Fifty Shades of Grey - Erste Eindrücke

Es tut mir wahnsinnig leid, dass am Montag nicht der versprochene Beitrag über Fanfiction kam, aber das werde ich mit Sicherheit bald nachholen.

Jetzt möchte ich etwas Neues auf diesem Blog ausprobieren. Das Ganze nenne ich Erste Eindrücke. Hier werde ich, wie man sich erschließen kann, über die ersten Eindrücke zu dem jeweiligen Buch schreiben, das ich momentan lese. Kurz und knackig. Erwartet dabei bitte keine hochgestochene Rezension... ich mache das hier eher freischnauze (keine Sorge, ich spoilere nicht), und spreche offen an, was mich stört.

Und um diese neue Kategorie einzuleiten, fange ich doch glatt mal mit dem Hörbuch zu Fifty Shades of Grey: Geheimes Verlangen (Shades of Grey #1) von E.L. James an. Ja... beschämend muss ich zugeben, dass mich der Hype jetzt doch noch gepackt hat, obwohl ich immer eher auf Abstand gegangen bin. Aber auf keinem Fall aus Respekt vor dem BDSM, sondern eher vor dem Wissen, dass das eine Twilight Fanfiction ist/war... Aber gut, jetzt habe ich eben doch angefangen, das zu hören. (Ich habe auch das Buch daheim, allerdings kann ich mich selbst nicht dazu überreden, das zu lesen). Doch ich muss sagen, dass das (Hör)Buch gar nicht so schrecklich ist, wie ich immer dachte. Also, es ist nicht gut. Aber eben auch nicht schlecht. Ich bin momentan um die 25% in der Geschichte drinnen, das heißt in Kapitel 10, und konnte schon einige Eindrücke sammeln. Ana ist wirklich so nervig, wie ich das schon von sehr vielen Leuten gehört habe. Manchmal kann ich mir nicht helfen und muss wirklich die Augen verdrehen oder wegen ihrer Dummheit stöhnen. Was eher unvorteilhaft ist, da ich mir das Hörbuch auf mein Handy geladen habe und das im Schulbus höre. Mich schauen also ständig irgendwelche Leute komisch an, weil ich im Bus sitze und einen halben Anfall bekomme. Das muss lustig aussehen. Egal... die ersten paar Kapitel waren wirklich schlimm für mich. Vor allem das Interview am Anfang, durch das Anastasia Christian kennen lernt. Ich bitte euch, wer stellt denn solche Fragen? Und dann dieses blöde mickrige Selbstbewusstsein von ihr. Hier habe ich mal eine Stelle zusammen gefasst: "Die Frau an der Rezeption lächelt mich an. Macht sie sich über mich lustig? [...] Die zweite blonde Frau, die in den Raum herein tritt, mustert mich. Ich glaube, sie macht sich über mich lustig. [...] Mr Grey lächelt. Lacht er mich aus?" ... also, sorry, aber das ist doch wirklich übertrieben. Klar ist das keine richtige Stelle aus dem Buch, aber es ist dennoch bewundernswert, wie oft E.L. James den Satz: "Macht er/sie/es sich über mich lustig?" innerhalb von fünf Minuten verwenden kann. Aber das ist nicht die einzige Wiederholung, die es andauernd gibt. Alles wird doppelt und dreifach erwähnt, Ana beißt sich alle zwei Sekunden auf die Lippen und alle drei Sekunden wird sie rot.

Doch obwohl ich gerade eher spöttisch über das (Hör)Buch spreche, muss ich sagen, dass es besser ist, als erwartet. Nur die Fahrrad-Szene hat mich so sehr zum Lachen gebracht (und das ebenfalls im Schulbus)... das war einfach zu Twilight-isch. Aber gut, dagegen sage ich nichts. Ist ja immerhin ne Fanfiction.

Mein bisheriges Fazit: Es ist okay, aber warum so viele Menschen vom Buch begeistert sind, kann ich trotzdem nicht verstehen. Der Schreibstil ist wirklich simpel und es hört sich schlichtweg an wie eine Fanfiction auf Wattpad, die von einer 14 jährigen verfasst wurde. Meiner Meinung nach hätten es andere Fanfiction mehr verdient, groß herausgebracht zu werden, aber wer weiß... vielleicht besser sich das Ganze ja noch. :)


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