Faust des Ostens – Heute hört uns Prag …

Nach den Sieg-Heil-Rufen auf den Rängen der Prager Eden Aréna beim WM-Qualifaktionsspiel zwischen Tschechien und der bundesdeutschen Mannschaft am 1. September fragte beispielsweise sportbuzzer.de: "Aus welcher Stadt kam der Nazi-Mob?". Und beantwortete diese Frage eher weniger als mehr nachweislich schlüssig.

"... Unter anderem soll es sich um Personen aus dem Umfeld der Dynamo-Fangruppen 'Faust des Ostens' und 'Hooligans Elbflorenz' handeln, die üblicherweise den Zweitligisten 'supporten' ..." (sportbuzzer.de, 2. September).

Die Sächsische Zeitung wiederum konnte auf Fotos erkennen, "dass einige Randalierer Fahnen von Lok oder dem VfB Leipzig trugen" (sz-online.de, 3. September).

Unterdessen veröffentlichte das Dresdner Antifa Recherche Team (ART) ziemlich detaillierte und nachweisliche Erkenntnisse.

"... Eine zentrale Rolle bei den Pöbeleien spielten Nazis aus der Fanszene von Dynamo Dresden. Hinter einer kleinen Zaunfahne mit der Aufschrift 'Deutschland Dynamo' sammelten sich mindestens ein Dutzend bekannte Nazis. Darunter etwa Personen aus dem Umfeld der wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagten Fangruppierung 'Faust des Ostens' (FdO) und mutmaßliche Angreifer vom 11. Januar 2016 in Leipzig-Connewitz. Brisant ist auch die Nähe von Personen zur 'Freien Kameradschaft Dresden' (FKD) ..." (naziwatchdd.noblogs.org, 4. September).

Die sächsische Polizei hingegen "hat anhand von Bildmaterial bislang mindestens 13 Angehörige der Dresdner Fanszene identifiziert, die bei dem von Hetz-Attacken überschatteten Spiel der Nationalmannschaft am vergangenen Freitag in Prag dabei waren" (sz-online.de, 4. September).

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