Fokus und Perspektive(n)

Hallo meine Lieben!
Vielen lieben Dank für eure immer so herzlichen Kommentare! Ich bekomme auch immer wieder Mails, sowohl von "bekannten" Leserinnen, als auch von stillen Leserinnen, ich freue mich sehr darüber, auch dafür einmal wieder ein herzliches Dankeschön!
Fokus und Perspektive(n)
Meine Jungs sind seit Samstag auf Schiurlaub mit ihrem Papa und ich nütze die Zeit, um einerseits das Haus wieder einmal so richtig auf Vordermann zu bringen, andererseits aber auch für meine derzeitige Lieblingsbeschäftigung: Das Fotografieren und Bilder bearbeiten. Ich habe heute über 300 Bilder gemacht, also genug "Stoff" für die kommenden Tage (so ich dazu komme, sie hier einzustellen, wir haben einiges vor!).
Beim "Spiel" mit dem neuen Objektiv habe ich ein paar witzige Bilder zusammengebracht, ja, wieder einmal der Beweis dafür, dass selbst im schwärzesten Schwarz auch "Leben" zu finden ist. Man muss oft nur die Perspektive wechseln und den Fokus auf andere Dinge legen und schon entsteht ein wunderschönes Bild.
Fokus und Perspektive(n)
Interessant habe ich auch die unterschiedlichen Interpretationen des Zitat`s aus der - ihr habt es richtig erkannt - "Fabelhaften Welt der Amelie" gefunden. Woman hat es für mich auf den Punkt gebracht. Ich darf sie zitieren:
"Wie unterschiedlich Worte doch empfunden werden, immer ein Zeichen dessen, was wir selbst in uns tragen und wie wir die Welt erleben,ein SPIEGEL des inneren Empfindens."
Ich habe den Film schon ein paar Mal gesehen, diesmal ist diese (im letzten Beitrag schon erwähnte) Aussage so in mir haften geblieben, sie hat mich fasziniert und ich habe sie als sehr treffend empfunden.


Das Leben erfüllt sich im Scheitern.Und von Scheitern zu Scheitern gewöhnt man sich dran, dass man nie über die Rohfassung hinauskommen wird.
Für mich persönlich (!) bedeutet das, dass es das "Perfekte", das wir immer anstreben, einfach nicht gibt. Das Leben ist eine Rohfassung. Das, was IST. Mit unseren Hoffnungen, Wünschen und Träumen wird vielleicht daraus ein "für uns perfektes Leben", aber es bleibt beim Versuchen, Probieren und ab und an auch mal Scheitern, - nur, dass wir mit zunehmenden Alter immer besser damit umzugehen lernen. Es gibt nur das JETZT, die Rohfassung, was wir daraus machen, ist letztlich unsere Sache und am Ende unseres Lebens ist er dann fertig, unser "Lebensfilm", das, was perfekt ist, weil es eben UNSER individuelles, einzigartiges LEBEN war.
Das Leben ist nichts als eine endlose Probeeiner Vorstellung, die niemals stattfinden wird.
EntLASTet das nicht auch? Diese Aussage, ich meine: wir streben immer so nach Perfektionismus - aber in den meisten, allermeisten Fällen - mal Hand auf`s Herz und GANZ ehrlich: stürzt die Welt bei den wenigsten Dingen, die wir verpatzt, vergeigt, nicht "gut genug" (was das schon aussagt!!) gemacht haben, ein. Wir ärgern uns, grämen uns, sind garstig zu unseren Familien (denn irgendwo müssen wir unseren Frust ja abliefern), - aber wirklich weltbewegend sind menschliche Fehler in den meisten aller Fälle nicht. Manchmal nehmen wir die Dinge einfach ein wenig zu wichtig. (Und nein, ich spreche jetzt nicht von tragischen Ereignissen  und menschlichen Tragödien sondern von all den Kleinigkeiten, die uns im Alltag misslingen oder die wir "besser machen hätten wollen").Und auch hier lese ich heraus: LEBEN ist die Probe, das Versuchen, immer wieder aufstehen, weitergehen, machen, tun, gestalten, (drüber) lachen, werkeln....  Am Ende zählt diese endlose Probe und nicht die Vorstellung - es wird keinen Film, keine Aufführung am Ende unseres Lebens geben, in der wir unsere Zeit hier auf Erden jemanden vorspielen, wie sie perfekt und (in unseren Köpfen) erdacht ist - nein: am Ende zählt das, was wir ein Leben lang geprobt haben. Das ist es, was bleibt. Das ist es, was WAR. 
Entschuldigt, wenn ich jetzt zu philosophieren begonnen habe, was ich eigentlich damit sagen wollte ist: jeder lebt sein Leben, so gut er kann und so gut er es jeden Tag vermag. Und dadurch hat jeder eine andere SICHT auf die Dinge - auch hier auf das Zitat und das soll auch gar nicht wertend sein, denn diese Vielfältigkeit finde ich wunderschön.
Fokus und Perspektive(n)
So, und jetzt denke ich, haben wir uns alle eine kleine (Kaffee?)Pause verdient, in dem Sinne: genießt euren Abend, schlaft gut und träumt schön,
Fokus und Perspektive(n)

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