Filmkritik ‘The Dark Knight Rises’

Erstellt am 15. August 2012 von Filmfreek @Filmfreek


Im Vorfeld gab es eine Vielzahl von Gerüchten, Vermutungen und wilden Spekulationen rund um “The Dark Knight Rises”. Selbst die Untertitel auf den Filmplakaten, wie “The Legend ends”, mussten als Hinweise für die Story des Films herhalten.
Denn nichts, oder besser gesagt kaum etwas, war über den detaillierten Inhalt des dritten (und letzten?) Nolan-Batman bekannt. Selten hat die Geheimhaltung so gut geklappt wie bei “The Dark Knight Rises”..

Bruce Wayne und Batman haben sich zurückgezogen, um aus Harvey Dent den Helden zu machen, den Gotham City in seiner dunkelsten Stunde nötig hatte. Doch mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen und das Böse macht sich wieder in der Stadt breit. Dieses Mal in Form von Bane, einem Söldner mit einer gehorsamen Armee im Rücken, der versucht Gotham City “zu befreien” und letztendlich zu zerstören.
Bane scheint immer einen Schritt voraus zu sein und Comissionar Gordon sowie die Polizei von Gotham finden keinen Weg, ihm das Handwerk zu legen. Auch wenn es keine Anzeichen dafür gibt, dass Batman zurückkehren wird, so liegen doch alle Hoffnungen auf seinen Schultern. Doch könnte es genauso gut sein Ende bedeuten, wenn er sich diesem übermächtigen Gegner stellt.

Deutscher Trailer zu “The Dark Knight Rises”

Filmkritik zu “The Dark Knight Rises”.

Schon lange habe ich mich nicht mehr so sehr auf einen Film gefreut, wie bei “The Dark Knight Rises”. Die Vorfreude begann eigentlich schon zu dem Zeitpunkt, als ich “Batman Begins” gesehen habe und bereits bekannt war, dass Christopher Nolan geplant hat, seine Remake-Reihe mindestens in einer Trilogie enden zu lassen.

Das “Batman Begins” mit seiner düsteren Grundstimmung und dem komplett neuen Ansatz absolut überzeugen konnte, sollte mittlerweile klar sein. Auch das “The Dark Knight” nicht nur eine ebenbürtige Fortsetzung ist, sondern das Erreichen eines neuen Levels stellt wohl kaum einer in Frage. Und nun schafft es “The Dark Knight Rises” nicht nur in die Fußstapfen seiner beiden Vorgänger zu treten, sondern diese komplett auszufüllen und seine eigenen Spuren zu hinterlassen.

Der 3. Teil führt wunderbar fort, was zuvor an Handlungssträngen aufgebaut worden ist. Doch nicht nur das. Obwohl mittlerweile 4 Jahre zwischen “The Dark Knight” und “The Dark Knight Rises” liegen, schaffen es Nolan und seine Protagonisten die Stimmung fortzuführen, als wäre man nie aus Gotham weg gewesen.

Das Wiedersehen mit alten bekannten plus die Einführung von neuen Charakten wie Officer Blake, gespielt von Joseph Gordon-Levitt und Selina Kyle alias Catwoman, gespielt von Anne Hathaway ist durchaus gelungen. Jeder einzelne Charakter ist absolut überzeugend dargestellt und selbst Tom Hardy, der sich hinter Banes Maske versteckt, macht eine gute Figur.

Neben einer perfekten Umsetzung, einer guten Story und überzeugenden Darstellern, ist speziell die perfekt auf den Film abgepasste musikalische Untermalung erwähnenswert. Eigentlich von einem Meister seines Faches, Hans Zimmer, nicht anders zu erwarten gewesen.
Doch hier ist nicht nur die Musik selbst hervorzuheben, sondern auch die Szenen, in denen man sich bewusst gegen Hintergrundmusik entschieden hat. Keine “Vorgabe” was man zu fühlen hat, sondern einfach nur Bilder die für sich sprechen.

Wenn 2 Stunden 46 Minuten nahezu unbemerkt vergehen, hat der Film eindeutig alles absolut richtig gemacht.

Für Fans der Reihe ist “The Dark Knight Rises” sowieso ein Muss und als (möglicher) Abschluss der Trilogie ein absolut ehrwürdiges und verdientes Finale.

9 von 10 Freeks
Darsteller:
Christian Bale, Tom Hardy, Anne Hathaway, Gary Oldman
Regie:
Christopher Nolan

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