Fischpediküre?

Breaking News des Tages, heute im "Tages-Anzeiger" auf Seite 35 zu lesen: Die asiatische Fischpediküre ist in Europa angekommen. Nun fragt man sich natürlich sofort: Wirkt bei dieser Substantivfügung ein Genetivus subjectivus oder ein Genetivus objectivus? Handelt es sich mit anderen Worten um die Pediküre, die ein Fisch verabreicht? Oder um die Pediküre, die einem Fisch verabreicht wird? Nun, ersteres. Meine Redaktionskollegin Simone Meier liess sich in London die tote Haut von den Füssen entfernen, und zwar durch ausgehungerte Saugbarben, kleine, recht zärtlich agierende Fische mit schabenden Mündern. Schlüsselsatz aus der langen Reportage, die ich super geschrieben und grusig zugleich finde: "Junge Menschen sitzen da, oben knabbern sie an ihren Sandwiches und ihren Cupcakes, unten knabbern die Fische an ihnen."
Nun ja, jedem Tierchen sein Pläsierchen, heisst es. Wem das zuviel wird, der kann auf der gleichen Seite meine neue, vergleichsweise dezente Wanderkolumne lesen, die von der Solothurner Verenaschlucht erzählt. Offenbar ist die in der Schlucht lebende Eremitin eine Hundehasserin, welche gegen einzelne Hündeler schon rabiat geworden sein soll.

Fischpediküre?

Verenaschlucht bei Solothurn, die Einsiedelei.


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