Feininger aus Harvard. Zeichnungen, Aquarelle und Fotografien

Lyonel Feininger: Bauhaus, 26. März 1929 Gelatinesilberabzug, 17,9 × 24 cm Harvard Art Museums / Busch-Reisinger Museum, Schenkung T. Lux Feininger. BR71.21.23 © VG Bild-Kunst, Bonn 2011Die Staatlichen Museen zu Berlin zeigen ab 26. Februar 2011 in einer Sonderschau ausgewählte Werke Lyonel Feiningers. Die Retrospektive umfasst neben Zeichnungen und Gemälden auch eine separat konzipierte Schau mit 76 fotografischen Arbeiten Feiningers, die erstmals in Deutschland präsentiert werden.

Ausstellungsankündigung

Eine Ausstellung des Harvard Art Museum / Busch-Reisinger-Museum, Cambridge, Massachusetts, in Kooperation mit dem Berliner Kupferstichkabinett und der Staatlichen Graphischen Sammlung, München. Die Harvard Art Museums haben die dem deutsch-amerikanischen Maler und Grafiker Lyonel Feininger (1871-1956) gewidmete, retrospektive Doppelausstellung initiiert, die ab dem 26. Februar 2011 zunächst im Kupferstichkabinett in Berlin und anschließend in der Münchner Pinakothek der Moderne präsentiert wird.

Die 77 ausgewählten Aquarelle und Zeichnungen geben einen interessanten, aufschlussreichen Überblick über Feiningers künstlerische Entwicklung von den Anfängen um 1890 über seine Pariser Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis hin zu seinen Jahren am Bauhaus und dem anschließenden Exil in den USA. Als Vertreter der Klassischen Moderne wurden seine Werke im Nationalsozialismus als “Entartete Kunst” deklariert und 1937 in der gleichnamigen Münchner Ausstellung diffamiert. Kurz zuvor immigrierte der Künstler in die USA.

Gemeinsam mit den Zeichnungen und vier Gemälden aus den Jahren 1912 bis 1926 wird eine separat konzipierte Schau von 76 seiner Fotografien gezeigt, die erstmals in Deutschland einen Einblick in diesen Werkbereich Feiningers geben. Die Fotografien stammen vorwiegend aus der Dessauer Bauhauszeit und den Jahren im Exil und stehen in sinnfälliger Korrespondenz zu den Kompositionen der Gemälde, Zeichnungen und Grafiken, in denen Licht- und Schatten-Kontraste sowie konstruktive Elemente dominieren. Durch ihre ungewöhnlichen Wirklichkeitsausschnitte besitzen sie jedoch eine ganz eigene eindringliche Dimension der Verfremdung.

Quelle: Staatliche Museen zu Berlin

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Wann und wo

Sonderausstellungshallen Kulturforum
Kupferstichkabinett
Matthäikirchplatz
10785 Berlin
26. Februar – 15. Mai 2011


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