Fast wie ein Thailandurlaub: Glasnudelsalat

Was tun, wenn der Terminkalender in nächster Zeit noch nicht mal ein freies Wochenende hergibt, geschweige denn einen längeren Urlaub?Zuerst mal: Maul halten. Logisch. Nervt ja nur, dieses Gejammere über Stress, Magengeschwüre und Burn-out. Bringt ja doch nichts.Doch obwohl - oder auch: weil- hier notorischer Zeitmangel herrscht, ertappe ich mich seit neuestem immer häufiger beim mentalen Fernreisen. Und um nicht komplett wahnsinnig zu werden über all den noch immer hakenlosen Projekten auf meiner To-Do-Liste, rede ich mir ein, dass der notwendige aber nicht machbare Urlaub eh doof sei.
Gut verzichten kann ich nämlich auf...
  • unsexy Sonnenbrandränder in Form von auf dem Rücken gekreuzten Bikiniträgern auf leichenblassen Europäerhäuten. 
  • Deutsch. Oder fliege ich etwa einmal um die Welt, um dann neben "Isch habs ja glech gesagt: Hätt ma ooch in Bitterfeld bleibn können" am Strand zu liegen?
  • betrunkene Hotelgäste, die eine halbe Stunde in Regenmachermanier gegen die Türe trommeln und um Einlass bitten. Nachts um halb 4. In mein Zimmer.
  • Seeigel. Weil ich sicher den einzigen Seeigel im Umkreis von 100 km gefunden hätte. Und drauf getreten wäre.
  • den Russen auf dem Ausflugsboot, der grundsätzlich alles schon mal gesehen hat und das lautstark und in schlechtem Englisch verkündet. Und gelangweilt Kaugummi kauend trotzdem direkt an der Reling sitzt, jedem die Sicht versperrt und daher auf jedem einzelnen Foto jedes einzelnen Bootsgastes ist.

Allerings vermisse ich...
  • eine sonnengeküsste Goldhaut, die man auf den Malediven wunderbar, in Deutschland im April aber eher schwer bekommt.
  • von Gischt und Meer getränkte Salzwasserluft.
  • ausgiebige Bummeltouren im Lieblingskleid durch kleine Städtchen mit bunten Markisen vor winzigen Läden.

Aber dafür gibt´s...
  • einen Ohrwurm von Selena Gomez´ "The heart wants what it wants". Ich schäme mich angemessen.
  • endlich mein neues Maus-Pad von Vitra in Form des Eames-Elefanten (über Connox)
  • diesen irre fruchtig-scharfen Glasnudelsalat, der fix zusammengerührt ist und original nach Thailandurlaub schmeckt.

Fast wie ein Thailandurlaub: Glasnudelsalat
Glasnudelsalat mit Garnelen, Koriander & Cashewkernen für 2 Personen
50 g Glasnudeln150 g gegarte Garnelen 4 Tomaten1/2 Biogurke1 Bund Koriander1 daumengroßes Stück frischen Ingwer1 kleine Chilischote1 LimetteSojasoße, Salz, Pfeffer, Reisessig50 g geröstete Cashewkerne
Glasnudeln in eine Schüssel geben, Wasser aufkochen und darüber gießen. 5 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit den Koriander abbrausen, trockenschütteln und die Blätter abzupfen. Fein hacken und mit dem fein gewürfeltem Ingwer, der kleingehackten Chilischote und dem Saft der Limette in eine Salatschüssel geben. Die Tomaten waschen und grob würfeln. Die Gurke waschen, halbieren, entkernen (geht wunderbar, wenn man die Kerne mit einem Löffel ausschabt) und längs in feine Spalten schneiden. Spalten anschließend in 3 cm lange Streifen schneiden.Gemüse ebenfalls in die Schüssel zu dem Korander schütten.Die Garnelen eventuell nochmal abspülen, trockentupfen und je nach Größe quer halbieren. Zum Salat dazugeben.
Die Nudeln in ein Sieb gießen und ausdampfen lassen, bis sie etwa zimmerwarm sind. Dann portionsweise mit einer Schere in 5 cm lange Stücke schneiden. Klappt natürlich auch mit einem Messer. Einfach auf ein Brett lagen und einmal grob drüber hacken.Die kleingeschnittenen Nudeln mit den Garnelen zum Salat geben und alles verrühren. Nun noch mit Sojasoße, Reisessig und Salz und Pfeffer abschmecken und dann ab damit in den Kühlschrank, denn druchgezogen schmeckt der Glasnudelsalat am besten.
Jetzt hat man Zeit, um die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett zu rösten. Wer schon geröstete gekauft hat, kann ja solange Zeitung lesen. Geröstete Kerne grob hacken. Salat nochmal durchrühren, Kerne drüber streuen und ab auf den Tisch damit.

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