Flashmob gegen Rassismus vor dem Reichstag

Rund 50 Teilnehmer folg­ten dem Aufruf im Internet zu einem Flashmob vor dem Berliner Reichstag, um an die Opfer der Mordserie zu erin­nern, die auf das Konto von Rechtsextremisten geht. Nach 10 Minuten löste sich die Gruppe wie­der auf.

Rund 50 Menschen haben am Sonntagnachmittag vor dem Reichstag in Berlin einen „Flashmob“ ver­an­stal­tet und der Opfer von Rassismus und rech­ter Gewalt gedacht. Punkt 15 Uhr sam­mel­ten sich die Teilnehmer, die sich kurz­fris­tig im Internet ver­ab­re­det hat­ten, und stell­ten sich in einer lan­gen Reihe auf. Dann leg­ten sie schwei­gend mit­ge­brachte weiße Blumen, Teelichter und Zettel mit den Namen von Opfern rech­ter Gewalt nie­der.

Aufgerufen hatte eine pri­vate Gruppe von Bürgern. Dem Schweigen und dem zu kurz grei­fen­den Aktionismus der Politik gegen­über rechts­ex­tre­mer Gewalt sollte ein Zeichen des „Schweigens“ ent­ge­gen­ge­setzt wer­den, hieß es im Aufruf des Organisators Ahmet Iyidirli. Nach rund 10 Minuten löste sich die lose Zusammenkunft auf der Wiese vor dem Parlament wie­der auf.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1832365/Flashmob-gegen-Rassismus-vor-dem-Reichstag.html

auch: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/vor-dem-reichstag-flashmob-gegen-rassismus,10809148,11173936.html


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