FILMKRITIK oder: Darüber, wie es ist, "Stromberg - Der Film" mit jemandem zu gucken, der "Stromberg" nicht mag

FILMKRITIK oder: Darüber, ist,

(c) thimfilm

"Stromberg - Der Film"... endlich also auf DVD bzw. über die altbekannten "on-demand"-Dealer im Internet erhältlich.
Ich freu mich.
Weniger mein Gegenüber, welches "aus unendlicher Liebe zu mir ja auch schon alle Teile von "Twilight" schaute".
Scheinbar ist auch "Stromberg" genauso Geschmackssache wie glitzernde Vampire und andere Gestalten.
Unvorstellbar für mich! Wie kann etwas polarisieren, das insgesamt acht Jahre über die Bildschirme der Nation flimmerte und mir vor Lachen mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben hat?
Nun gut.

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Der Film startet. Schon beim ersten Anblick des Herrn Stromberg pruste ich los. Warum eigentlich? Keine Ahnung! Ein wenig verwundert erscheint hier auch der Herr neben mir. "Und warum ist das nun lustig?" meint er trocken.
Ich geb's ja zu: "Stromberg" liebt man oder hasst ihn. Es geht um mehr als Pointen oder den ein oder anderen Kalauer. "Stromberg" ist ein Lebensgefühl, dass besonders von den immer wiederkehrenden Fremdschämmomenten lebt, die sogar noch bestimmte Situationen in gängigen Castingsshows übertreffen.
Bernd grinst in die Kamera. Ich grinse zurück.
Ich lehne mich zurück und lasse das mal den Papa machen.
121 Minuten Spaß starten... JETZT!

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Doch worum geht's?
Der "Capitol" geht es schlecht. Verdammt schlecht. Eine verlässliche Quelle (der Hausmeister) steckt Stromberg, dass der Laden dicht macht. Nach einigem Hin und Her und der ein oder anderen Auseinandersetzung mit Ernie (cool as ever) beschließt der Papa, mit der gesammelten Abteilung zu einer Firmenfeier zu fahren, um dort bei einigen Vorgesetzten Eindruck zu schinden. Soweit der Plan.
Die altbekannte Truppe mit u. a. Ulf, Tanja und deren schwer erziehbaren Adoptivsohn Marvin, dessen "echte" Eltern wohl ein wenig "assi" sind (Zitat Ulf), Ernie und "Schirmchen" macht sich also auf den Weg zur Feier.
Statt einträchtiger Harmonie erleben die Protagonisten jedoch echte Beziehungskrisen, Chauvinismus und eine Prügelei in der Hotellobby.
Das Ende möchte ich euch noch nicht verraten... vielleicht auch deswegen, weil es sich bei den letzten Minuten des Films um den einzigen Part handelt, der mir weniger gefallen hat. Die Story erschien mir sehr abrupt beendet. Ich hätte mir mehr gewünscht. "Stromberg" mit Überlänge zum Beispiel. ;)
Fazit:
"Stromberg - Der Film" ist ein MUSS für alle Fans der Serie. Die Gags und die Art des bekannten Stromberg-Humors ziehen sich durch den kompletten Streifen.
Richtige Serienfreaks kommen an der ein oder anderen Stelle besonders auf ihre Kosten.
So erlebt "Erika" beispielsweise in einem Werbespot ein unerwartetes Revival, während Szenen meiner absoluten Lieblingsfolge (, die in der Ernies Mutter stirbt) kurz angespielt werden.
Besonders ungewohnt: Stromberg darf küssen! Ja, ihr habt richtig gelesen!
Stromberg in love, aber so richtig! Wir gönnen es ihm!
Ich konnte meine bessere Hälfte übrigens wider Erwarten nicht zum "Stromberg"-Fan erziehen. Leider. Schade.
In diesem Sinne,
"hätte, hätte Fahrradkette" und "F*** die Capitol!"!
Liebst,
Conny

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