Familien-Zwischenbericht in 10 Punkten.

  1. Ich bin noch nicht so ganz wieder im Alltag angekommen, aber es wird! Immerhin habe ich den Tee für Sohni gestern Abend gekocht. Heute Abend werde ich auch daran denken, die Teebeutel hinein zu hängen.
  2. (Und heute Abend werde ich auch daran denken, den Startknopf der Brotbackmaschine zu drücken …)
  3. Der beste Ehemann von allen hat bestimmt, dass der Weihnachtsbaum bis Ostern stehen bleibt („Der hat 40 Euro gekostet!!“) und ich fürchte, er macht Ernst. Die Weihnachtsbäume der Nachbarn wurden gestern abgeholt. Wenn er kahl wird, poste ich ein Foto.
  4. Der große Riesensohn ist vor dem Bettdeckenwegziehen aufgestanden! Dafür hat er sein Handy (zum Hörbuch-Hören im Schulbus) und seine Brotdose vergessen. Meine habe ich allerdings auch vergessen. Zum Glück hatte eine Schülerin heute Geburtstag und hat mich mit Kuchen versorgt.
  5. Die Zettel-Schlacht der Grundschule hat wieder begonnen und ich bin inzwischen so gut trainiert, dass ich die „Was bringen Sie mit?“ und „Wo und wie helfen Sie mit?“ Tabellen ohne Gefühlsregung ausfüllen kann und die Zettel mit dem geforderten Geld zusammen ganz gelassen in den Rückumschlag lege.
  6. Die Hausaufgaben haben uns wieder! Wenn der Ehemann auf Reisen ist, sitze ich hoffnungslos zwischen drei Grundschülern, die viel Bestätigung und ein bisschen Hilfe („Wie schreibt man Cowboy?“) benötigen. Ich korrigiere: zwei. Der Erstklässler ist der einzige, der von allein, ohne Hilfe und Ruck-Zucki seine Aufgaben erledigt. Die ich allerdings nachrechnen muss. Rucki-Zucki ist eben auch fehleranfällig.
  7. Die Dienstreisen haben uns wieder, dieses Mal garniert mit Besuchen im Schlaflabor. Der Mann schnarcht wie ein Presslufthammer und hat Atemaussetzer. Nächste Woche bin ich vier Tage Strohwitwe und habe eine Lehrerkonferenz. Hey ho, ich bin eine working-mom.
  8. Unterrichten macht Spaß! Hoffentlich sehen das auch die Kinder so. Ich werde sicherer und traue mich, mehr auszuprobieren. Am Montag gab es Gruppenarbeit mit kreativer Beigabe und alle – ich wiederhole: ALLE – haben gearbeitet. Sogar die notorischen Nichtarbeiter. Nächste Woche probiere ich dann den Verhütungsmittelkoffer in Klasse 8 aus. Hihi, da gibt es einen roten Gummip*nis. Jetzt muss ich nur noch üben, wie man ein K*nd*m überzieht. Damit ich mich nicht blamiere.
  9. Die Knaben-Oma hat herausgefunden, warum Sohni nicht mehr neben dem Opa schlafen will: „Der Opa ist schon so alt, der könnte nachts sterben, und ich will nicht neben einer Leiche aufwachen.“ Kinder, so süß ❤ .
  10. Das Thema Tod ist sowieso gerade aktuell. „Wo werden wir Pauline begraben?“, fragte Sohni jüngst. „Ist er tot?“, verfalle ich in Panik. „Nein“, erwidert das Kind, „aber du hast doch gesagt, dass Hamster nur zwei Jahre alt werden.“ Gute Planung ist das halbe Leben …

Noch lebt er ja, der Hamster.

Familien-Zwischenbericht in 10 Punkten.


Einsortiert unter:Arbeiten mit drei Kindern, Grundschulzeit

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