Fitness zuhause mit Skandika Homerun

Erstellt am 23. März 2014 von Ellen @ellenontheblog

Meine Abnehmpläne gehen gut voran, damit es nun noch etwas nachhaltiger und effektiver wird, mache ich sooft es geht Sport. Ja, ich war eine faule Socke, auch deswegen wurden die Pfunde mehr.

Da meine Puste grad mal für eine kleine Runde ums Haus reicht und ich nicht mit Sauerstoffzelt im Wald abgeholt werden muss, trainiere ich erstmal zuhause :). Vorallem bin ich damit auch wetterunabhängig und kann täglich etwas für meine Kondition tun.

Mir macht es Spass mit dem Wii Fit Programm auf Trab zu kommen. Hier gibt es einen Trainingspunkt Laufen. Auf der Stelle rumhoppeln ist natürlich zum einen reichlich doof und zum anderen bringt es nicht gerade viel. Deshalb war ich sehr erfreut, dass sich mir die Gelegenheit bot, von der Firma Skandika aus dem Bereich Fitness das Laufband Homerun zu testen.

Das Laufband kam letzte Woche sehr gut verpackt bei mir an, kaum zuhause machte ich mich gleich hocherfreut ans auspacken.



Da stand es nun und wartet auf seine Erstbegehung. Zuerst suchte ich nach der Anleitung, ich wollte nichts kaputt machen und dachte mir, da könnte eventuell noch eine Transportsicherung versteckt angebracht sein. Die Anleitung fand sich nicht im Karton, aber auf dem Begleitzettel stand ein Hinweis, dass man diese im Internet auf der Skandika Homepage herunterladen kann.

Das Homerun Laufband ist aber weitesgehend selbsterklärend und so legte ich erstmal ohne Download los. Der Knopf zur Arretierung des Pults war schnell an der Seite gefunden, gut beschriftet mit PUSH. Das Oberteil wird nach dem drücken des Knopfs nach oben geklappt und rastet sicher am Sockel ein.

Das Kabel hat eine gute Länge, sodass man nicht gleich ein Verlängerungskabel suchen muss. Am vorderen, unteren Sockel wird das Gerät eingeschaltet und über die Tasten am Pultdisplay gestartet.

Zweimal Start drücken, dann startet ein Minicountdown, danach setzt sich das Laufband auf Stufe 1 in Bewegung.

Insgesamt hat das Homerun 11 Geschwindigkeitsstufen die in Halbschritten hochzählen. Also 1 – 1,5 – 2 bis Stufe 6.

Für mich als absoluten Laufanfänger völlig ausreichend. Die Stufen 1-3,5 lassen mich noch nicht ausser Puste kommen. Je nach Lust und Laune kann ich varieren zwischen einem gemütlichem Spaziergang oder flottem Walkingschritt.

Ab Stufe 4 geht es etwas flotte zur Sache und spätestens bei Stufe 5 muss man in leichtes joggen verfallen. Bei Stufe 6 kann ich -noch- nicht lange mithalten. Auf dieser Geschwindigkeitsstufe läuft man schon ganz ordentlich.

Das Aussehen des Laufbands ist anders als bei anderen Modellen, hier gibt es keine seitlichen Handgriffe, sondern man hat am Pult einen Eingriff für

die Hände. Ich sage extra Pult, da das Homerun in den unteren Stufen als Gehpult dient. Auf der Fläche sind zwei gummierte Bänder als Rutschstopp eingelassen und es kann Laptop oder Tablet abgestellt werden.

Ob ich das Laufband dafür nutzen werde bin ich mir noch nicht ganz sicher. Als Ablage für einen Bluetooth Lautsprecher und einen MP3 Player zum abspielen von Musik oder Hörbüchern ist die Fläche jedenfalls sehr gut geeignet. Weiterhin ist eine Abstellmulde für ein Glas oder eine Flasche vorhanden. So hat man während des Trainings ausreichend Getränke mit dabei.

Die Lautstärkeentwicklung des Geräts ist moderat und wird auch auf höchster Stufe nicht sehr viel lauter als auf Stufe 1.

Übersicht Display am Pult

Im Display können mehrere Werte abgerufen werden. Zum Starten und pausieren wird der linke Knopf gedrückt. Über den Knopf daneben – MODE – werden auf dem Display die Werte

  • Zeit (Time)
  • Geschwindigkeit (Speed)
  • Strecke (Distance)
  • verbrauchte Kalorien (Calories)

angezeigt. Zum wechseln der Displayanzeige den Knopf MODE jeweils einmal drücken, dann werden die Werte nacheinander angezeigt.

Die Knöpfe rechts regeln die Geschwindigkeit des Homerun und setzen die Anzeigen beim halten beider Knöpfe zurück.

Man kann beim Training auch ohne festhalten am Pult laufen. Das ist mir allerdings für mich ein wenig zu wackelig. Ich habe lieber etwas mehr Halt. Meine Tochter joggte locker ohne festhalten. Bei niedrigem Tempo ist das sicher kein Problem, bei steigender Geschwindigkeit empfiehlt es sich allein schon aus unfalltechnischer Sicht die Hände am Pult zu lassen.

Meine ersten Versuche haben sich zunächst mit den Funktionen des Homerun beschäftigt. Nachdem ich mich mit den Funktionen vertraut gemacht hatte, habe ich die erste Trainingseinheit eingelegt.

Die ersten Minuten steigerte ich das Tempo bis Stufe 4 und versuchte mich bis Stufe 6 heranzutasten. Dabei kam ich doch erstmal flott aus der Puste und regelte wieder etwas weiter herunter.

Durch die stufenlose Einstellung kann ich länger durchhalten, insgesamt habe ich schon beim ersten Training 30 Minuten mit ca. 10 Minuten Dauerlauf geschafft.

Mir ist das Laufband für meine Zwecke lang genug, auch im schnelleren Lauf ist mir die Länge ausreichend.

Insgesamt ein sehr positiver Gesamteindruck bei uns. Die tolle rote Farbe in Klavierlackoptik passt auch hervorragend in das Zimmer in dem es aufgestellt wurde.

Uns gefällt das Homerun Laufband sehr gut, meine Tochter fand die Optik klasse, ich bin glücklich das ich etwas für meine Fitness tun kann. Egal welche Uhrzeit, egal welches Wetter.

Vielen Dank an Skandika für diesen Test. Ich werde die nächste Zeit von meinen weitergehenden Erfahrungen berichten, da mich da Laufband bei meinem WeightWatchers Projekt ab jetzt unterstützen wird.