Es ward Licht

Es ward Licht Es ward Licht Es ward Licht Gestern machten wir eine kürzere Wanderung: von Küsnacht durch das Küsnachter Tobel nach Chüelenmorgen und zur Pfannenstiel-Hochwacht. Dort assen wir deftig und stiegen dann ab nach Uetikon am See. Die ganze Unternehmung dauerte nur 3 3/4 Stunden. Sie war spannungsvoll. Das Spektakel des Tages ergab sich aus dem Widerstreit zweier Kräfte: auf der einen Seite Nebel und Herbsttrübe, die unten am See und sowieso im Tobel dominierten, auf der anderen Seite Sonne und Licht, die höher oben warteten. Magisch der Moment, als in der Gegend von Chüelenmorgen die Sonne aufblitzte, auf einmal hatten wir blauen Himmel. Oben im Restaurant zeigte sich, dass der Kampf nicht entschieden war. Immer wieder einmal sahen wir den Alpenkranz und all die Höger des Zürcher Oberlandes, und immer wieder schlug der Dunst zurück und machte alles wieder grau. So wogte das im Viertelstundentakt hin und her.

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