Familie und Bloggen – How to make ends meet

Als Familienkutsche bezeichnetes Trike
In meiner Familie geht die Mär um, dass wenn man mich sucht, man einfach in den Keller gehen muss.

Denn vielleicht hänge ich im Waschkeller gerade die Wäsche auf, aber meistens sitzte ich nebenan in meinem Büro.


Eigentlich ganz passend zu meinem gestrigen Artikel fragt heute der Webmasterfriday:

Wie vereinbart ihr Bloggen und Familie (Privatleben)?”

Für viele Blogger könnte diese Frage auch lauten: “Wie vereinbart ihr Arbeits- und Berufsleben?”, weil bei ihnen (so wie bei mir auch) das Bloggen mehr oder minder ein Bestandteil der beruflichen Tätigkeit ist.

Zeitmanagment

Als Selbstständiger hat man ja den Vorteil, dass man sich seine Arbeitszeit frei einteilen kann und mal eben mit den Kindern zum Laternenumzug gehen kann, ohne vorher ausstempeln zu müssen.
Aber manchmal würde ich mir schon wünschen, wenn ich (und mein Mann) einfach um 5 Uhr den Hammer fallen lassen könnte, in dem Wissen, dass jetzt Feierabend ist.

Da hilft eigentlich nur ein exaktes Zeitmanagment, welches man vielleicht in Krisenzeiten (Katastrophenalarm beim Kunden) nicht rigide einhalten kann – aber man könnte es versuchen.

Erholungsphasen

Mein Körper hat ein besseres Zeitmanagment, als ich es habe.
Denn er wird ganz einfach krank, wenn ich ihm zuviel zumute.

Es bringt nichts, über einen längeren Zeitraum Nachtschichten einzulegen und es ist erwiesen, dass nach einer gewissen Arbeitszeit die Leistungsfähigkeit rapide sinkt.

Besser ist es, für einen regelmäßigen Schlaf zu sorgen und für Erholungsphasen – am besten an der frischen Luft.

Und dazu gehört sehr viel Disziplin!

Familie und Bloggen

Es spricht nichts dagegen, seine notwendigen Erholungsphasen mit der Familie, mit dem Partner, mit den Kindern und mit Freunden zu verbringen und zu genießen.

Ich erinnere mich, dass in der Zeit, als unsere Kinder noch klein gewesen sind, sie uns sehr gefordert haben.
Sie wollten mit uns etwas unternehmen, wir haben miteinander gespielt, gebastelt und wir haben die Sonntage miteinander verbracht.
Das war zwar auch manchmal nervig und wir hätten manchmal gerne in Ruhe gearbeitet. Aber wir haben es auf die Reihe gekriegt.

Nun gehen sie ihre eigenen Wege und wir haben mehr Zeit, zum Arbeiten.

Aber früher haben wir nicht schlechter gelebt.

P.S. Danke an Martin vom Webmasterfriday, dass du meine Idee aufgegriffen hast!

 Foto: Als Familienkutsche markiertes Trike ©Sabienes
Text: Familie und Bloggen – How to make ends meet ©Sabienes


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