Flechten Kiefernwald in Franken

Von Facileetbeaugusta
Die Flechten Kiefernwälder südlich von Leinburg sind erst seit 2000 ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet . Mit 815 Hektar ist es das größte im Nürnberger Land.
Hier wechselt sich erdiger grauschwarzer Sand mit gelbem Sand ab. 
Diese Landschaft wurde während der letzten 2 Eiszeiten geprägt und kann auf dem Fränkischen Dünenweg (85km) bewandert werden.
Gleich nach dem Parkplatz führt der Weg einen Hang hinauf. Durch den Sand fällt der Aufstieg leicht. Jedenfalls ist es nicht matschig oder rutschig bei Nässe *lach*. Zwar war es am 9. Mai nicht unbedingt regnerisch (dafür hatte es tags zuvor geregnet), aber es war auch nicht sonderlich heiß. Ideal für eine Wanderung. Das aus flachen Wellen bestehende Gebiet ist geprägt von Kiefernwäldern, der in Franken auch „Steckerlaswald“ genannt wird.

Die Sande bilden langgestreckte, überwiegend Nord-Süd verlaufende Dünenzüge.

 Der geologische Untergrund besteht aus Sanddünen und Terrassensanden. Die Terrassensande sind im Untergrund bis zu 40 Meter dick.
Durch Trockenheit und Nährstoffarmut haben sich Flechten-Kierfernwälder gebildet. Sie sind auf Grund ihrer Seltenheit von besonderer Bedeutung. 
Die Landschaft weist die für Flugsandgebiete typische Vegetation mit lichten Kiefernwäldern und Blaubeeren- bzw. Heidegebüsch auf. 
Man findet hier überall Wildschwein spuren. 


Teile des Nürnbergs Trinkwasser wird hier gewonnen.
Am Wegesrand begegne ich Schlüsselblumen :)


Timmy liebt es auf diesem Sandigen Boden zu tollen und sich in den Moosen zu wälzen.

Nähe Ungelstetten fließt der Heidelbach. Leider war es zu weit bis dort hin.
Dafür hat Timmy ein ausgiebiges Moorbad genossen *jak*

Obwohl es schön war sind wir dort nur 2 weiteren Wanderern begegnet.

An dichten Buchenwäldern und weiten Lichtungen ging es wieder zurück Richtung Bundesstraße und Sandgrube.

Wie es hier in der Wolfsgrube aussieht und was hier besonders ist, erzähle ich dir im nächsten Beitrag. 
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