essen & l(i)eben wird 1 – Zeit für Geburtstagskuchen: Drizzle Cake mit Polenta und Honig-Zitronen-Sirup

Heute ist es für mich ein Post, der aus der Reihe fällt. Heute weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Und weil ich nicht weiß, was ich schreiben soll, hole ich mir Hilfe bei Romy von leichtlebig, die mich nun zum zweiten Mal heraus fordert, mehr über mich zu erzählen. Und da keine Frage heute besser passt als ihre erste, beantworte ich auch nur die – und weil essen & l(i)eben heute Geburtstag hat, kann mir Romy auch die freie Interpretation der Regeln nicht übel nehmen :-)

  • “Als ich meinen Blog gestartet habe, hatte ich mir das genau so vorgestellt!” – Ja oder nein und wenn nein, was ist anders?

essen & l(i)eben startete vor genau einem Jahr.

Inzwischen ist von liebsten-Blogbeiträgen bis hin zu peinlichsten-Essen-Fotos viel passiert. Missen möchte ich das alles nicht. Aber hatte ich mir das genauso vorgestellt? Irgendwie schon. Und irgendwie auch ganz anders.

Ich dachte es wird einfacher: Man kocht sowieso jeden Tag, schießt dann ein Foto davon und schickt das Baby raus in die Welt. Nein – so einfach ist es nicht. Manchmal wird mein Essen kalt, manchmal weiß ich nicht, was ich schreiben soll und an anderen Tagen bin ich so mit kochen beschäftigt, dass keine Zeit für Fotos bleibt geschweige denn für einen ansprechenden, witzigen, interessanten Text. Ach ja – und manchmal habe ich ja auch noch sowas wie ein reales Leben.

Ich dachte aber auch es wird schwerer: Es gibt so viele tolle Foodblogs da draußen. Mit super Food-Styling und noch beeindruckenderen Fotos. Da sind diejeningen, die ein Wahnsinns-Wissen zu Spezial-Themen und Kochen im Allgemeinen haben. Und dann: noch eins? ausgerechnet meins? Ja – irgendwie funktioniert’s. Weil so viel Inspiration vorhanden ist, so viel Austausch und sogar Freundschaften virtuell entstehen.

Nach (heute) 120 Beiträgen, über 22.000 Aufrufen und 485 Kommentaren freue ich mich zu aller erst auf die nächsten 485 Kommentare. Dann auf jeden einzelnen neuen Aufruf und auch auf den ein oder anderen Beitrag, der noch in meinem Kopf und auf dem Speicherchip meiner Kamera schwebt – darauf wartend, dass ich ihm Zugang zu den unendlichen Weiten der Foodblog-Galaxis verschaffe.

So! Nach dieser durchaus ernsten Retrospektive ;-) nun zu den wirklich wichtigen Dingen. Geburtstagskuchen!

Drizzle Cake mit Polenta, Mandeln, Honig-Zitronen-Sirup und Amaretto-Guss

Sirup Drizzle Cake mit Polenta und Mandeln

Rezept adaptiert von Kitchen Vignettes

für 17 cm Mandelglück

  • 75 g Polenta
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Weizenmehl (Type 550)
  • 4 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Zitrone, Saft und Abrieb
  • 1 EL Vanilleessenz
  • 110 g Butter
  • 2 Eier
  • 100 g Rohrzucker
  • 50 g Waldblütenhonig
  • 4 EL Mandelblättchen
  • 100 g Puderzucker
  • 30 ml Amaretto

>>> glutenfreie Version: Einfach das Mehl durch mehr Polenta und gemahlene Mandeln ersetzen. Dann darauf achten, dass es möglichst fein gemahlene Polenta ist. Je mehr Polenta und je weniger Mehl verwendet wird, desto krümeliger und feuchter wird der Kuchen.

Nachtrag am 01.11.2013: Dieser Kuchen nimmt den Stress vom Geburtstags-Tag selbst – denn er kann vorbereitet werden. Sollte er sogar. Am nächsten Tag ist er noch besser, zieht durch und bekommt eine feuchte, fast marzipan-artige Krume.

Sirup Drizzle Cake mit Honig-Zitronen-Sirup und Amaretto-Glasur

Den Ofen auf 175 ° C vorheizen.

Zunächst Polenta, Mandeln, Mehl, Backpulver, Salz und Zitronenabrieb in einer Schüssel mischen.

In einer weiteren Schüssel (der späteren Rührschüssel) Butter, Zucker und Vanilleessenz cremig schlagen. Dann erst die Hälfte der Mehl-Mischung und anschließend 1 Ei unterrühren. Anschließend genauso die zweite Hälfte und dann das zweite Ei unterrühren.

Der Teig ist sehr dick, er erinnert von der Konsistenz eher an Grießbrei als an Kuchenteig. Aber das ist genau richtig so. Eine Backform fetten und den Teig hinein geben. In ca. 30 Minuten (Stäbchenprobe machen!) auf unterer Schiene fertig backen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Mit einem Zahnstocher oder einem Schaschlikspieß viele Löcher in den Kuchen stechen.

Honig Zitronen Polentakuchen

Nun zunächst Honig und Zitronensaft in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle erhitzen, so dass man einen Zitronensirup erhält. Diesen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Dabei ruhig auf das eigene Bauchgefühl hören, wenn es zu viel erscheint – ist die Zitrone sehr groß oder gibt mehr Saft ab, kann die Menge durchaus zu viel für den kleinen Kuchen sein.

Dann die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und oben auf dem Kuchen verteilen.

Den Puderzucker in eine kleine Schüssel oder eine Tasse geben. Esslöffel-weise den Amaretto dazu geben und zwischendurch immer wieder glatt rühren. Wenn der Puderzucker geradeso zu einer glatten, gießbaren Masse geworden ist, ist er fertig und kann über die Mandeln gegeben werden.

Kuchen mit Polenta und Mandeln


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