Erste Reaktionen zu “Planet der Affen: Revolution”

Am 11. Juli ist Planet der Affen: Revolution oder viel eher Dawn of the Planet of the Apes (so der US-Originaltitel) in den amerikanischen Kinos gestartet. Während wir in Deutschland noch bis zum 7. August warten müssen, erlebt der Film in den Staaten bereits eine Erfolgsgeschichte. Der Film ist dort in 2750 Kinohäusern gestartet und hat binnen kürzester Zeit die $1.3 Millionen übertroffen, die der Vorgänger Planet der Affen: Prevolution am ersten Tag einspielen konnte. An diesem Wochenende wird der Film von Regisseur Matt Reeves auf 3966 Kinos ausgeweitet und es wird erwartet, dass das Einspielergebnis von Prevolution in Höhe von $54.8 Millionen am Startwochenende übertroffen werden wird.

Nicht nur das Box Office freut sich über die Fortsetzung, auch die Kritiker haben viel Lob für die Affen übrig. Die IMDB listet den Film derzeit (Stand: 12. Juli 2014) mit 8,7 von 10 Sternen, die Seite Rotten Tomatoes vergibt 91% unter den Top Kritikern, 93% unter den Publikumskritikern.

In der New York Times schreibt Kritiker A. O. Scott:

“Dawn” is more than a bunch of occasionally thrilling action sequences, emotional gut punches and throwaway jokes arranged in predictable sequence. It is technically impressive and viscerally exciting, for sure, but it also gives you a lot to think, and even to care, about.

Jeremy Kirk schreibt auf firstshowing.net:

At its heart, though, Dawn is a Summer blockbuster that dares to empathize with those who may take us over. These aren’t invading aliens that have no semblance of humanity. This is a race of creatures from Earth who are simply trying to keep their place in the world. With everything in its power, Dawn of the Planet of the Apes transcends its B-level roots and evolves, suitably, into something atonishing.

Kirk gibt dem Film 10 von 10 Punkten. Die Los Angeles Times hält ein wenig dagegen. Hier wird von Kenneth Turan vor allen Dingen beklagt, dass die Affen zwar ihre Präsenz zeigen, die menschlichen Charaktere jedoch gänzlich unterrepräsentiert erscheinen:

I you want apes, you’ve come to the right place. If people are your passion, not so much.

Aber auch Turan hält lobende Worte bereit:

With Andy Serkis in top form as Caesar, the he-who-must-be-obeyed ayatollah of apedom, and Joe Letteri (a four-time Oscar-winner) and Dan Lemmon returning as well as visual-effects wizards, “Dawn’s” vision of masses of intelligent apes swarming the screen as masters of all they survey is even more impressive than it was the last time around and reason enough to see the film all by itself.

Mit all den Vorschusslorbeeren, die offenbar gut begründet und nicht von ungefähr kommen, sollte Planet der Affen: Revolution einen Kinobesuch Wert sein. Als Blockbuster Alternative bleibt vermutlich auch nur Michael Bays Transformers: Ära des Untergangs. Und hier sollte man ganz klar die sich weiter entwickelnden Primaten wählen als den Roboter-Bombast.

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