„Es gibt für uns keinen Planeten B“ – Harald Lesch im Gespräch mit Ulrike Timm

Veröffentlicht am 25. Juni 2018

Er kann den Quark im Atomkern erklären und auch, wie der Hass im Menschen entsteht: Harald Lesch redet in 15-minütigen TV-Vorträgen über komplizierte Zusammenhänge. Bei der Physik spielt für ihn immer die Philosophie mit.

Physik sei lange Zeit experimentelle Philosophie gewesen, sagt Lesch: „Das heißt, die Fragen, die wir heute in der Physik richtig messen und berechnen können mit unseren Theorien, das waren früher philosophische Fragen: Wie hat das Universum angefangen, wie kommt überhaupt irgendwas Neues in die Welt? Das sind alles ur-philosophische Fragestellungen mit denen die Philosophie sogar begonnen hat, und man muss sich dann tatsächlich fragen, wie wäre denn unsere Welt, wenn unsere Theorien über sie wahr wären.“ – deutschlandfunkkultur.de

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