Erste Hilfe am Baby – das müssen Eltern tun

Erste Hilfe am Baby – das müssen Eltern tun

Schwere Verletzungen oder gar eine lebensbedrohliche Situation des eigenen Babys ist der Alptraum aller Eltern. Gerade, weil Eltern in dieser Situation unter großem Stress stehen, sollten sie vorbereitet sein. Allen Eltern wird empfohlen einen Erste-Hilfe-Kurs speziell für Babys und Kleinkinder zu besuchen.

Um einen ersten Überblick über die Thematik zu bekommen, haben wir die wichtigsten Schritte in der Ersten Hilfen am Baby zusammengestellt.

Natürlich möchte niemand kurz nach der Geburt schon an den Notfall denken müssen. Wenn du dich damit beschäftigst, bist du aber noch lange keine Rabenmutter.

Die wichtigsten Schritte, um das Leben deines Kindes zu retten, sollte jeder kennen. Auch, wenn man sich die einzelnen Punkte verinnerlicht hat, ist es möglich, dass man sich im Ernstfall nicht mehr an alle Details erinnern kann. Dann ist ein übersichtliches Info-Blatt mit Anweisungen und Hilfestellungen eine gute Unterstützung. Das Merkblatt können Sie hier downloaden.

Am besten wird das Infoblatt an einem Ort hinterlegt, wo es schnell zur Hand ist und im Notfall nicht lange gesucht werden muss. In manchen Situationen kann jede Sekunde wichtig sein. Auch unterwegs auf Reisen sollte das Merkblatt mit eingepackt werden.

Viele Deutsche trauen es sich zu Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Das fand auch die Studie der DRK heraus. Leider sind das Wissen und die Anwendung des Gelernten eher mangelhaft. Informieren Sie sich als Eltern daher frühzeitig über Kurse speziell für Eltern von Kleinkindern. Es kann im Ernstfall das Leben Ihres Kindes retten.

Hier findest du Hilfe im Ernstfall

Es ist nie überzogen die 112 anzurufen. Auch wenn dir die Verletzung schlimm, aber noch nicht lebensbedrohlich vorkommt. Ein Fehlurteil und das Nichtwählen der Notrufnummer kann vielleicht tödlich für dein Kind enden. Lieber einmal zuviel den Notruf gewählt als zu wenig.

Gibt es für dich einen persönlichen Ansprechpartner? Vielleicht kennst du deinen Kinderarzt sehr gut. Manche Ärzte sind auch außerhalb der Praxis für Notfälle zu erreichen. Sprich mit deinem Arzt darüber, ob ein solches Angebot besteht.

Zu den persönlichen Ansprechpartnern zählt auch deine Hebamme, falls du eine hast. Diese ist definitiv rund um die Uhr im Einsatz. Hier findest du Rat und tatkräftige Unterstützung.

Wenn du gar nicht weiterweißt, kannst du auch in die Notaufnahme deines Krankenhauses gehen. Dort musst du zwar mit etwas Wartezeit rechnen, aber ein Kinderarzt ist auch immer nachts auf Station.

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Kind etwas Giftiges gegessen hat, kannst du Vergiftungszentrale anrufen.

Deine Ansprechpartner im Notfall

Warum ist Erste-Hilfe bei Babys anders?

Der klassische Erste-Hilfe-Kurs, den viele vor der Führerscheinprüfung ablegen, ist auf Erwachsene zugeschnitten. Bei Babys sind noch nicht alle Entwicklungsprozesse abgeschlossen. Der Körper ist viel kleiner und diese Besonderheiten müssen bei der Reanimation und der Bauchlage beachtet werden.

Es ist gut, wenn du einen Erste-Hilfe-Kurs für Eltern oder werdende Eltern besuchst. Die meisten Krankenhäuser bieten diesen Spezialkurs an. So bist du für den Ernstfall gewappnet.

Wissenswert: Ab dem Alter von 4 Jahren können Kinder bereits selbst Erste-Hilfe leisten. Das fanden Wissenschaftler in Norwegen heraus.

Das sind die Unterschiede zur Ersten-Hilfe beim Erwachsenen
  • Die stabile Seitenlage wird durch die stabile Bauchlage ersetzt.
  • Der Kopf wird beim Baby nicht überstreckt
  • Der Mund muss bei der Reanimation Mund und Nase verschließen
  • Die Atemspende erfolgt in einem anderen Intervall als beim Erwachsenen

Folgende Verletzungen führen am häufigsten zum Tod

  • Verschlucken von Gegenständen und Ersticken
  • Sturz vom Bett oder Wickeltisch
  • Gehirnblutung nach Sturz oder Prellung
  • Verbrennung
  • Vergiftung

Gefahren vermeiden

Natürlich möchte niemand, dass sein Kind verunfallt. Du kannst bereits viel vorab tun, damit das gar nicht erst passiert. Du solltest ein Kleinkind nie aus den Augen lassen. Das gilt besonders für den Wickeltisch. Wenn sich das Baby dreht, fällt es schnell und meist auf den Kopf.

Wer einen Teich oder Regentonne im Garten hat, sollte Kinder dort nicht unbeaufsichtigt lassen. Dasselbe gilt für Gegenstände die umfallen können. In der Wohnung kannst du zum Beispiel Bücherregale fest verdübeln, damit es nicht kippt, wenn dein Kind sich daran hochzieht.

So verhältst du dich im Ernstfall richtig

So schwer es auch sein mag, aber du solltest Ruhe bewahren. Leite die Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Wenn dies keinen Erfolg zeigt, kannst du die 112 anrufen. Schildere ihnen dein Problem so genau wie möglich. Bitte eine zweite Person die Erste-Hilfe fortzusetzen oder tue dies selbst. Mit dem Eintreffen des Rettungsdiensts übernehmen diese die Verantwortung und das Handeln.

Bei einer vermuteten Vergiftung sollte kein Erbrechen herbeigeführt werden. Das kann unter Umständen dazu führen, dass die giftige Substanz in die Lungen gerät und dort schwere Schäden anrichtet. Die Vergiftungszentrale weiß Rat und kann dir helfen.

Fazit

Die Erste-Hilfe bei Babys ist anders als bei Erwachsenen. Trotzdem können sich Eltern gut auf einen Notfall vorbereiten. Falls du jemanden kennst, der bald Eltern wird, könntest du die werdenden Eltern auf das Risiko aufmerksam machen.



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