Fachseminar zum Thema “Kontrolle der Umwelt­be­lastungen in der Holzindustrie”

Ressourcenknappheit, globale Er­wär­mung, steigende Bevölkerungszahlen und Ressourcen­ver­brauch sowie die Notwendigkeit eines stetigen Wirt­schafts­wachs­tums sind die großen Herausforderungen für die Zukunft der Erde. Die Lösung dieser komplexen Themen – wenn es sie überhaupt gibt – kann nur durch eine ähnlich komplexe Kombination aus Techno­lo­gien, Maßnahmen und angemessenem Verhalten jedes Einzelnen er­reicht werden. Die Hochschule Rosenheim veranstaltete gemeinsam mit der Berner Fach­hochschule für Architektur, Holz und Bau und der University of Putra Malaysia am 5. Dezember 2011 das „5th Rosen­heim Colloquium: Surveillance of Environmental Impact” zur Be­deutung dieses Themas für die Holzindustrie.

Das englischsprachige Seminar beleuchtete globale Problemstellungen und zeigte die Möglichkeiten, Grenzen und die Bedeutung bekannter Konzep­te wie dem Carbon Foot Print, CO2 Zertifikaten und Über­wachungs­konzepten wie FSC / PEFC für die Holzwirtschaft. Die Studie­ren­­den des Masterstudiengangs Holztechnik arbeiteten im Vorfeld in Gruppen­­arbeiten die Vorträge aus und wirkten bei der Organisation des Rosen­heim Colloquiums mit.

Eröffnet wurde das 5th Rosenheim Colloquium durch Professor Dr. Eckhard Lachmann, Vize-Präsident der Hochschule Rosenheim. Er stellte den Teilnehmern die Hochschule Rosenheim, die verschiedenen Studienangebote sowie die Abteilung Forschung und Entwicklung vor. Anschließend hielt Professor Jegathesweran Ratnasingam von der University of Putra Malaysia eine kurze Einführung in den ersten Themenschwerpunkt „Carbon Footprint Concept und CO2-Certificates“. Der zweite Themenschwerpunkt „Impact of Environmental Concepts on the woodworking industries“ wurde von Prof. Dr. Martin Walter von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf eingeleitet. Im Anschluss stand das Themenfeld „Particular Environmental Problems and their handling in the woodworking field“ im Mittelpunkt, für das Prof. Dr. Horst Kreimes von der Hochschule Rosenheim eine Einführung vortrug. Im Anschluss an ihren Impulsvortrag standen die Referenten jedes Themenschwerpunkts für Fragen zur Verfügung, es entwickelte sich zum Teil ein reger Informationsaustausch mit dem Publikum.

Am späten Nachmittag gaben Projektmitarbeiter der Rosenheimer For­schungs- und Entwicklungsabteilung einen Einblick in aktuelle For­schungs­vorhaben im Bereich der Holztechnik. Aus der Fakultät für Holz­tech­nik und Bau berichtete Doktorand Nils Ruminski über seine For­schungs­arbeit zum Thema „Weiterentwicklung der automatisierten Rund-und Schnittholzsortierung“. Danach stellte Dipl.-Ingenieur Raphael Völtl das in Kooperation mit Industriepartnern durchgeführte und von der Allianz _Industrie Forschung (AIF) geförderte Projekt „Schwingungs­re­du­zie­rung, Trittschallverbesserung bei Holzdecken“ vor.

Voraussichtlich Ende Januar ist der Tagungsband zum fünften Rosenheim Colloquium als Download frei verfügbar: http://www.fh-rosenheim.de/holztechnik_master-aktuelles.html


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