Fränkisches Schäuferla

Von Tonkabohne

Hallo Ihr Lieben,
Heute gibt es ein Lieblingsgericht der Franken, knuspriges Schäuferla.
Allmächt, ohne Kloß aber mit Nudelfetzla (Frevel) ...
Als Fleisch verwendet man dafür ein Stück aus der Schweineschulter mit Knochen und Schwarte .
 
Hier das Rezept für Euch für 4 Personen:
4 Schäuferla, Schwarte rautenförmig eingeschnitten2 NelkenSalz Pfeffer1 LorbeerblattKümmel1 Zehe KnoblauchMajoranButterschmalz120 g Zwiebel40 g Karotten40 g Sellerie1 Eßl.Tomatenmark1 Liter dunkles Bier1/8 Liter Gemüsebrühe 30 g Speisestärke
 
Das Schäuferla mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Majoran würzen.Die Zwiebel und den Knoblauch schälen Karotten, Sellerie in kleine Würfel schneiden.
Einen Bräter mit Butterschmalz erhitzen und das Fleisch von allen Seiten anbraten.Herausnehmen und die Zwiebel mit dem Knoblauch und Tomatenmark anbraten.
Mit Puderzucker bestäuben und karamelisieren lassen, dann mit dem dunklen Bier ablöschen. Gut verrühren das sich der Satz vom Boden löst.Das Fleisch in den Bräter geben mit der Schwarte nach oben und mit geschlossenen Deckel bei 200 Grad Ober - Unterhitze für eine Stunden garen.
 
Nach einer Stunde die restlichen Gewürze hinzugeben und für eine weitere Stunde zugedeckt garen, nach einer halben Stunde mit dem Bratensaft übergießen. Das Fleisch nach Ende der Garzeit herausnehmen und auf einen  Rost legen und bei 210 Grad unter dem Grill bräunen,bis die Krüste schön rösch wird.Vorsicht dabei bleiben, wird schnell schwarz ;-)Die Soße mit Speisestärke abbinden.
Dazu essen die Franken ( Mr.Tonkabohne rohe Klöße)...Die Schwäbin (Mrs.Tonkabohne Fleckla)...
Allmächt, der Blick auf die Fleckla, unbezahlbar, kicher.
 
Die blaue Stunde ...
 
Es hat geschneit und es soll die ganze Nacht weiter schneien ...
 
Wu die Hasen Hoosn haßn, und die Hosen Huusn haßn, do is Frangng !Du schaust wie a Acherla wenn´s blizd un donnerd ...Wemmä frängisch redn koo, dann waas mer a, wos gmannt is.
Einfoch su dähie gsocht a scheena Sundooch.
Eure Sabine