Faszination Horror- und Survival Games – Unsere liebe zum virtuellen Überlebenskampf

Horror- und Survival Games – Was fasziniert uns am virtuellen Überlebenskampf?

Manche schwitzen ihre Tastatur oder Controller voll und andere zucken kaum schwach mit einer Augenbraue, aber die meisten von uns teilen eine Gemeinsamkeit: Wir lieben die Games, die uns zwingen, um jeden Preis zu überleben. Ich gehe der einfachen Frage nach – warum eigentlich?

Im Grunde kennt jeder Silent Hill, die Survival-Horror-Reihe von Konami erschien noch im letzten Jahrhundert, um auf den Zug aufzuspringen, den Resident Evil in Bewegung gesetzt hatte. Diese beiden Vertreter, die es sogar erfolgreich auf die Kinoleinwand schafften, sind bis heute die Motoren eines Genres, das in den letzten Jahren beliebter geworden ist, als je zuvor. Ja, virtueller Überlebenskampf steht hoch im Kurs: Indie-Titel für den PC wie „Amnesia“ schlugen weltweit ein, DayZ, ursprünglich nur eine Mod für ArmA 2, feiert längst größere Erfolge als der “große Bruder” und “The Last of Us” von Naughty Dog bombte auf ganzen zwei Konsolengenerationen so richtig. Was ist so faszinierend an Zombies, dass sogar Treyarch bei Call of Duty: Black Ops (1 und 2) ihnen einen riesigen Modus widmet?

Der Nervenkitzel. Das, was uns auf Achterbahnen oder nachts in einen Horrorfilm im Kino führt, bringt uns auch dazu, die Disk einzulegen und immer wieder aufs Neue zu probieren, dem virtuellen Tod zu entkommen. Dabei stört es gar nicht, dass man oft nicht mal weiß, wen man spielt und warum dieser jemand überhaupt das tut, was er tut. Dass es oft keine richtige Story gibt und kein richtiges Ende. Und wenn, meistens ein düsteres. 20 Stunden in einer dystopischen, erdrückenden Atmosphäre, nur um am Ende zu erfahren, dass die Spielfigur ein sehr schwarzes Schicksal erwartet. Und trotzdem tun wir uns das immer wieder aufs Neue an, weil wir den Nervenkitzel lieben, der damit einhergeht. Die Anspannung, dass hinter jeder Ecke und zu jeder Sekunde irgendwas Fürchterliches warten könnte. Die Angst, dass das schreckliche Ding, vor dem man sich versteckt, einen plötzlich entdecken könnte. Das vertraute Herzrasen, wenn man auf der Flucht ist und sich nicht nach der Kreatur umdrehen kann, die den Tod bedeutet.

All diese intensiven Emotionen machen das Genre so erfolgreich: Das Spielerlebnis ist körperlich, nicht mehr bloße Kopfsache. Wir zittern, zappeln, schwitzen. Und dank der Reizüberflutung der modernen Welt ist es nur konsequent, dass der Gamer diese körperliche Erfahrung sucht, den maximalen Kick. Deshalb erlebt das Genre besonders in den letzten Jahren einen solchen Boom. Ein weiterer Grund sind die wachsenden Möglichkeiten für Independent-Entwickler. Gerade solche kleinen, unabhängigen Teams haben oftmals einen hervorragenden Sinn für sensiblen, präzisen Horror. Durch die heutige Vernetzung haben ihre Spiele die Chance, gespielt zu werden.

Daran wird sich so schnell nichts ändern, glaube ich. Wir brauchen unseren Kick und das Horror-Survival-Genre gibt uns genau das: Einen Kick, der den ganzen Körper durchströmt. Mehr davon!

P.S: für alle die es etwas ruhiger mögen, wäre „Firewatch“ sicherlich eine gelungene Alternative.

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