Fäkaliendschihad und Abschied vom KOPP- Verlag

Fäkaliendschihad und Abschied vom KOPP- VerlagAn und für sich las ich den KOPP- Verlag bisher ganz gerne, wenn da nicht diese islamophobe Heulsuse ihr Unwesen treiben würde. All die vielen gut recherchierten Beiträge zu wirklich relevanten Themenstellungen verlieren kolossal an Wert, wenn dazwischen ein angebräunter Schmierfink mit BND- Hintergrund seine ethnisch ausgerichteten Soziophobien ab arbeiten darf. Der neueste Coup des fantasierenden Islambashers ist an Albernheit und journalistischem Unvermögen einfach nicht mehr zu toppen. Stichwort: Fäkaliendschihad.

Böse, böse Muslime, die uns alle vernichten wollen, haben den ganzen Tag nichts besseres zu tun, als ihre Fäkalien über unserem Essen zu verteilen. Daher, so Udo Ulfkotte, würden wohl die zahlreich auftretenden EHEC- Fälle der letzten Zeit stammen. Auf österreichischen Erdbeerfeldern sitzen wild entschlossene Muslimas zusammengekauert zwischen den Pflanzen und düngen diese, ganz biologisch, mit ihrem Kot. GEHT’S NOCH? Einen winzig kleinen Schritt nur hätte der Schreiberling weiterdenken müssen, dann wäre er zu dem untrüglichen Schluss gelangt, das EHEC versprühende Türkinnen und Türken nichts zuletzt selbst an dem gefährlichen Darmkeim erkrankt sein müssen. Woher sollten sie diesen sonst nehmen, wenn nicht aus ihrem eigenen Darm mit allen Folgen wie blutigen Durchfällen, blutigem Urin und Nierenversagen in Folge eines hämolytisch urämischen Syndroms (HUS). Sind die EHEC- Schleudern auf den österreichischen Erdbeerfeldern also allesamt Selbstmordattentäter?

Was hat sich dieser Verlag bloß dabei gedacht, als er ausgerechnet diesen katastrophalen Schmierfinken in den Sessel des Chefredakteurs gehievt hat?

Wer so unqualifiziert und sich selbst entlarvend auf Andersdenkende und Menschen mit anderem kulturellem Hintergrund losprügelt, der disqualifiziert damit nicht nur sich selbst, sondern seinen gesamten redaktionellen Stab gleich mit. Eva Hermann ist schon schlimm genug, aber Ulfkotte hat bewiesen, dass es noch schlimmer geht. Sorry, Kopp- Verlag, aber nach diesem höchstpeinlichen Beitrag Eures Chefredakteurs habe ich Euch aus meiner Lesezeichenleiste rausgeschmissen. Lieber verzichte ich auf ein paar gute Informationen, bevor ich durch meine Klicks solch einen Blödsinn weiterhin unterstütze.



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