Fall Mirco: Täter lügt beim Tatmotiv – Verdacht auf weitere Straftaten

Wie die Polizei Mönchengladbach heute mitteilte, hat Mircos Mörder nachweislich bei seinen Angaben zum Tatmotiv gelogen. Es besteht auch der Verdacht, dass der 45-Jährige Tatverdächtige Olaf H. noch weitere Straftaten begangen haben könnte. Seine Aussage, ein Anruf seines Vorgesetzten und das darauf folgende Streitgespräch hätten ihn zu dieser Tat bewegt, war frei erfunden. Wie sich bei den Ermittlungen ergab, hat dieses Gespräch nie stattgefunden. Der Vorgesetzte war noch nicht einmal in Deutschland. Zu der Zeit war dieser nämlich in Urlaub.

Bei seinem Verhör gab Olaf H. an, aus Frust und Wut gehandelt zu haben. Angeblich habe sein Chef ihm am Telefon ordentlich die Meinung gesagt – und das nicht im Guten. Daraufhin habe er selber über jemanden „Macht“ haben und sich abreagieren wollen. Schließlich sei er Mirco begegnet.

Bereits seit ein paar Tagen zweifelte die Polizei an der Echtheit des Motivs. Scheinbar kam so auch der Verdacht auf, Olaf H. könne für weitere Straftaten verantwortlich sein. Konkrete Hinweise soll es dafür zwar nicht geben, aber die Ermittler wollen dahin gehend genauestens prüfen. So wurde auch sein Grundstück mit Leichenspürhunden untersucht, sowie ein nahegelegener Tierpark und ein Märchenpark. Bisher ohne Ergebnisse.

Die Angaben zu den Tatumständen sollen noch genauer geprüft werden, um ein klares Bild zu bekommen. Auch psychologische Untersuchungen sollen noch folgen, wodurch die Ermittlungen noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden.


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