, as well as their six year old nephew Salam and 13 family members and friends who were all staying overnight at their home following the celebration of their son’s third birthday.Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen Syrte

Meanwhile, in the US Congress on 11/15/11, Senators John Kerry, Joe Lieberman, John McCain and Marco Rubio, co-sponsored Senate Bill 317, the purpose of which is to praise US and NATO forces for their “extraordinary bravery and professionalism.”

As the horizon cracked with red rays from the rising sun, our group dispersed. I walked alone through some of the streets of Sirte among the totally obliterated buildings where not even a feral cat was to be seen. Still stunned from what I had heard from the “rebels” overnight and the similarity of their views with what I learned this summer in the pro-Gadhafi western parts of Libya, I felt numb.

And I wondered, “What for the love of God were these months of gratuitous and immoral NATO carnage all about?”

A bad moon is rising over Great Sirte Bay.

Franklin Lamb: ein Unheils-Mond steht über der Großen Syrte Franklin Lamb is doing research in Lebanon. He is reachable c\o [email protected]He is the author of The Price We Pay: A Quarter-Century of Israel’s Use of American Weapons Against Civilians in Lebanon. Dr. Lamb is Director, Americans Concerned for Middle East Peace, Wash.DC-Beirut Board Member, The Sabra Shatila Foundation and the Palestine Civil Rights Campaign, Beirut-Washington DC
Shatila Palestinian Refugee Camp
Beirut Mobile: +961-70-497-804
Office:  +961-01-352-127

Source: Al-Manar Website

19-11-2011 – 11:23 Last updated 22-11-2011 – 14:22


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