Flattr im November und fleißige Propaganda

Es ist schon spät in den Dezember hinein, aber natürlich möchte ich nicht meine Flattr-Klicks für diesen Monat verheimlicht wissen.

Flattr hatte die Einnahmen aus dem letzten Monat schon am 1. Dezember veröffentlicht. Allerdings wurde die genaue Anzahl und Einnahmen aus den einzelnen Klicks erst am 10. Dezember veröffentlicht – nachdem die Einnahmen für die weitere Verwendung freigegeben wurden. An dieser Stelle möchte ich tausend Dank für guttuende fünf Klicks sowie wunderbare 2,70 Euro sagen, die natürlich auch wieder vollständig verflattert werden. Flattr im November und fleißige PropagandaIch wollte diesen Bericht eigentlich auch schon viel früher schreiben, doch wartete ich noch auf die taz. Die hatte zwar pflichtschuldig schon am 1. Dezember verkündet, dass ihre Flattr-Einnahmen auf einen Rekord von 1.860 Euro gestiegen sind, allerdings hat sie bisher noch nicht nachgetragen, welcher Artikel wieviel eigentlich eingebracht hat. Besonders interessiert es mich, wieviel der Artikel über den „Behörden-Terror“ von WDR-Moderator Ranga Yogeshwar an Spenden erzielt hat. Aber egal. Man kann nicht alles haben.

Was man aber haben kann, ist Einblick in verschleierte Vorgänge unseres Gemeinwesens, die angeblich um die Demokratie zu schützen vor ihr geheim gehalten werden müssen. Deshalb hab ich oben rechts das Banner angebracht, das einjeden auf die derzeit aktuell zugängliche Adresse von WikiLeaks bringt – selbst wenn andere nach und nach abgeschaltet werden sollten.

Flattr im November und fleißige PropagandaAuch sehr wichtig finde ich den Appell gegen die Kriminalisierung von WikiLeaks – initiiert durch die Informationsdienstleister die taz, die Frankfurter Rundschau, der Freitag, der Tagesspiegel, Perlentaucher.de, die Berliner Zeitung, netzpolitik.org sowie das European Center For Constitutionel and Human Rights (ECCHR). Gründe dafür gibt es genug. Wer nicht dafür suchen möchte, bekommt sie auch hier erklärt. Und übrigens: WikiLeaks kann man auch flattern!